Es benimmt sich ein Mensch zu seinen Lebzeiten wie ein Arsch. Später, nach seinem frühen Tod, wird daraus eine Kunstfigur gezimmert. Der Bub, er war so sensibel und depressiv, dass er soziale Gleitmittel zu sich nehmen mußte. Der Tag X, alles ist vorbei und eine Legende wird geboren. Heldenbegräbnis mit Ehrenmal und die Fans pilgern noch heute an die Stätte der letzten Ruhe. Ich frage mich: Ist der Kitsch aus Glas eine Wertschätzung oder die Strafe für einen Menschen, der nicht genug an seinem Ego gezweifelt hat? Wie sähe eine gebührende Ruhestätte aus, heute, wo die politische Korrektheit und der ökologische Fußabdruck die Qualität eines Menschen ausmacht?
Das erste Mausebärchen-Theorem
Es geht im Leben nur um zwei Dinge: Fressen und Ficken.
Schönbrunn
In der Früh eines Tages jagen mich die Jogger, in der brütenden Hitze des Tages überrennen mich Heerscharen von Touristen.
Die Geschichte der Unschärfe – Wolfgang Ulrich
Für mich spielt in der Bildgestaltung Unschärfe eine zentrale Rolle, sei es die Fotografie oder die Malerei. Nicht nur, dass ich bewußt die Kamera oder das Motiv bewege, lange Belichtungszeiten wähle oder Störungen beim Entwicklungsprozess als Unschärfen einbeziehe, die schiere Vielfalt macht oft auch das Ergebnis nicht vorhersehbar. Unschärfe ist für mich ein Baustein der Entropie, ein Teil des Chaos.
Ohne die Unschärfe und die Technik dahinter zu bewerten, sind Miroslav Tichy, Gerhard Richter als auch Thomas Ruff in gewisser Weise Vorbilder für mich. In irgendeinem Beitrag äußere ich mich dahingehend, dass mir keine reine Abhandlung zum Thema Unschärfe bekannt ist. Also mache ich mich in der Parallelwelt auf den Weg und finde das Buch „Die Geschichte der Unschärfe“ von Wolfgang Ulrich.
„Die Geschichte der Unschärfe – Wolfgang Ulrich“ weiterlesen
249_2026

Nr. 9813
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
(c) 2026 Makkerrony
Modell ohne Namen
Ich suche Dich als mein Fotomodell!
Für weitere Informationen einfach hier klicken.