
Hermann’s Hirsch
Nr. 1521
Unikat: 13x18cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet
Ich könnte nicht aus dem Stand heraus behaupten, alles richtig getan zu haben. Der Homo bequemus laberis kann das dagegen schon.
Das Magazin für die tägliche Dosis Bild – garantiert menschgemacht!

Hermann’s Hirsch
Nr. 1521
Unikat: 13x18cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet
Ich könnte nicht aus dem Stand heraus behaupten, alles richtig getan zu haben. Der Homo bequemus laberis kann das dagegen schon.

Trauernde Lichtung
Nr. 1485
Unikat: 13x18cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Lichtbildprophet
Die digitale Überheblichkeit hat dafür gesorgt: Die Dunkelkammer als kreative Spielwiese ist völlig in Vergessenheit geraten.

GefallensRaster
Nr. 1429
Unikat: Bei Kaufinteresse Größe und Medium bitte erfragen
(c) 2018 Lichtbildprophet
Die Teletubbies waren der Anfang vom Ende.
Darf es heute so etwas überhaupt noch geben? Ich meine, dass der Pädagoge bzw. sein weibliches Pendant die Schüler per Aufsatz aushorcht, wo und wie Lasse-Maria und Birthe-Knut die sechs Wochen Ferien verbracht hat? Bestimmt ist das Vorgehen der Bildungspersönlichkeit datenschutzrechtlich kritisch zu bewerten, es sei denn, die vorsorglich alleinerziehenden Erzeugereinheiten haben der verbalen Befragung schriftlich zugestimmt. Ja, diese Überlegungen lassen mich an diesem System zweifeln: Wir jagen Stasi’s, machen beim kleinsten Furz auf tierisch Datenschutz und wenn es um unsere ‚Sicherheit‘ und das liebe Geld geht, ist der gesättigte deutsche Wutbürger gläsern wie noch nie zuvor. Es sind die Prioritäten, die wir setzen, die Überbewertung des Nichts und die totale Gutgläubigkeit in den wirklich entscheidenen, jedoch mehr zu hinterfragenden Dingen.
Genug der Gedanken um die geistigen Resultate des Bequem-Menschen, der gern und alles auf andere schiebt und abwälzt. Der nie Zeit hat, vor allem für die Dinge, die dem Leben einen Rahmen und Sinn geben. Zweiundzwanzig Tage ‚Ichsein‘ sind vorbei. Ich wollte ‚Fatima‘ frönen und bin fast gar nicht dazu gekommen. Irgendetwas trieb mich immer aus mein Kingsize-Bett, leider waren es weniger die Gänge ins Atelier und das Kunstmachen als viel mehr der Wunsch anderer nach meiner Einer. Und doch war die Zeit kreativ, für mich entspannt und weitestgehend frei von der mich umgebenden Digital-, Licht- und Lärmverschmutzung. Nun ist Schluß mit lustig, bis Weihnachten, wenn nichts dazwischen kommt. Damit sei auch nunmehr das künstlerisch anspruchsvolle Auge vom diesjährigen Sommerloch im Lichtbildprophet, den Classics Digital, befreit.

Auch wenn ich der Vater des Fotografischen Depressionismus bin, bin ich noch lange kein Depressionist. Jedenfalls für den Moment nicht.
Interessierte als auch interessante Modelle für Zusammenarbeit gesucht! Weitere Infos