Baum des Lebens

Alles begann mit einem Baum-Foto, abgestorben und am Wegrand stehend. Ich diskutierte mit dem Fotografen über eine andere Perspektive. Ein paar Monate später fuhr ich nach Maichingen und machte meine Fotos von diesem Baum. Digital, was ich bis heute sehr bedaure. Denn trotz mehrerer Absichtserklärungen meinerseits habe ich es nicht hinbekommen, mich noch einmal auf den Weg zu machen. Mittlerweile könnte, weil Jahre her, der tote Baum Geschichte sein.

Der Baum

Für eine Ausstellung ließ ich den Baum in Schwarzweiß auf Leinwand drucken. Roswitha Skowasch, sie hielt die Eröffnungsrede auf der Vernissage, meinte zu mir, dass für sie dieser Baum sinnbildlich für meine Person steht. Ich kann damit bis heute nichts Richtiges anfangen. Irgendwie habe ich den Bezug zum Alter verloren und kann mittlerweile den dritten Geburt-Tag begehen.

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110_2020

Nah und doch fern

Nah und doch fern
Nr. 2559
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2020 Makkerrony

Darf man in Zeiten der Kontaktbeschränkung den Denunzianten einen verkappten Nazi nennen?