Die Macht des DHL Paketboten

Nicht Darth Vader wird in ferner Zukunft der Untergang unserer Welt sein. Die DHL Flotte und ihre allmächtigen gelbroten Boten werden uns den Garaus machen. Das sehe ich mit meinem prophetischen Auge so kommen, ganz sicher! Denn garantiert einmal im Monat hat DHL einfach keine Lust, da wird die Sendung im ‚Ziel-Paketzentrum‘ bearbeitet, in das Zustellfahrzeug geladen und befindet sich in Zustellung, aber es geschieht nichts. Das ist besonders fies, wird ein Zustellungsdatum garantiert und dafür auch bezahlt!

Vielleicht ist eine Packstation die Lösung? Ich muss die Sendung nicht im Haus suchen oder darauf warten, bis einer der 33 Nachbarn sein Heim wieder besiedelt. Gesagt getan, wäre da nicht die Registrierungsprozedur a la die sichere De-Mail. Die deutsche Bürokratie hat in Sachen Neuland Internet noch immer einen Stock im Arsch. Nach einer Woche Wartezeit darf ich dann endlich: Ich lenke meine Paketsendungen in die Packstation um. Das klappt auch ganz gut, selbst das Versenden von Paketen. Man muss sich zwar an den verwirrend-pseudobeamten Sprachgebrauch gewöhnen und stets belehrende Verweise in der Wiederholschleife hinnehmen, aber am Ende zählt das Ziel: Ich halte meine Sendung am Tag der garantierten Zustellung in der Hand.

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Neue Probleme im Leben ohne ein Mobilfunk-Sprachgerät und -vertrag (Drittes Update)

Wie teile ich dieser Welt auf ADHS mit, dass ich in ein paar Tagen kein Smartphone-Vertrag mehr besitze und auch keinen neuen Vertrag abschließen, kein Prepaid-Angebot nutzen oder auf das klassische Festnetz umsatteln werde. Über Wochen, manchmal auch Monate, interessiert sich keine Sau für meiner einer. Da verbraucht das iPhone ausschließlich nur Strom, spielt Mikrowelle und mehr nicht. Wenn dann mal jemand anruft, dann geschieht das zu einer Zeit, wo es für mich gerade absolut unpassend ist. Das brauche ich nicht, erst Recht allein der in meinen Augen unverschämten Schein-Flatrates schon nicht.

Mittlerweile habe ich mich an das Leben mit einem Tablet gewöhnt und reagiere auf Mails oder Datennachrichten schneller als auf einen Anruf. Da wir alle ja so social media sind, genügt eigentlich der Facebook-Messenger. Wer will, der kann mich auch via Apple’s Nachrichten oder – mit großem zeitlichen Verzug – mit dem guten alten Skype erreichen. Ich denke das genügt, um mir mit Belanglosem und überzogenen Selbstdarstellungen auf den Sack und Senkel zu gehen.

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Bei Anruf Kundenrückgewinnung – UPDATE

Ich halte eisern an meinem Ziel fest, mich zumindest in Sachen Telefonie von der Mobilfunkmobilität zu verabschieden. Wenn ich mein iPhone SE einmal im Monat nutze, dann ist es schon viel. Werde ich angerufen, auch circa einmal im Monat, dann geschieht es zur bestunmöglichsten Zeit. Ich führe nicht das hyperaktive Leben derer, die immer und überall erreichbar sein wollen. Für mich ist ‚Sprachgestützte digitale Mobilität‘ keine erstrebenswerte Lebensqualität. Es gibt nichts in meinem Leben, was sofort und gleich, egal ob Tag oder Nacht, geklärt werden muss. Das höchste Gefühl der elektronischen Kommunikation sind Messenger-Dienste oder die klassische E-Mail.

Um mich nicht als Ewiggestriger abgestempelt zu werden: Ich bestehe nicht auf Brief oder Postkarte, nutze Fax überhaupt nicht, Rauchzeichen aber auch nicht!

Folgerichtig ist mein Mobilfunkvertrag gekündigt. Begründung: Reine Geldvernichtung!

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Ich soll? Zum Beispiel locker bleiben?

Drei Monate ist es nun her, dass mir die Postbotin eine offizielle Benachrichtigung in den Briefkasten steckt und mich auffordert, ab dem nächsten Tag binnen sieben Tage eine Sendung abzuholen. Konkret handelt es sich um einen bestellten Kosmetikartikel, den Amazon per DHL/Deutsche Post-Brief verschickt hat.

Am nächsten Tag sorge ich für etwas Hektik hinter der Posttheke. Man kann die Warensendung nicht finden, ‚wird wohl der Briefträger vergessen haben raus zu packen‘ und ich solle zwecks Lösung des Problems eine Servicenummer anrufen, die mir sagt wie es weitergeht. Den Anruf tätige ich, die fühlen sich nicht zuständig und ich soll mich an Amazon wenden. Das tue ich, Amazon storniert binnen weniger Stunden, meine Prime-Mitgliedschaft wird – kostenlos – um einen Monat verlängert. Fehlt nur das Pflegeprodukt, das der schnöde Straßen- und Einkaufcenterhandel nicht anbietet.

ICH soll! ICH verschenke Lebenszeit!

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