Hier gefragt: ‚Ich hoffe wir sehen uns bald‘ – Was heißt das?

Ich mag diese ‚Erklär-Blogs für jeden Scheiß‘ nicht. Auf die Frage: ‚Wie kommt es zum Furz?‘ beginnen sie beim Urknall, um über die Kreuzigung Jesu und das Liebesleben von Adolf Hitler in einen Schwall von Halbwissen zu münden, welches so nicht gefragt war. Nutzlos, absolut nutzlos und lebenszeitverschwendend. Das sind alles Hilfsromantiker, denen im wahren Leben keiner zuhört. Das ist diese Art von Mensch, die an der Theke der Arztpraxis stehen und ihren ganzen Leidensweg von sich geben. Selbstverständlich das Ganze so laut, dass alle mithören können und man die Schnellbestattung anrufen möchte: Eigentlich dürfte diese Kreatur gar nicht mehr leben. Hauptsache ich erzähle was, quatsche unschuldigen und eigentlich arbeitenden Mitmenschen einen Knopf an die Backe, weil ich nicht beziehungsfähig und damit allein gelassen bin!

Lebenszeitdiebe!

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Suchen, finden und Manipulation

Ich suche nach einem Begriff, selbstverständlich mit Google. Microsoft und Edge wollen, dass ich Bing nehme. Doch was mir hier gezeigt wird, trifft selten meinen Nerv. Selbst wenn mein erstes Ich das zweite Ich, den Lichtbildprophet, sucht, lässt mich Bing so klein und unbedeutend erscheinen. Google hat mich eindeutig mit mehr Treffern besser auf den Schirm. Die Kehrseite der Medaille: Das Suchergebnis bei Google besteht ausschließlich aus Werbung. Kein Link ohne den Anzeige-Hinweis. Gefühlt ist mir das bisher noch nicht untergekommen.

Zwischen den Feiertagen. Wie gehabt sitze ich vor meinem iMac und möchte mich bei Google und den Ex-‚webmaster tools‘ einklinken. Die Datenkrake verweigert mir den Zugriff, weil mein Verhalten verdächtig sei und man bei Google – selbstverständlich NUR zu meiner eigenen Sicherheit – alles zum Schutze meiner Persönlichkeit unternimmt. Ich muss mich irgendwie zusätzlich identifizieren und den Zugriff von einem – für Google – unbekannten Gerät legitimieren!

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Wider dummen Maschinen

Computer und Programme ‚lernen‘ dazu,
beeinflussen das, was ich sehe,
zeigen nur das, was ich sehen sollte.

Dieses Verhalten finde ich bedenklich,
denn schon heute funktionieren
Facebook, Instagram oder Google Suche nach dem Prinzip.

Mir fällt es immer schwerer einzuschätzen,
ist das Ergebnis, ist die Zeitleiste
frei von irgendeiner Manipulation.

Indem ich die Struktur meiner Bilder aufbreche,
indem ich mit Effekten und Störungen manipuliere,
widersetze ich mich dem Tun dummer Maschinen.

Ich bin ein Mensch und möchte keine Beute einer Maschine sein!

Im Angebot darf es ruhig ein bisschen mehr sein

Ich gestehe eine kleine Dependance in einer deutschen Fotografengemeinde zu unterhalten. Der Form halber, um die eigene Reichweite zu erhöhen. Real betrachtet bringt mir es relativ wenig, darf man für den Teil- oder Vollzugang monatlich einen Obolus entrichten. Vor allem Liebhaber am ganzen Körper barfüßiger Menschen mag diese unsoziale Praxis aufstoßen, versprechen die Macher der fotocommunity sinnliche Erotik und Genuß. Wurde den Leuten in ihrer Kindheit nicht beigebracht, dass Lügen kurze Beine haben und man immer die Wahrheit sagen muss? Naja, vielleicht laufen in der verantwortlichen Redaktion nur Kurzbeinige rum und keiner sieht es.

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Suche nach ’sven hegel wie kriegt man sein geld zurück‘

Dieses digitale Vogelfutter ‚Bitcoin‘ nervt. Also nicht nur die Werbung, sondern auch die geldgeilen Jammerlappen, die mit tausenden virtuellen Euronen vor den Augen und den euphorischen „Pressestimmen“ auf einen Klepper gesetzt und dabei offensichtlich richtig geschmackvoll in die Scheiße gefasst haben. Nun wird geheult wie ein Mädchen, nach Recht und Ordnung geschrien und das eingesetzte Geld zurück verlangt! Auf der Suche nach ‚Gerechtigkeit‘ – Gehirn suchen wäre eher angebracht – landen entsprechend der Blogstatistik auch Leute mit der Suchphrase ‚sven hegel wie kriegt man sein geld zurück‚ hier im Lichtbildprophet, erwarten Hilfe und ihre lastbefreiende Heiligsprechung. Doch das Ansinnen wird in einer weiteren Enttäuschung enden.

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