Manchmal könnte ich …

… einfach nur ausfallend werden.

Ich werde um Etwas gebeten, ohne Bitte versteht sich. Depp wie ich bin, möchte ich Gutmensch sein und sichere meine Unterstützung – auch ohne Bitte – zu. Dann folgt schweigen. Wochenlang. Ich, der ohne Bitte eigentlich liefern sollte, frage vorsichtig nach. Es kommt eine blöde Erklärung, ein Vorschlag und dann ist wieder Schweigen im Wald.

Ich werde um Geld gebeten, gebe es gerne. Ausnahmsweise mit Bitte und Danke. Ich hätte wahrscheinlich darauf hinweisen müssen, dass ich es auch gerne zurückhaben möchte. Stattdessen wird mir vorgeschwärmt, wie man die vielfache Menge des geliehenen Geldes für zahlreich nutzlose Dinge ausgeben möchte. Ich schüttle innerlich nur den Kopf.

Ich werde … und zu alldem könnte ich sagen:

Fickt euch!
Leckt mich, gern auch kreuzweise!

Nehmt, nehmt, nehmt!
Ohne fragen, ohne bitten!
Seit laut, jammert rum, ich höre euch zu!
Gerne schraube ich meine Ansprüche für euch zurück!
Darum:

Fickt euch!
Leckt mich, gern auch kreuzweise!

Aber ich tue das nicht. ‚Ich bleib mal ganz locker, Alter!‘
Ich hätte gern? Quatsch, keine Zeit, soooo viel zu tun, geht ja grad gar nicht!
Was soll es, dass ich mich aufrege.
Das Leben wird die Sache für mich richten.
Das Leben quittiert das Arschloch in euch, da bin ich mir absolut sicher!

Ich bin dann mal im Urlaub!

Ich gebe mir Erholung von euren winzig Mücken, den aufgeblasenee Elefanten.
Ich nehme mir Urlaub vom geheuchelten Interesse, dein Drama und euer Höhepunkt im Schweigen.
Ich habe ja so wenig Zeit, bin voll im Stress, da brauche ich erst einmal Urlaub.

Virale Pflege meiner erbetenen Aufmerksamkeit, ich fordere hiermit deinen Neid.
Ich berichte dir, ungeniert ungefragt, wo ich schon wieder war und bin.
Du natürlich nicht, denn das hast du nun davon!

Bei Anruf Kundenrückgewinnung – UPDATE

Ich halte eisern an meinem Ziel fest, mich zumindest in Sachen Telefonie von der Mobilfunkmobilität zu verabschieden. Wenn ich mein iPhone SE einmal im Monat nutze, dann ist es schon viel. Werde ich angerufen, auch circa einmal im Monat, dann geschieht es zur bestunmöglichsten Zeit. Ich führe nicht das hyperaktive Leben derer, die immer und überall erreichbar sein wollen. Für mich ist ‚Sprachgestützte digitale Mobilität‘ keine erstrebenswerte Lebensqualität. Es gibt nichts in meinem Leben, was sofort und gleich, egal ob Tag oder Nacht, geklärt werden muss. Das höchste Gefühl der elektronischen Kommunikation sind Messenger-Dienste oder die klassische E-Mail.

Um mich nicht als Ewiggestriger abgestempelt zu werden: Ich bestehe nicht auf Brief oder Postkarte, nutze Fax überhaupt nicht, Rauchzeichen aber auch nicht!

Folgerichtig ist mein Mobilfunkvertrag gekündigt. Begründung: Reine Geldvernichtung!

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SMS, iPad und wenn Apple nicht will

Ich stehe kurz vorm Platzen:

Ein Smartphone ist in meiner Lebensführung mittlerweile überflüssig, reine Geld- und Zeitverschwendung. Anrufe kommen keine und wenn doch, dann immer total ungelegen. Oder die Anrufe sind auch Zeitverschwendung und absolut nutzlos. Ohne jeden Mehrwert für mich!

Fazit: Also habe ich meinen Vertrag bei Magenta und dem besten Netz gekündigt. In meinem iPad werkelt eine zweite SIM-Karte, separate Mobilfunknummer, reiner Datentarif. Solange das iPhone via seiner SIM-Karte pseudomäßig im Internet angebunden und aktiv ist, kann ich Dank Apple’s iMessage über das iPad SMS mit der iPhone-Rufnummer lesen und beantworten. Die Mobilfunknummer des Datentarifs kann ich nicht für SMS nutzen. Selbst (SMS)-Kundennachrichten von Magenta kommen nicht am iPad an. Das kenne ich von Android und dem ausrangierten Lenovo-Tablett etwas anders. Da war wenigstens der Empfang von SMS-Nachrichten des Mobilfunkproviders unter der Mobilfunknummer des Datentarifs möglich.

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Warum Deutschland nicht mehr WM und EM spielen sollte – UPDATE

Mit Fußball habe ich nichts am Hut. Dieses nach einer Kugel Hinterhergerenne von 21 Frauen oder Männer sieht nicht nur albern aus, sondern scheint hin und wieder auch schmerzhaft sowie total ungerecht zu sein. Für den, der Kampf bis zum bitteren Ende will: Macht das Feld kleiner für ein Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Gerne noch einen Oberlehrer dazu gestellt, der alles besser weiß ohne es selbst besser zu können. Dann schlagt euch gegenseitig – wie in der römischen Arena – animalisch den Kopf ein. Auf diese Weise kann man auch Kriege mit vielen tausend Tote verhindern. Sollen es die Propagandisten und Rädelsführer selbst richten: Donald und Kim in den Ring, Angela schiedsrichtet und wir wissen endlich, wie das Trump ohne sein Echthaar-Toupet aussieht.

Zurück zum eigentlichen Thema: Fußball und Meisterschaften a la WM. Ich erweitere meine philosophisch-prophetischen Gedanken um die EM. Um jeden Wettbewerb mit Erfolgszwang nach der Torregel. In diesen Wettbewerben sehe ich eine grobe Verletzung der deutschen Gutmensch-Doktrin! Es wird nicht anerkannt, dass sich der unterlegene Gegner – zum Beispiel Deutschland im Mexiko-Spiel – Mühe gibt, immerhin pünktlich zur Meisterschaft und zum Spiel erschienen ist. Es wird nicht anerkannt, dass die Mannschaft auch Landsmänner und -frauen mit Migrationshintergrund mitspielen lässt. Und dass diese Neubürger dennoch einen guten Draht zu ihrer alten Heimat und Sippe haben. Des Weiteren finden in der Bewertung der verlorenen Spiele die bestgeputzten Fußballschuhe genauso wenig Anklang wie das weißeste Bio-Weiß. Oder das meiste Vegan-Gel in den Haaren, die gewagteste Intimfrisur oder, oder oder. Auch wenn einen Mannschaft während des Spiels bemüht ist, den Regenwürmern und kleinen Krabbelkäfer wehzutun, wird dieses mehr als faire Spielverhalten nicht in Form zusätzlicher Wertungspunkte angemessen gewürdigt. Eine Mannschaft und ein so vorbildliches Land wie es Deutschland zur Zeit ist, sollte mehr Respekt und Anerkennung der Fußball-Nebenleistungen widerfahren. Deutschland ist nach Mexiko in Russland Weltmeister der Herzen! *Hust

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