Keine Zeit – So liest sich das Buch

‚Arduino wurde unter anderem auch für Künstler gemacht, damit sie mittels Mikrocontroller kreativ arbeiten können‘ :was für ein niederträchtig-scheinfrommer Wunsch! Elektronik und Programmieren bleibt kryptisch. Node RED?! Genauso ein Möchtegern-Schwachsinn mit dem bedeutungsschwangeren Namen IOT – Internet der Ding -, viel Tamtam, bezahlte Vorschusslorbeeren und außer viel verbalem Dünnpfiff wenig dahinter, weil genauso kryptisch. Dennoch, ich bleibe dran und versuche mich mit dem Uno, Mega und einem Raspberry durch diese verseuchte Mittelerde nach Hobbitland durchzukämpfen.

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Weltaflex

Als Lichtbildprophet und Lichtbildprophet lebe ich ja – leider – nicht auf (m)einem eigenen Planet. Ich mussdürfen (richtig gelesen, ich bin der mussdürfen-Erfinder) mich unter das gemeine Fotovolk mischen. Da das in der Regel extremst technikverliebt und wenig am Bild interessiert ist, bekomme ich gesagt, was es so für wirklich gute Kameras gibt. Rolleiflex zum Beispiel. Super Kamera, Riesen Kamera, Wahnsinns Kamera. Schaue ich mir an, wer eine solche Megakamera besitzt und was er damit veranstaltet, ist wieder der Beweis erbracht, dass nicht allein eine Kamera gute Bilder macht. Steinigt und kreuzigt mich ihr lautstarken Großmeister der emotional-emotionslosen Fotografie.

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Nikon F55

Zitat Anfang Nikon über die F55
Sie ist klein, leicht und liegt gut in der Hand. Mit dieser Kamera gelingen scharfe und brillante Aufnahmen mit einfacher Bedienung. Die F55 ist die perfekte Kamera für jeden, der schnell und unkompliziert die Vorteile der Nikon Spiegelreflexfotografie für seine Aufnahmen nutzen möchte. Dabei ist die F55 äußerts kompakt und wird einem auch auf der Urlaubsreise dank Ihrem geringen Gewicht nie zur Last. Preisgünstige Sets mit Nikon Standardzoom oder mit Nikon Standard- und Telezoom sind ebenfalls erhältlich. F55 – Die Einladung zu besseren Bildern.
Zitat Ende

Was hat gute Fotografie mit Gewicht zu tun? Was muss ein Hersteller an Funktionen aufpacken, dass die einfache Bedienung der Blende und Belichtungszeit noch unkomplizierter bedienbar wird? Ist nur die Kamera für Schärfe und Brillanz verantwortlich?

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Direkt Positiv Denken

Es gibt diesen Roten Faden, einen Handlungsstrang, ohne dessen Erkennung wir nur Chaos sehen. Worum es nachfolgend geht, hat einen solchen, nur weiß ich nicht mehr wo er begann und wo er enden wird. Egal – heute geht es um Arbeiten mit dem Direktpositivpapier.

Prolog
Anfang letzter Woche erreicht mich eine traurige Nachricht: Ein Kollege, er war mittlerweile seit 10 Jahre pensioniert, ist verstorben. Neben der Arbeit verband uns eine Großformat-Kamera, die zunächst bei ihm mehrere Jahre im Büro stand. Zu seiner Verabschiedung ‚erbte‘ ich das gute Stück. Im Trockenlauf schien alles zu funktionieren. Irgendwann landete die Linhof in meinem Atelier und ich benutzte sie dann auch.

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Aceton Transferdruck

Irgendwie klebt diese relativ simple ‚Drucktechnik‘ wie Kaugummi in meinem Gehirn. Ich erinnere mich an meinen Übergang von der Kindheit zur Jugend. Aus Zeitschriften (eher Ost, seltener West) werden bunte Bilder aller Art – von Stars bis Nackt – ausgeschnitten, auf ein weißes Blatt Papier gelegt und das Ganze mit Fleckenwasser beträufelt. Durch etwas Druck übertragen sich die Farbpartikel des Zeitschriftendrucks auf das weiße Papier. Fertig ist der – unspektakuläre – Acetondruck.

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