Vielen Dank, Fotoimpex

Es ist einige Zeit her, dass die Perle wieder einmal vom Fotoimpex-Laden einen 5-Liter-Kanister Schwarzweiß-Fixierer von Adox in den Betonpalast schleppt. Seit ein paar Wochen macht die Arbeitslösung des Fixierer ein paar Zicken: Auf dem Kanisterboden haben sich gelbliche Kristalle abgesetzt, die Arbeitslösung flimmert wie Flitter in der Schneekugel, nach fünf Tagen ist der Ansatz verschlammt und ein Fall für die Entsorgung. Ich schreibe an Fotoimpex und bekomme innerhalb von 5 Minuten eine Reaktion: Fehler bekannt, ich bekomme Ersatz zugeschickt. Wie? Nicht ich bin Schuld, keine Kundenabwehr und ohne große Diskussion? Es gibt noch echten Kundenservice. Sechs Tage später, es liegt ein Wochenende dazwischen, schleppe ich den Karton von einem DeinFach Paketautomat nach Hause. Ich ziehe den Hut und sage Danke, Fotoimpex.

Translehrerin soll keine Riesenbrüste mehr tragen

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu:

Medien an.

Tanzlehrer?
Betont auffällig.
Riesentüten.
Aufmerksamkeitsdefizit.
Merkt ihr nicht, wie euch das soziale Geschlecht vorführt?
Sterben der Geimpften.
Mutantenstadl.
Jedes handgemachte Bild ist ein Projekt für mich.

Wenn man einer verkappten Ideologie nachgeht, dann kann nur so ein Blödsinn herauskommen wie: Die Wurzel der Klimakrise liegt in der Machtstruktur des Mannmensch über Fraumensch, von Weissen über People of Color, von Mannmensch über die Natur.

Hat da einer Radiergummi geraucht?
Langstreckenluisa.
Verwöhntes Gör aus Milliardärshaushalt in Klassenkämpferpose.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Die tägliche Feindbildsuche.
Klimaguru.
Sanitäter von der Polizei entfernt.
Lisa Marie Pressluft.

Ich meine, ein Opfer kann man nicht gewesen sein. Selbst mit beziehungsweise nach dem Tod des Opfers. Ein Opfer ist und bleibt man immer.

Backfischliteratur für Trotzköpfe.
Querdeppen.

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Freiflug für Endgegner

Abstrakt
Wenn euch eure Arbeit, euer Leben oder was auch immer zuviel ist, dann bucht einen Freiflug vom Fernsehturm, doch geht mir nicht mit eurem Destruktivismus auf den Sack!

Ich Depp, Ihr die Wissenden
Wenn ich mich als Anwender eines Dinges an den Hersteller oder Betreiber der Sache wende und mich als Bittsteller nicht unterwürfigst in den Dreck werfe, dann muss ich damit rechnen, zunächst einmal gewaltig gemaßregelt zu werden. Oder ich werde ohne eine psychologische Hauptuntersuchung für senilkonfus erklärt. Da kommt das Angebot zu einem Seminar über Bewältigungsstrategien für herausfordernde Situationen gerade Recht: „Mach dich glücklich!“. Ich möchte nicht glücklich sein. Glücklich zu sein ist die falsche Lebenseinstellung und der erste Schritte hin zur Drogensucht. Ach nein, es muss ja heißen „Stimulierender Genuss eines sozialen Gleitmittels“.

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Kitsch

Löchrig im Kopf.
Sky Kundenrückgewinnung.
Genesenenstatus.
Rapper sind Meinungsmacher.
Der Axe-Effekt ist Fake.
Superlike.
Verschwörungserzählung.
Verschwörungsgläubige.
Der Fakt des einen, ist die Verschwörung des anderen.
Reiche reicher.
Weil.
Es ist nicht alles selbstverständlich.
Verzerrte Realitäten.
Geistige Instabilität.
Fast die ganze Wahrheit.
Stellt keine Fragen, macht was die Erwachsenen sagen.
Lieber reden und verbrennen.
Ansage.
Zeit für … irgendetwas.
Verschwörungsideologisch.
Bilder aus einer Zeit ohne Maske und denkender Idioten.
Absolut und relativ ist nicht die Stärke der Masse.
Eben viele.
Meinungschef?
Booster nach dem Booster.
Dilemma?
Natur!
Der Mensch ist nicht Gott oder irgendetwas ähnliches.
Fotzen seid ihr! Wixer! Schweinehunde!
Der Mensch, das Vernunfttier mit Verstand.
Verrohung.
Medium, rare, roh.
Jeder Morgen ist kein Sonntag.
Ich hasse Wiederholungen.
Er hält seine Kamera wie James Bond seine Pistole.
Angeber.
Poser.
Hilf dir selbst.
Korrekt synchronisierte Uhrzeit.
Erst klingeln, dann bremsen.
Berliner Tramfahrer.
Bulldozer Tram.

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(M)eine Amazon Story

Neulich las ich eine dieser Geschichten von Amazon über Amazon. Es ging um Besucher, die sich ein Versandzentrum angesehen haben. Ich habe auch eine eigene Story, die ich gerade mit dem Giganten durchmache. Dabei geht es um ein relativ simples Produkt, vom Abzählen und der Frage, ob ich demnächst überhaupt noch kaufwürdig für Amazon bin.

Mit dem Ende der Chemotherapie kam gefühlt auch das Ende meiner Nasenschleimhäute. Erst glaubte ich nur an häufige Kopfschmerzen, doch die trockene Nase lies es mich mit Meerwasser-Nasenspray probieren. Und das eine, mit Dexpanthenol und Kamillenöl, erwies sich für mich als echt gut. Die Kopfschmerzen wurden weniger und selbst der Heuschnupfen trat – gefühlt – nicht mehr so stark in Erscheinung. Bequem wie ich bin, bestelle ich das Nasenspray bei Amazon. In einem fünfer Set ist es ein Schnäppchen.

Alles klappt zu meiner vollen Zufriedenheit, bis zum April diesen Jahres.

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