016_2019

Über die Annahme der Begehbarkeit des Lichts

Über die Annahme der Begehbarkeit des Lichts
Nr. 1607
Unikat: 13 x 18 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Die Bequemlichkeit und das Reden statt Handeln liebend, entlassen wir unsere Brut unreif in ihr verantwortungsvolles Leben.

015_2019

Das Dunkel um ein Licht

Das Dunkel um ein Licht
Nr. 1601
Unikat: 13 x 18 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Für bitte etwas Zuwendung und Aufmerksamkeit heiße ich Sie Willkommen in meiner heutigen emotionalen Showeinlage!

014_2019

Brücke

Brücke
Nr. 1653
Unikat: 13 x 18 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Ich treffe immer mehr auf unmotivierte Schweigung,
so als paralysiert die lebenszeitverschwendende Ablenkung sozialer Medien den Menschen.

Ein Selbstgespräch über die Bucht

2018 sieht die Bilanz für mich nicht schlecht aus. Ich bin mit meiner Kreativität zufrieden. Großen Anteil hat der Selbstbau-Vergrößerer. Nach zwei sparsamen Jahren zog es mich 2018 wieder auf die Straße, die jüdischen Friedhöfe Berlins und ein bisschen Menschenfotografie war auch dabei. Auch ohne genehmigungspflichtigen Zusatzverdienst als Sklave Autor bei der PhotoKlassik sieht es finanziell nicht schlecht aus. Ich entscheide mich zu investieren, ins Hobby, in die Kunst.

ebay Kleinanzeigen. Ich sorge mich um meinen Vorrat an ORWO-Fotopapieren. Hier gibt es ein paar Angabote, ich denke – vorerst – an das Fotografischer Depressionismus-Standardformat 13 x 18. Vier Verkäufer schreibe ich an und bekunde mein Interesse an der Ware. Bis heute, über einen Monat später, meldet sich nur ein Anbieter. Aus den abgebildeten 13 x 18 werden 18 x 24 cm und 25 Euro für 25 Blatt. Ungeöffnet. Nicht einmal Neupapier, das einen erfolgreichen Abzug garantiert, liegt in dieser Preislage. Der Herr Privatkäufer kann mir gar nichts garantieren, will mich mit Halbwissen im Umgang mit dem Papier belehren und den dummdreisten Spaß soll ich mit einem Euro pro Blatt plus Versand bezahlen? Sorry, da ist jemand mit dem Waffeleisen gepudert oder als Kind zu heiß gebadet worden. Ich frage ihn dennoch nach den – laut Foto – angebotenen 13 x 18 cm-ORWO – Papieren und deren Preis. Der Held des privaten Onlinehandel schweigt. Das muss wohl an dem vorweihnachtlichen Streß liegen.

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The erotic side of the photographic depressionism – (M)Ein Projekt für 2019

Habe ich Vorsätze für 2019?
Warum sollte ich Vorsätze haben?
Weil alle welche haben, um sie möglichst schnell zu brechen?

So ein Jahreswechsel ist nichts besonderes.
Eine rein kalendarische Nummer.
Mensch wird nicht besser, vertreibt man mit lautem Getose böse Geister.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen:
Sowohl die bösen Geister als auch die lästig-nervigen Gesäßöffnungen bleiben. Sie kleben wie Hundescheiße am Schuhhacken.

Kurz vor Weihnachten konnte ich 500 Blatt 18 x 24 cm-überlagertes ORWO-Fotopapier schießen. Ich habe mir mal wieder selbst das beste Weihnachtsgeschenk gemacht. Und so reifte in mir der Gedanke den DIY-Vergrößerer vom Gardemaß der Fotografischen Depressionismus (13 x 18 cm) auf 18 x 24 cm umzubauen.

Die nun größeren Exemplare meiner eigenen fotografisch-depressionistischen Handschrift und der damit proklamierten Stilrichtung sollen dann zu einem Gesamtwerk, bestehend aus Bilderrahmen mit 6 Arbeiten und einem handgemachten Fotobuch mit ca. 35 Seiten, zusammengeführt werden. Das Anfangsthema ist die erotische Seite des Fotografischen Depressionismus. Denn seit einer Dekade fotografiere ich wieder und fast ausschließlich analog, auch Menschen, vorzugsweise und überwiegend nackte Menschinnen.

Zwischen den Jahren sah ich einen Bericht über Picaso. Es war lehrreich und gleichzeitig meine Kreative bestätigend, mit Variation und Interpretationen zu arbeiten. Aus der komplexen Realität mittels Imperfektion zu abstrahieren und dadurch Gedanken für eine eigene Interpretation des Betrachters zu initiieren. Ich denke, ‚The erotic side of the photographic depressionism‚ ist ein gutes Projekt für 2019.

Vielleicht bastle ich auch eine digitale Variante zusammen.
Der digital native will ja für Kunst nichts zahlen, aber voll kostenlos abgreifen.

Schau’n wir mal, was am Ende 2019 rauskommt!