Es geht immer noch den Tick …

Ich habe wohl zu lange die alten fotografischen Schinken gelesen. Aber sie geben mir Antworten, die gute Geister wie Edwin Mutter oder moderne Autoren wie Jost Marchesi nicht geben können. Ich nenne es die ‚Moderne Arroganz‘, den Pyramiden-Effekt: Ist der Mensch aus technologischer Sicht der Meinung, dass eine Technik überholt ist, dann steinigt er das ‚alte‘ Wissen und blendet es fortan komplett aus. Irgendwann hat man mal den Bau der Pyramiden als hinfällig betrachtet und das Wissen, wie diese Monumente entstanden sind, aus dem menschlichen Wissen komplett ausradiert. Ein paar Jahrhunderte später erklären wir die Ägypter für jene Deppen, die nur mit abertausenden armen geschlagenen Sklaven so etwas wie Pyramiden schaffen konnten. Dass die vergangene Zeit auch Techniken kannte, die den Bau riesiger Pyramiden weniger martialisch möglich machten, auf diese Idee kommt der eingebildete Neuzeitmensch nicht.

Lasst uns die Experimentelle Archäologie erfinden und so tun, als sind wir kleine blöde Ägypter, die die Pyramiden erfinden und bauen wollen! Oder waren es doch die Außerirdischen, die die Dinger in die Wüste gebeamt haben?

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Ein Gespenst geht um die Welt – das Gespenst der Vollzeit-Heulsusen!

Als gäbe es nicht genug Elend und Ungerechtigkeit auf dieser Erde, wirbelt das syndromartige #metoo-Nachäffen allerlei reale und virtuelle Blätter auf. Ungefiltert entsteht der Eindruck, Weinstein ist der ‚Erfinder‘ der Besetzungscouch und Urvater männlicher Verfehlung. Es wird gebeichtet und gejammert als gäbe es kein Morgen. In diesem Getose bewegen mich zwei Fragen: Wer ist ‚wirklich‘ der Erfinder der Besetzungscouch und gibt es weibliche Verfehlungen am Mann? Es geht mir nicht darum – mit dem Finger auf andere zeigend – von Tätern wie Weinstein & Co. abzulenken. Ich möchte sachlich und objektiv sein, möchte erfahren, ob es sich bei Weinstein um ein Neuzeit- oder gar Neulandphänomen handelt. Es ist wie mit der Pädophilie, die es ja wohl auch erst mit dem Internet zu geben scheint.

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Nachgedacht: Gott sei es gepfiffen, wir haben das Wetter!

Da regnet es mal ein paar Stündchen am Stück und schon ergießt sich die Medienflut über das Wetter. Man schöpft die Superlative, selbst von Ekel-Regen ist die Rede. Gestern trötete man – nach der samstäglichen Sturzflut – von 48 Stunden Dauerregen. Hier in Berlin. Und Brandenburg. Wie sieht die Realität aus? Nicht einmal 24 Stunden hat der Schlappschwanz-Regen durchgehalten! Heute redet keine Sau mehr von den gestrigen Warnungen, gar Unwetterwarnungen wurden vermeldet. Dieses DWD-Dingens scheint ja eher eine Würfelbude vom letztjährigen Jahrmarkt zu sein. Die können vielleicht die Lottozahlen 5 aus 6 mit Zusatzzahl vorhersagen. Nur eben nicht das Wetter.

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Jetzt, gleich und sofort!

Männer gucken Sport, trinken Bier und fahren Auto. Das kann und tue ich alles nicht, weshalb ich dementsprechend kein Mann bin. Auch wohl deshalb nicht: Männer sind wahre Muschis, wenn es um Entscheidungen geht. Erst muss Mami oder Mutti gefragt werden und dann passt die Farbe das Accessoire nicht zum Glanz des Haargels oder der Farbe des Nagellacks. In dem Sinne will und bin ich kein Mann, weil ich mir ganz andere Sorgen mache:

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