Ich, völlig umsonst und abzugeben

Ich glaube, ich habe ein paar Ich’s zu viel und ich würde sie gern kostenlos und absolut umsonst abgeben. Ich habe große Lagerräumung, alles zum sofort mitnehmen:

Ich!

Ich erzähl dir mal, was ich mit dir vorhabe.

Ich sag bescheid.

Ich entschuldige nichts mehr. Weil, es ist einfach zu viel, was ich entschuldigen soll. Und das Verständnis, was ich aufbringen soll. Es erdrückt mich.

Ich denke intensiv über mein Abgang nach und plane jedes Detail im Voraus. Zum Beispiel meine Abkündigung: Ich konzentriere mich wieder nur auf mich. Ich kann da auf viel Erfahrung zurückgreifen.

Ich hätte ja alles richtig gemacht, aber du hast mich nie gelassen.

„Ich würde“ ist kein Ja!

Ich denke drüber nach.

Ich hätte es ganz anders gemacht.

Ich will nicht mehr.

Ich kann nicht mehr!

Ich möchte nicht mehr!

Ich will, der Rest ist mir egal.

Ich habe viel geredet, doch leider nichts erreicht.

Ich erzähle dir viel von mir, damit ich dich von deinen eigenen Baustellen ablenke.

Ich komme.

Ich gehe.

Ich gehe und komme wieder.

Ich gehe und komme nie wieder.

Ich komme nicht rein.

Ich hätte gern, aber … lassen wir es.

Ich bin frei.

Mich ist irgendwie auch ein ich.

Ich bin allein.

Ich bin nicht allein allein.

Ich habe mir immer Mühe gegeben.

Ich lass es lieber.

Ich probiere es mal.

Ich gehe zu ihr.

„Ich, völlig umsonst und abzugeben“ weiterlesen

Auftragsbestätigungs Abt.: schreibt an mich: „dein Gleitsichtgläser + Altersrabatt wurde bestätigt“

Was für ein starkes Angebot: Ich darf testen und soll dafür bezahlen.
Nur 199 Euro.

Statt dem Mondpreis von 900 Euro.

Macht absolut Sinn: Wenn ich meine Perlen übelst pornös-pompös ausführe, lade ich sie immer ganz vornehmen zum Futtern im Anton Grill oder Mac Bistro ein und lasse die Bunnies dann zahlen.

Geile Nummer im Rapper-Style.

Offensichtlich liegt der Beschiss total im Trend, wie die kleine Versandgebühr für Service und Verpackung oder, dass das bundesweit beworbene Angebot nur für Einwohner Schleswig Holsteins gilt. Der Test inklusive Altersrabatt scheint nur in der Feststellung einer latenten Blödheit zu liegen, wer so dumm ist darauf einzugehen. Gott sei Dank ist die Verdummung so groß, dass selbst Leute ohne Sehschwäche auf das coole Angebot eingehen werden. Mit versichertem Abstand versteht sich!

Zitat Anfang
Nur 10.000 Tester kommen in den Genuss der neuesten Gleitsichtglas-Entwicklung zum Bestpreis – Nutzen Sie die Gelegenheit!
Falls Deine E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, öffne diese hier
Hallo!
Schon gehört? brillen.de sucht Tester für neu entwickelte Gleitsichtgläser – und belohnt dafür mit einer Ersparnis von bis zu 700 Euro: Statt über 900 Euro zahlst Du nur 199 Euro*!
Was bekomme ich als Tester?
Ein Paar Gleitsichtgläser der neuesten Entwicklung60% größere Sehbereiche Robuste Hartschicht & Entspiegelung Kostenfreie Beratung beim Optiker in Deiner NäheDurchführung eines professionellen Sehtests vom geschulten Fachpersonal UNSER GESCHENK AN DICH ALS TESTER: Eine Fassung aus der brillen.de -Kollektion im Wert von 80 Euro*
brillen.de Geheimtipp: Neueste Entwicklung bereits vor offizieller Markteinführung testen! Und limitierten Preis von 199 Euro* sichern!
Tester werden, aber warum? Du sparst viele Hundert Euro Du testest völlig risikofrei dank der 12 Wochen Geld-zurück-GarantieDas Angebot ist limitiert – nur als einer der 10.000 Tester bekommst Du diese Gläser zum beeindruckenden Preis von nur 199 Euro* statt regulär über 900 EuroBist Du jetzt ebenso überzeugt wie wir? Dann gleich anmelden:
Dein Besuch bei brillen.de: kontaktlos und sicher
Abstand durch Terminvergabe
Durch die Vergabe von Terminen können wir gewährleisten, dass immer nur eine begrenzte Anzahl von Kunden im Geschäft ist. So kann der Mindestabstand eingehalten werden.Sicherheitsausrüstung Bei unseren Optikern stehen Desinfektionsmittel, Schutzmasken und Einweghandschuhe für Kunden bereit. Das Personal trägt teils sogar Protection Shields.Keimfrei sauber Unser Optiker desinfizieren alle Flächen und Produkte mit denen Kunden in Kontakt kommen regelmäßig – etwa Brillenfassungen oder Shopping-Tableaus.Kontaktlose Bezahlung
Bei uns bezahlst Du immer kontaktlos per Rechnung. Künftig wird auch die bequeme Bezahlung via Link aufs Handy möglich sein.Sehtest mit Abstand Selbst Sehtest inkl. Refraktion und die Messung der Pupillendistanz findet in den eigenen Filialen mit moderner Technik komplett kontaktlos statt. Auch viele Partneroptiker planen, das einzuführen.
* Im Angebot enthalten sind 2 Freiform-Gleitsichtgläser im innovativen FreeForm-Design aus leichtem Kunststoff im Index 1.50 mit robuster Hartschicht, Superentspiegelung und Cleancoat. sowie eine frei wählbare Fassung aus der brillen.de Kollektion im Wert von 80 € (Ausstattung kann je Optiker variieren). Ein einzelnes Premium-Gleitsichtglas mit den von uns angegebenen Eigenschaften kostet nach einer aktuellen repräsentativen Preiserhebung im Mittel 434 €, was bei einer Fassung für z.B. 80 € einen Gesamtpreis von 948 € ergibt Zusätzlich enthalten: Bei Unzufriedenheit innerhalb von 12 Wochen ab Rechnungsdatum gewähren wir eine 100% Geld-zurück-Garantie. Kostenlose Brillenversicherung zur Absicherung bei Sehstärkenänderung (ab 0.50 dpt) und Bruch in den ersten 12 Monaten ab Kaufdatum mit einem Eigenanteil von 25%. Sehtest nach Standardverfahren inklusive. Lieferbereich soweit technisch möglich. Das Angebot ist auf 10.000 Teilnehmer beschränkt und ist bis zum 31.12.2020 gültig (Bestelldatum). Sowohl Angebotsdauer als auch Kontingent können von der SuperVista AG angepasst werden. Ein Angebot der SuperVista AG, Mittenwalder Str. 9, 12529 Schönefeld, Deutschland. Eine Kombination mit anderen Rabatten und Aktionen ist ausgeschlossen
brillen.de
SuperVista AG | Mittenwalder Str. 9 | 12529 Schönefeld (bei Berlin) |
Amtsgericht Cottbus HRB 11,527
Vorstand: Matthias Kamppeter, Markus Fränkle LLM, Volker Grahl, Florian Schirmer
Aufsichtsrat: Daniel Thung (Vorsitzender).

Zitat Ende

Ich habe sie erfunden! Was, das lesen sie später …

Ich bin der wahre Erfinder der Alltagsmaske!
Den Prototypen gibt es exklusiv nur auf Instagram zu sehen. Das ist der Beweis!

Dann kam so ein Vollhonk, stahl mir die Idee und behauptete auch noch, das Selbstgebastelte vor Mund und Nase drapiert schützt vor dem neuartigen Corona – COVID-19 Virus und so.

Das ist alles ein Schwindel!
Ich wollte mich mit meiner genialen Alltagsmaske nur von eurem lieblos-langweiligen Digitalbildchen schützen.
Was dann daraus gemacht wurde, das habe ich so wirklich nicht gewollt.
Schluchz, heul …

Die Alltagsmaske – Update

Dass es bei der ‚Lockerung‘ der Kontaktbeschränkungen auch um die Frage des verpflichtenden Tragens einer Nase-Mund-Maske gehen wird, war mir schon irgendwie klar. Dass es dazu nicht kommen kann auch. Denn wenn es schon unter Anstrengung nicht gelingt, das Plegekräfte, Ärzte, Verkäufer ausreichend versorgt sind, wie will man dann die restliche Nation dazu verdonnern, eine entsprechende Maske zu tragen.

Man erinnert sich an die gute alte DDR, Bastelanleitungen und Influencer im Homeoffice: Fetzige Youtube-Videos mit kühlen Bauplänen für krasse Nase-Mund-Masken. Da das Kind einen Namen bekommen muss und in Sachen Schutz die selbstgehäkelten Dinger eher fragwürdig sind, schafft irgendein Genie den Begriff ‚Alltagsmaske‘. Mir schießt sofort Stalins Badezimmer in den Kopf.

Und so taucht das Neuwort gestern zuhauf auf, die Alltagsmaske im Paarlauf mit der Maskenpflicht. Ich hatte ja gehofft, dass mir gestern Abend die Mutti oder der bayrische Landesfürst erklärt, was eine Alltagsmaske denn nun ist und vor allem wie das ständig vor dem Rüssel getragen wen wie schützen soll? Stattdessen bekomme ich die klare Ansage, dass die guten hilfreichen Masken, die der Bund und die Länder dem Markt entziehen, für die vielen Noch-Helden des Alltags sind. Ich, der vor fast einem halben Jahrhundert auch als Junge Nadelarbeit hatte, der sich gerade noch an den Kreuzstich erinnern kann, soll mir eine Maske selber basteln. Kleben. Stricken. Falten. Oder Ertanzen.

OK, meine Erinnerung an die Zivilverteidigung, dem niveaulosen Bau der eigenen Atemschutzmaske, blende ich wegen Wiederholungsgefahr mal aus. Wenn es jemals zuvor eine ‚Alltagsmaske‘ gab, dann war es maximal eine modische Nutzlosigkeit und mit dem Vermummungsverbot spätestens verboten!

„Die Alltagsmaske – Update“ weiterlesen