308_2019

Morgen davor

Morgen davor
Nr. 1906
Unikat: Liquidemulsion auf A4-Lichtpause
(c) 2019 Ronald Puhle

Ein Post!
Gegen Fratzen,
Bessermenschen,
selbst über den Gutmensch stehend,
hässlich berufsempört ihr seid.

261_2019

Mit an die Wahrscheinlichkeit grenzende Sicherheit

35
oder: Mit an die Wahrscheinlichkeit grenzende Sicherheit
Nr. 1905
Unikat: A4 Lichtpause und flüssige Fotoemulsion
(c) 2019 Ronald Puhle

Die neuen EU-Regeln beim Online-Shopping und -Banking bringen mich auf eine total kühle Idee:

Pflanzt dem Homo digitalis einen Erkennungschip in die Haut ein und gebt ihm eine eindeutige Kennziffer. Nennt sie Personenkennzahl.
Pflanzt ihm Tracking- und Funkmodule ein, damit ihr den Homo digitalis zu seiner Sicherheit absolut sicher und überall überwachen könnt. Gebt dem System den Namen Stasi.

Stell dir vor, die Europäer werden von den politischen EU-Terrorzwergen total verarscht und keiner kriegt es mit!

173_2019

Schalt es aus

Schalt es aus
Nr. 1958
Unikat: Handabzug auf A4 ORWO Dokumentenpapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Es bleibt für mich erschreckend,
wie intolerant sich die Toleranten artikulieren.

NegaPos

Auf meiner ToDo-Liste steht schon seit einiger Zeit:

Mit der Linhof auf ORWO 9×12 Fotopapier fotografieren

Das ist keine überragende Idee. Vor dem Glas und Zelluloid war lichtempfindliches Papier das Negativmedium. Nur habe ich noch einiges an 9 x 12 cm ORWO Fotopapier herumliegen, das ja irgendwie und irgendwann verbraucht werden will. Am Lichtbildpoet-Projekt arbeite ich derzeit nicht und es ist auch nicht abzusehen, ob ich mich dafür noch einmal begeistern kann. Außerdem: Gegenüber neuem Fotopapier ist das uralte ORWO Fotopapier wunderbar langsam. Da bin ich bei Bewegungsunschärfe angekommen, lege ich den fotografischen Fokus auf das Menschenbildnis.

Der erste Versuch eines Selbstbildnis scheitert. Das Licht und die Belichtungszeit sind deutlich zu gering. Während ich versuche die Kassette nachzuladen, klingt das Modell. Ich verzichte darauf mich für den nächsten Versuch wieder zu drapieren. Das darf jetzt jemand tun, der viel besser als ich aussieht. Mehr Licht, mehr Belichtungszeit und etwas Bewegung. Im Lith-Entwickler und nach ein paar bangen Minuten Wartezeit entsteht mein ‚NegaPos‚. Es bedarf einiger invertierender Blicke um zu erkennen, dass da ein barfüßig weiblich Mensch steht. Das Ergebnis sieht nicht wie ein ’normales‘ Negativ aus. Die Art und Weise der knappen Negativbelichtung, kombiniert mit dem harten Lith print, ist in meinen fotodepressionistischen Augen ein verfolgenswertes Stilmittel. Nur ärgert mich das Querformat als Vorzugsorientierung der Linhof Kardan Color 9×12.

„NegaPos“ weiterlesen

111_2019

Inszenation

Inszenation
Nr. SB OT 26
Skizzenbuch OhneTitel Seite 26
Größe: A4
(c) 2018 Lichtbildprophet

Jede Form der Kunst stur nach Technik und Algorithmus gemacht, muss langweilig sein. Zuwendung, Zuneigung, gar eine gewisse Liebe und Abhängigkeit zum Sujet bringt die emotionale Komponente ins Werk.