Ein social media Suizid

Was erlauben sich Google?
Mit meinem iPad wage ich mich bei Google einzuloggen. So richtig ordentlich über den Browser, mit meiner Mailadresse und einem Passwort. Warum auch immer ist nun Google am behaupten, dass das Gerät – mein iPad – unbekannt sei und ich via Smartphone den Zugriff freigeben solle. Da beginnen die Probleme: Bei Google habe ich keine Mobilfunknummer hinterlegt. Ich könnte also stundenlang auf mein Smartphone starren und werde es nie gebacken bekommen, den Zugriff mit dem angeblich unbekannten iPad zuzulassen.

Andere Methode wählen!
Was für ein Riesenbrüller. Google bietet fadenscheinig andere Methoden, doch ich lande in einer Schleife und kann nur mit Smartphone. Warum auch immer behauptet Google, ich solle jetzt auf JA auf dem Smartphone drücken? In mir kocht Wut hoch, fein abgestimmt mit ein bisschen Aggressivität. Erst vor ein paar Tagen habe ich mich über das Fake-Sicherheitsbedürfnis einiger social media und Verkaufskanäle ausgekotzt. In meinem Frust über ebay habe ich Google ganz vergessen, weil ich Google kaum noch nutze. Eben wegen dieser vorgetäuschten Sicherheitsbesorgnis, dem latenten Drang der Ami’s herauszubekommen, welche Geräte ich alles nutze. Denn es ist nicht das erste Mal, dass mich Google eiskalt aussperrt.

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heise shop-Team an Ronaldo Capybara: ‚Großer Raspberry Pi-SALE – sparen Sie kräftig bei aktueller Hardware!‘

Wie kommen die heise-Verlagsfutzies auf die Idee, dass ich die nachfolgende Nachricht gewollt habe, darin gar einen Mehrwert sehe?
Heise?
Das sind doch die Nerds und Maker.
Also lebensfremde Spinner und Bastler ohne jeden Verstand?
Nur weil ich mich in völliger Fehleinschätzung als stümperhaften Silberhalogenid-Maker und elitären Darkroom-Mover betrachte, bedeutet es noch lange nicht, mich in die Kaste der Techno-Freaks zu stecken.
Folglich brauche ich keine Himbeeren in der Schwarzen Edition. Und eure Kameras sind nicht meine Kameras, liebstes heise shop-Team. Verwechselt bitte den Darkroom des Lichtbildkünstlers nicht mit dem Prügelsalon einer Haumich (Haumich = Domina, Haumir = Domino).

Spaß beiseite, Ernst komm raus!
Mich erinnert diese Art der unnützen Werbung an Calvendo.
Calvendo ist der Renommier-Verlag, der ISBN-Nummern für den Schund anbietet, den Leute wie Steffani Lehmann (die brüllende Quietschtonne von VOX) ‚fotografieren‘.
Irgend so eine Trine von Calvendo hatte mich vor Jahren werben wollen. Sie war ja ’sooooo begeistert‘ von meinen Werken, die ich unbedingt in einen Calvendo Kalender veröffentlichen sollte.
Über die Art und Weise war ich ziemlich verärgert. Die Trulla hat sich nicht wirklich meine Arbeiten angesehen. Sie passen überhaupt in das Portfolio der Heroen. Der damals veröffentlichte Beitrag führte zu einigem Hickhack, zumal die Trine kein unbeschriebenes Blatt war und die Konditionen von Calvendo voll ins Zeitalter der digitalen Sklaverei 2.0 passen. Mich nervt einfach dieses Scheininteresse und unsittliche Geschleime. Das ist für beide Seiten Zeitverschwendung in Perfektion.

Nun denn, ich soll mir einen Minirechner kaufen, der ja soooooo einfach zu bedienen und bestimmt auch zu programmieren ist.
Wenn ich etwas programmiere, dann ist es die Schaltuhr des Vergrößerers!
Und dann hört es auch schon auf.

So wie mir die Null-Eins-Fanatiker weismachen wollen, dass der ganze Digitalrotz ganz ganz einfach ist, blase ich in dasselbe Horn: Fotografieren ist soooooo einfach, man muss es nur können.
Calvendo zeigt, dass man auch ohne das Händchen für Emotionen und Kunst Bilder machen kann. Blöd nur, dass der Massenmurks unter dem Begriff ‚Fotografie‘ läuft. Aber vom Begriff ‚Fotografie‘ habe ich mich ja ohnehin verabschiedet:
Ich male mit Licht versandkostenfrei Bilder, frei von Null und Eins und ohne Rabatt.

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Alison A. Pordash an Ronaldo Capybara: ‚Transaktionsvorschlag‘

Wer kennt ihn nicht, den heimlich Eric, der mir schreibt, weil sein Kunde gestorben ist und so ähnlich wie Capybara mit Nachnamen heißt.
Kein Wunder, denn es gibt schon ziemlich viele Capybaras.
In Deutschland sagt man ja eher ‚Wasserschwein‘ zum Capybara.
Richtig gelesen: Ronaldo Wasserschwein!
Aber pssstt: Es ist top secret!

Zitat Anfang
Mein Name ist Eric L, der Chefvolkswirt RBC Global Asset Management Inc.
Ich schreibe heimlich, um Sie wissen zu lassen, dass ein Kunde bei meiner Bank, gestorben ist, und eine Zahlung in Höhe von 18 Millionen Dollar bei meiner Bank hinterlässt, ohne dass ein überlebender Verwandter das Geld vererbt.
Sein Konto bei meiner Bank wird derzeit gesperrt. Jetzt will meine Bank die nicht beanspruchten 18 Millionen Dollar bis zum Ende des nächsten Monats an das Finanzministerium der kanadischen Regierung zurückgeben.
Ich bin Leiter der Abteilung meiner Bank, die nach einem überlebenden Relativ des toten Kunden gesucht hat, um das Geld zu erben. Ich habe über 10 Jahre ohne Glück gesucht.
Ich entdeckte, dass Sie beide einen ähnlichen Nachnamen haben. Also, ich möchte den Gesetzen der Canada and Banking folgen, um Sie zum einzigen überlebenden Verwandten der toten Kunden zu machen, der dieses Geld bei meiner Bank erbt.
Es ist top secret. Ich würde eine Antwort nur erwarten, wenn Sie interessiert sind
Eric.

Zitat Ende

NashLora an Ronaldo Capybara: ‚Ich möchte nur dein sein, ich möchte dich nur umarmen.‘

Moment! Ich und hübsch?
Ich bin schön, schön doof.
Schön, dass die Liana nicht groß Unterhaltung will, vielmehr ernsthaft absichtliche Beziehung suchen tut.
Sind die Ziele gleich oder nicht übereingestimmt?
Mädchen? Frau, Frau die weiß wie Leben geht.
Ich ignoriere lieber, sonst ende ich wie der liebestolle Wendler.

Zitat Anfang
Schön dich zu treffen. Du bist ein hübscher Mann.
Ich suche einen verantwortlichen Mann mit ernsthaften Absichten für eine ernsthafte Beziehung, ich suche keine Unterhaltung.
Mein Name ist Liana. Ich habe keine Kinder und bin nicht verheiratet.
Wenn unsere Ziele nicht übereinstimmen, ignorieren Sie bitte diesen Brief.
Ich hoffe jedoch, dass unsere Ziele die gleichen sind und Sie ein Mädchen suchen, und wir werden unseren Dialog enger fortsetzen.
Mit herzlichen Wünschen, Liana.

Zitat Ende

Mgarret an Lichtbildprophet: ‚Vor dem Treffen rufen Sie mich an‘

Zu Befehl Mgarret Margaret, anrufen!

Ähm, muss ich mir als Mann diesen Kommandoton einer unbekannten Nacht-Sexsüchtigen gefallen lassen? Also das ist doch bestimmt nicht politisch korrekt. Des Weiteren setzt dieses Weibsbild voraus, dass ich klug bin und ihre Hinweise verstehe. Ich habe nur Angst vor dem Monster, fühle mich total sexuell belästigt und in meiner Ehre als männliche Weichflöte verletzt. Auf der einen Seite kann das Luder so reflektiert auf die Bedürfnisse der armen Hotelangestellten eingehen, ich soll ihr aber auf der Stelle den Liebesdiener in der Badewanne mimen. Damit komm ich ja überhaupt nicht klar und muss erst einmal meinen Psychologen konsultieren und die Selbsthilfegruppe ‚Sexuell geschändete Männer‘ aufsuchen!

Zitat Anfang
Hallo! Ich heiße Margaret. Ich möchte einen Mann für eine Nacht kennenlernen. Aus persönlichen Gründen in Ihrer Stadt geblieben.
Dürfen wir uns abends treffen und zusammen essen? Ich werde in meinem Brief nicht viel sagen. Ich möchte Ihnen keine Unannehmlichkeiten bereiten.
Ich schreibe Ihnen im Hotel einen Brief von der Rezeption. Ich würde gerne in dem Brief reden. Leider möchte ich das Hotelpersonal nicht stören.
Daher habe ich mich auf der Website registriert. Dies ist eine Seite, auf der Menschen einen Partner für Nacht und Sex finden können. Dort können Sie meine offenen Fotos sehen. Ich habe ein paar Fotos gepostet, nachdem ich ein Bad genommen habe. Es gefällt dir.
Wenn Sie Lust haben, können wir zusammen ein Bad nehmen und vieles mehr. Ich würde gerne das Hotelzimmer zeigen, in dem ich wohne. Das Hotel hat so ein luxuriöses Badezimmer.
Ich denke, du bist ein kluger Mann und du verstehst meine Hinweise. Grüße, Margaret.

Zitat Ende