Facebook schreibt an mich: ‚So bleibst du mit deinen Kunden in Verbindung‘

Ich lese Kunden und kommunizieren. Was meint Mark Zuckerberg damit? Kunden wie er einer ist? Oder Kunden, die bei mir erstklassige und vor allem hochwertige Kunst eines bekennenden Dilettanten kaufen wollen? Letztgenanntes wäre ja echt schön, doch die Verkäufe der letzten Monaten waren eher Schenkungen oder Tauschgeschäfte gegen ein Burger-Menü. Mit und nach der Krise wird die Quote eher schlechter als besser werden. Wer investiert jetzt in Kunst, wenn er nicht in den geliebten Urlaub reisen darf, seine Brut selbst unterrichten muss oder das üppige Kurzarbeitergeld um die Ecke bringen muss.

Ich nehme auch keine Pille für Größenwahn, dass ich aus meiner Ein Mann-Show einen multinationalen Konzern mit sexy Muse mache und Ladenöffnungszeiten zur Imagepflege pflege. Warum auch immer hatte Google mal das Flackerlight-Atelier als Geschäft deklariert und ich habe Wochen damit zu bringen müssen, den Bullshit entfernen zu können.

Wenn Kunde Mark und sein Facebook wirklich etwas für Kunstgenies wie meiner einer tun möchte, dann … ach ich weiss nicht. Ich möchte mir von keinem Arschloch helfen lassen, der meine Kunst wegen dämlich prüder ‚Community-Richtlinien‘ zensiert. Letztlich geht es dem Herrn nur ums Kohle machen. Egal wie. Dann bleibe ich lieber unbekannt, arm und unattraktiv statt berühmt, reich und sexy, tapeziere mein Schlafgemach mit meinen Werken und sinniere jeden Abend vor dem Einschlafen, was ich eigentlich für geile Kunst mache und dass die Welt einfach noch nicht reif dafür ist:

Zitat Anfang
Das kannst du jetzt tun, um auf Facebook verbunden zu bleiben.
Das kannst du jetzt tun, um auf Facebook verbunden zu bleiben. ‌
Bleibe mit deinen Kunden in Verbindung
Wir bei Facebook setzen uns dafür ein, dass Unternehmen wie deines mit ihrer Community in Kontakt bleiben können – besonders in Zeiten, in denen die normale Kommunikation durch äußere Einflüsse wie Unterbrechungen und häufige Veränderungen erschwert wird.

Uns ist bewusst, dass viele Unternehmen gerade vor unerwarteten Herausforderungen stehen, beispielsweise beim Kundenkontakt. Deshalb haben wir einige Tipps dafür zusammengestellt, was du jetzt tun kannst, um diesen Herausforderungen zu begegnen und mit deinen Kunden in Verbindung zu bleiben.

Sieh dir vorab unsere herunterladbaren Vorlagen an, die dir helfen, mit deinen Kunden zu kommunizieren.
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So bleibst du in Verbindung

Teile regelmäßige Updates
Beiträge für deine Zielgruppe zu erstellen, ist eine gute Möglichkeit, deine Kunden über Änderungen auf dem Laufenden zu halten. Veröffentliche deine angepassten Öffnungszeiten, berichte über deine Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen oder erkläre im Detail, wie deine Kunden auch weiterhin Bestellungen aufgeben können.

Pflege deine Kundenbeziehungen
Kunden können dich auch direkt auf Facebook kontaktieren, wenn du deine Öffnungszeiten geändert hast oder dein Unternehmen ganz geschlossen ist. Achte darauf, dass das Postfach deiner Seite richtig eingerichtet ist, damit du Fragen beantworten kannst. Um Zeit zu sparen,
kannst du auch automatisierte Antworten für häufig gestellte Fragen erstellen, die z. B. Ladenschließungen betreffen.

Organisiere Veranstaltungen online

Denke darüber nach, welche Teile deines Unternehmens auch online funktionieren können – besonders jetzt, wenn die Menschen mehr Zeit zu Hause im Internet verbringen. Wenn du eine Veranstaltung verschieben oder absagen musst, kannst du stattdessen z. B. ein kostenloses Live-Video auf Facebook streamen. Wenn du dein Geschäft schließen musst, bietet dir ein Live-Video die Möglichkeit, deine Dienstleistungen oder Produkte online vorzustellen.

Benötigst du weitere Ressourcen?

Wir bei Facebook möchten dich in dieser schwierigen Zeit so gut wie möglich unterstützen. In unserem Business Resource Hub findest du hilfreiche Tools für dein Unternehmen, die dir dabei helfen, mit Störungen umzugehen.
Zum Resource Hub

Zitat Ende

Notiz an mich: Ich denke nicht alleine so!

Als ich den Beitrag in meiner Lieblingspostille gelesen habe, fühlte ich mich in meinen eigenen Gedankengängen um das Vermasken der Bevölkerung bestätigt. Es geht mir nicht um den fragwürdigen Einbahnstrassen-Schutz (unentdeckt Infizierter steckt keine Nichtinfizierte an), der damit ‚erzielt‘ werden soll. Es geht mir bei der lieblosen Aktion um die gezielte Verharmlosung anderer, viel wichtiger Kriterien wie die allgemeine Körperhygiene und der Mindestabstand.

Angesichts der Personendichte in öffentlichen Verkehrsmitteln scheint die Pflicht des Maskentragens sinnvoll. Aber auch hier dürfen es selbstgehäkelte Modeaccessoires sein, die nach Versiffen und einem höheren Risiko schreien. Wenn Maskenpflicht, dann bitte richtig: Ich bekomme vor dem Betreten meiner Tram des Vertrauens eine Maske angelegt (oder Hände desinfizieren und selbstangelegt), die ich bei erreichen meines Fahrziels umgehen entsorgen muss. Danach desinfiziere ich wieder meine Hände.

Fertig.

Wenn es zurück in meinen Betonpalast geht, das ganze Spielchen noch einmal.
Das kann man auch im Einkaufsladen so durchziehen.

Eine Frage am Rande: Was ist mit dem Tragen von Einweg-Handschuhen in den Öffis? Wäre das nicht genauso angebracht, fummelt sich unentdeckt Infizierter und Nichtinfizierter doch genug im Gesicht rum?

Geht nicht?
Viel zu aufwendig?
Wer soll das bezahlen?
Zuviel Müll?
Keine ausreichende Zahl Masken?
Keine ausreichenden Mengen Desinfektionsmittel?
Wollt ihr eindämmen oder nur die Leute irgendwie ablenken, damit sie keine peinlichen Fragen stellen?

113_2020

Wach auf, bevor es zu spät ist

Wach auf, bevor es zu spät ist
Nr. 0967
Unikat: Lithprint auf Foma-Fotopapier, ca 13 x 13 cm
(c) 2017 Ronald Puhle

Für’s Sonnenbad fehlt mir mittlerweile die Geduld.
Lebenszeitverschwendung!
Wie das auf der Stelle laufen im Fitnessstudio.