120_2021

Dichtmachen

Dichtmachen
Nr. 3765
Unikat: Abstrakte Malerei, ca. 30 cm
(c) 2021 Ronald Puhle

Für ein Leben sind nur wenige Dinge wirklich wichtig.

Ein/e/es Alyona schreibt an mich: „Lichtbildprophet, Bitte versteh mich …“

Nach der kleinen semi-pornografischen Einlage holt der/die/das Alyona das nächste echte Fake-Dokument aus der Schublade ihrer digitalen Fälscherwerkstatt. Wenn das alles kein Beweis ist, dann weiß ich auch nicht. Da verstehe ich Mäuschen aus Irkutsk vollkommen. Romance Scamming ist in Zeiten des Internets ein ehrenwerter wie auch angesehener Beruf. Wer darauf reinfällt, der ist selbst dran Schuld oder war einfach nur zur falschen Zeit im falschen Mailkonto. Und sind wir schwanzgesteuerten Männer doch mal ehrlich: Alyona gibt alles. Sogar ganz nackt.

Eine Frage hätte ich: Seit wann dürfen Frauen telefonieren? Also ich meine mit einem Handy und so anrufen. Früher ging das nur mit einem Hörer an der Strippe, damit sie ihrem Ernährer nicht einfach so weglaufen können. Vielleicht sollte ich es Alyona und ihrem scammenden Lover gleichtun. Denn Photoshop kann ich im übrigen auch und so der irkutskchen Schnalle beweisen, was für ein omnipotenter Hirsch und weltberühmter Foto-Influencer ich bin. Dass ich tausende Alyonas haben könnte, aber mein Herz schon totalst unglücklich vergeben ist. Nur nicht an Alyona-Bitch.

Lasse ich das Drama um „Alyona Gaydabura“ einmal Revue passieren, dann ist das eine reine Ein-Mann-Show. Wenn jemand etwas zu sagen hatte, dann diese geldgeile Schickse. Und da sie nie aufgehört hat von sich zu erzählen, bleibt bei mir als Leser kaum Raum im Kopf Luft zu holen. Psychoterror a la Brutalo-Verhör. Irgendwann ist der Kopf so zu, dass ich alles gestehe. Egal was es ist, Hauptsache die Olle hört mit ihrem Gejammere und dem Betteln um 320 Euro auf. Aber vielleicht ist das genau das Geschäftsmodell dieser Alyona und ihrer Hintermänner: Verbalfolter per elektronischer Mail. Und wenn ich nicht zahle, schickt sie mir als nächstes ganz nackte Fotos von sich und ein russischer Stecher vernascht „meine“ Alyona.

Was für abartige Gedanken ich wieder habe.

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Ein/e/es Suzy schreibt an mich: „Lieferant für Einwegmasken zu erschwinglichen Preisen“

Was ist gerade im Internet los?
Warum diese unerwünschte Verbraucherinformation?
Werden alle verrückt und wenn ja warum?
Liegt es an AstralSenegal und dem Einhorn, das man von der Impfung bekommt?
Wie gut, dass ich Gesichtsmasken kaufen kann.
Weil die so rar sind.
Und ich dachte, kleiner als meiner ist keiner.
Irgendeiner muss ja die theatralische Schlampe geben.

Zitat Anfang
Lieber Freund,
Guten Tag!
Von dem Virus betroffen, ist die Situation nicht gut, Ich hoffe, Sie sind nicht zu stark betroffen und schützen Sie sich. Gesichtsmasken sind derzeit jedoch noch rar. Haben hast du genug gekauft? Oder kennen Sie jemanden, der Masken braucht? Wenn ja, kontaktieren Sie uns bitte, wir können jetzt Gesichtsmasken liefern. Freuen Sie sich auf Ihre E-Mail zurück, danke.
Mit freundlichen Grüßen,
Suzy

Zitat Ende

Ein/e/es Alyona schreibt an mich: „Lichtbildprophet, Wollen Sie mich treffen?“

Von allen Scam-Kollektiven, die mir gegen Geld willige Weibchen andrehen wollten, ist dieses Mohnbrötchen Alyona nebst ihren Dummstullen-Schergen der Gipfel. Alyona darf sich eine Peperoni an die Stirn nageln und darunter schreiben: „Ich bin die Schärfste!“.
Frau will emanzipiert sein, alles nach ihrem Willen alleine machen und dem Mann nicht nur ebenbürtig sein. Außer: Mann erweist sich als zickig und renitenter Fortschrittsverweigerer. Dann wird die Sexkarte gezogen. Erst nur nackt, dann wie in der nachfolgenden Liebesbotschaft ganz nackt.
Ja, Alyona macht die Beine breit.
Für 320 Euro.
Darf ich jetzt endlich Nutte zu ihr sagen?
Blöd nur, dass sich in der Zwischenzeit ein anderer betroffener Herr gemeldet hat, dem ebenfalls von Alyona nachgestellt wird. Völlig losgelöst von einem eigenen Aktionismus. Prostitution! Ein Syndrom oder eine Phobie? Deshalb betrachte ich die nachfolgenden Spreizbilder nebst hirnlosen Text nicht als sexuelle Belästigung oder Stalking. Vielmehr sehe ich gerade das letzte Bild als Inspirationsquelle: Alyona steckt sich eine angeknipste Taschenlampe in den Mund und macht das Zimmer dunkel. Wenn sie dann die Beine schön weit spreizt, sollte der Lichtkegel der Taschenlampe zwischen ihren Schamlippen aus ihr heraustreten.
Was für eine Pose, was für ein Sujet!
Findet sich ein Modell, dass in einem Shooting diese Szene gerne einmal nachspielen möchte?

Abschließend weise ich noch einmal darauf hin, dass am Ende des elektronischen Scam-Schreiben Alyona ihre Lustgrotte, ihr Feuchtbiotop, ihre Vagina zeigt. Die soll nach eigenem Bekunden zwei Jahre unbenutzt sein. Über in der Zwischenzeit praktizierten Solosex hat Alyona noch nicht gesprochen.

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Ein/e/es KHUDAINATOV EDUARD YURIEVICH – NNK OIL schreibt an mich: „[NNK OIL] SOFT CORPORATE ANGEBOT UND ARBEITSVERFAHREN“

Steht an der Pforte zu meinem Großraum-Atelier „Lumpen, Flaschen, Altpapier“?
Oder „Tausend kleine Dinge“?
Genügt es nicht als standhafter deutsch-europäischer Mann die Lawine verpaarungswilliger Russinnen abzuwehren? Muss ich jetzt auch noch in russische Energie machen? Und was soll ich mit den vielen kleinen AA- und AAA-Batterien? Meinen russischen Freundinnen eine Dildo-Kollektion kaufen und die sex- wie auch geldgeilen Präriehasen mit Batterien auf Lebenszeit ausstatten?

Ich habe gerade den Eindruck vom Internet umgeopfert zu werden.
Aber Freiheit ist mir das anzuhören, was ich nicht hören möchte.

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