Es ist schon eine Weile her, dass ich mir eine neue Alte zugelegt habe. An meine letzte jungfräuliche Neue kann ich mich noch erinnern. Es war die Impossible I-1. Mittlerweile ist das ‚The Impossible Project‘ namentlich Geschichte und schimpft sich wie der Urvater der Sofortbildfotografie ‚Polaroid‘. Unter neuem alten Namen hat man die OneStep 2 auf den Markt geworfen, die äußerlich mehr einer klassischen Polaroid gleicht. Genug Sofortbild, es geht ja eher um Joterman’s Lumenbox.
Schlagwort: erfahrung
Vierundwas?
Wieder ein Jahr rum. Ein Jahr mit Bangen und Hoffen, erste Gewissheit und drittem Geburt-Tag. Voller Ungeduld ein Kampf zurück ins Leben. Was nicht funktioniert ist das Vergessen. Vor Kurzem spielt der Körper verrückt, so als sei Chemo-Time. Und wie in Echt ist zur Mittagszeit mit einem Mal alles vorbei. Ich bin körperlich und seelisch fertig. Der Kopf, das Hirn, dein unbekanntes Wesen.
Fatman-Mischung ‚Black Hole‘
Ich hatte bereits das Geheimnis gelüftet, bei der Papierentwicklung einen eigenwilligen Weg zu gehen. Beim Negativ bin ich relativ konservativ und arbeite fast ausschließlich mit einem Rodinal-Derivat. Insbesondere sein Hang zum Korn im fetten Ansatz als auch die Kantenschärfe bei hohen Verdünnungen haben es mir angetan. Zumindest bei der Papierentwicklung hat sich eine kleine Änderung ergeben.
Selbstbau-Kameras – Recesky TLR und Lomography Konstruktor
Werde ich zur Fotografie nach Literaturempfehlungen gefragt, dann sind es Bildbände und Biographien. Ich finde man lernt aus ihnen genau das Rüstzeug, was man für das bewusste Aufnehmen von Bildern braucht. Es sind nicht die Kameraeinstellungen, das Fabrikat oder der Pixelprinz, der das Bild macht. Ich muss es mit meinen Augen sehen. Nicht wie es ist, sondern so, wie ich es sehen möchte.
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*21#11[16] – Ein Buchprojekt
Das Bild sollte ein Dasein fristen dürfen. Also gehört es nicht in irgendeinen elektronischen Speicher sondern auf Papier. Zugegeben, manch Bild ist besser auf der Festplatte des Machers aufgehoben und sollte nie dieselbe verlassen. Solche Ausnahmen und sein sie selbst in der Mehrzahl, sollte den bewussten Fotografen nicht davon abhalten, ausgewählte Bilder zu einem greifbaren Gegenstand zu machen.