Ein/e/es EUROPÄISCH LOTTERIE ONLINE BOARD schreibt an mich: „GLÜCKWUNSCH AN SIE“

Wenn ich kein Glückspilz bin:
Ich habe in der Lotterie zur Förderung des Weihnachtsfestes gewonnen … oder so.
Vermute ich jedenfalls ganz stark.
Irgendwer hat gut zugesprochen und jetzt darf ich begünstigt das große Los abräumen.
Wenn ich großes Los lese, ich beginne zu lachen:
Wenn das, was behauptet das große Los zu sein, das große Los ist, dann möchte ich nicht die Nieten sehen.
Nicht nur in der Lotterie. Auch menschlich betrachtet.
Wenigstens hat diese unerwünschte Verbraucherinformation ein Zertifikat, echt und in Photoshop handgemacht versteht sich.

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Ein/e/es Alice schreibt an mich: „{Spam?} Ich gebe dir eine positive Einstellung“

Man sollte jedem Absatz, den man beginnt, so etwas wie eine Präambel voranstellen. Irgendetwas Schwulstiges, aus dem Zusammenhang gerissenes. Hauptsache es klingt geschwollen und hat nichts damit zutun, was verbal im Anschluß folgt. Das ergibt wenig Sinn und erklärt den Schreibenden zu einem elitären Arschloch. Aber ich hätte dann meine Ruhe, weil „der spinnt sowieso ein bisschen.“

Ich leg mich nur noch auf eine Schattenbank. Ist wegen der geringen UV-Strahlen gesünder und außerdem viel billiger.

Wenn diese „Alice“, die mich nachfolgend anschreibt, eine Frau ist, dann trägt sie viel Männliches in sich. So kurz und knapp wie die Braut mich versucht anzumachen, dass kann nur ein Mann, bestenfalls eine Frau auf Syndrom sein. Wieder fehlt der elektronischen Verbraucherinformation ein Hauch von Höflichkeit … sprich: Bitte kennen die Spam-Scam-Brigaden erst, wenn der Depp an der Angel Zahlemann und Söhne machen soll. Dafür gibt es zur Eröffnung eine positive Einstellung, Karmapunkte und diesen ganzen ideellen Mist, von dem ich rein gar nichts habe. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das Gefühl, dass das Bild dieser „Alice“ etwas abgegriffen ist und ich die suchende Internetromanze irgendwie schon kenne. Oder alle Osteuropäerinnen gleich aussehen.

Ich muss was trinken, ich hör schon schlecht.

Zitat Anfang
Guten Tag! Ich bin Alice, ich liebe es zu reisen und etwas Neues und Leckeres zu kochen. Ich bin 30. Wie alt bist du? Woher kommst du? Wenn Sie Lust haben, mich kennenzulernen, warte ich auf Ihre Antwort.
Alice

Zitat Ende

Scam mit Alice

Für den fotografischen Schund und Schmutz dieser elektronischen Verbraucherinformation zeichnet der weltberühmte Lichtbildprophet nicht verantwortlich. Er wurde ihm unaufgefordert zugeschickt und wird nur zum dokumentarischen Zweck hier veröffentlicht!

Ein/e/es Alyona schreibt an mich : „Lichtbildprophet, BITTE HILF MIR.“

Holla die Waldfee!
Meine Zaubermaus Alyona ist plötzlichst wieder da und voll am betteljammern.
Vierzehn Tage der Ruhe, des Schweigens.
Ich böser böser Mann, der der armen russischen Waise keine 320 Euro gönnt, weil Bank sagt wenig Geld in meinem Land.
Alyona noch nicht einmal wissen wo ich lebe in welchem Land.
Und nun ist armer Opa unter Erde und Alyona will ein neues Leben nur mit mich.
Oder mir.
Ich nicht wissen.
Gott, der Gehörlose, hat sie nicht gehört.
Alyona ist jetzt so arm und enttäuscht von mich, dass sie sich nur leisten kann eine billig-schlechte Fotomontage mit ihrem Opa fremder Mann.
Wenn ich weiter so ignorant mit der Porno-Ratte umgehe, kriege ich keine Karma-Punkte.
Dabei meint diese russische Frau anders zu sein als die anderen geldgeilen Matratzen.
Alyona leiht und gibt mir alles nach Pandemie zurück.
WIRKLICH!

Für wie bescheuert hält die Scam-Brigade „Flotter Euro“ den gebildeten Durchschnitts-Internetnutzer westeuropäischer Prägung?
Herr, erlöse mich von der Plage der Alyona-Bitch.

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Ein/e/es Diana schreibt an mich: „Lichtbildprophet, Magst du meine Bilder?“ – UPDATE

Wenn das kein Turbo-Romance Scam ist. Diese/Dieses Diana bombardiert mich förmlich mit ihrer verbalen Langeweile. Dass das, was ich sage oder vielleicht gerne wollte, ignoriert wird, kenne ich hinreichend. Im realen Leben hilft schweigen. Doch der/die/das Diana quakt einfach und völlig unvermittelt wie ein Entenarsch weiter. In meiner Alyona-Parallelwelt sieht es nicht viel anders aus. Auch das Mäuschen lässt keine Ruhe. Hilfe, ich werde von zwei russischen Frauen verfolgt. Oder besser von pickligen Nerds tyrannisiert, die glauben, dass ich ihnen ein paar Euro-scheine zukommen lasse und so ihr verschissenes Leben irgendwo in der Taiga finanziere. Nach Alevtina war ja eine Weile Ruhe. Nun denken die Burschen, ich hätte Samenstau, bräuchte gut abgehangenes russisches Frischfleisch und machen nun endlich Geld locker. Zum Zeigen am Flughafen oder Bahnhof. Gelte ich jetzt als Verdienter Verfolgter der Internetkriminalität?

Im übrigen weiß ich jetzt, warum heute alte Zeitungen nicht mehr zum Einwickeln und so benutzt werden. Das hat nichts mit der Druckerschwärze und so zu tun. Vielmehr befürchtet man eine Klagewelle des eingewickelten Inhalts, da er zum Beispiel nicht in einem Schmierenblatt wie der BILD eingerollt und auf unbestimmte Zeit gefangen sein möchte. Das verstehe ich!

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Ein/e/es Alyona schreibt an mich: „Lichtbildprophet, hier mein Reisepass …“

Hatte ich einen Filmriss? Ich habe weder was getrunken, geraucht oder eingeworfen. Wann und wo hat mir Alyona ein Video von sich geschickt? Wo ist ihr Reisepass und weshalb schickt sie mir Video und Reisepass? Warum lässt mich das Blödchen nicht einfach in Ruhe? Immerhin weiss sie von den bösen russischen Frauen, Modelle genannt, die nur das Geld von braven Europäern wie Meinereiner abkassieren wollen. Alyona ist nicht so, wirklich! Mit jedem Buchstaben ihrer Worte ein ganzganz ehrliches Weibchen auf der Suche nach mir. Oder mich.

Im Himmel ist Jahrmarkt!

Sie steht scheinbar auf dirty talk, mit Gemüse und nackt kochen. Ihren Körper macht sie zur Tapete, ganz barfüßig will sie sich nicht zeigen. Eben eine Frau, die beim Thema Sex zum Mädchen wird. Deshalb haben wir gegenseitig Vertrauen. Ähm ja, wenn es denn so einfach wäre. Und wenn wir eine andere Kommunikationsebene erreicht haben, dann gibt es endlich Nacktfotos von ihr.

Jippie, doch die Logik verstehe ich nicht. Sie hat bestimmt etwas mit Sitte und Anstand zu tun.

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