Pink stinkt und wie

Gegen Sexismus, wo auch immer, wie auch immer! Yeah, hier kämpft man gegen das Böse, das uns heute reagiert. Und weil so anders als die anderen sind, kämpft man mit den selben Mitteln wie das Böse, die ‚Dunkle Seite der Macht‘ Werbung & Co.. Fetzige Plakate, ein einfach zu verstehender Name und hippe Ü-Vierzigjährige im Bikini. Juhu, Gutmensch sein ist so kühl, man ist natürlich viel kühler und meint es als Verein wirklich nur gut mit dem verblendet-mündigen Wutbürger. Wirklich!

Natürlich ist die Resonanz auf das tolle Projekt so überwältigend, haben sich bis dato zig unterdrückt fühlende Frauen, ‚Männer‘ und Gender zahlreichst zu Wort gemeldet. Deshalb finden die Macher es so toll, dass sie Rotz und Wasser heulen könnten vor Freude, wenn sie nicht vor lauter Sexismus auf dieser erhaltenswerten Erde zum Lachen in den Keller gehen müßten.

Wovon spreche ich? Stinkendes Pink, in Berlin mit einer Plakataktion präsent. ‚Pink stinkt‘ ist so anders, anders geht es schon gar nicht. Eigentlich wollte ich diese mediale Wohltat und revolutionäre Befreiungsfront in der Blogrolle aufnehmen, doch der Geniestreich muss in einem eigenen Beitrag ganz exponiert wie auch exklusiv hervorgehoben werden. Ehre wem Ehre gebührt!

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f wie … was Facebbok wirklich ändern sollte

Facebook scheint ein Image-Problem zu haben. Wie sonst lässt sich die aufdringliche TV-Werbung erklären, in der krampfhaft versucht wird, sich für den Datenskandal und weiterer Fettnäpfchen zu entschuldigen. Warum sonst lässt sich Gigant Facebook herab und verspricht totale Besserung. Eigentlich ist es egal, was Marky ‚baby face‘ Zuckerberg und seine Vasallen anstellt. Wer etwas kritisch mit dem Auftreten von Facebook in der Vergangenheit umgeht: Das Image der arroganten Weltbeherrscher und -verbesserer war nie wirklich gut.

Gut ist der Ansatz, dass sich Menschen sozial vernetzen können. Dass ich mit Leuten, die ich einmal kennenlernen durfte, weiterhin via Internet Kontakt halten kann. Schlecht ist: Zur ‚Steigerung‘ der ‚Nutzerfreundlichkeit‘ und ‚Erhöhung des Nutzererlebnissen‘ hat man von je her heimlich, still und leise Dinge geändert, die bei Unachtsamkeit oder Blauäugigkeit dem Nutzer auch mal geschickt ins Knie genagelt hat. Noch vor Monaten hieß es deshalb: Mal die ganzen Einstellungen durchgucken und schauen was Facebook durch Veränderungen einfach freigibt, ohne vorab zielgerichtet meine Zustimmung zu erbitten. Mangelnder Kinderstube gehört es heute zum Umgang erst einmal zu tun, dann so zu tun als ob man nicht wusste was man tat und wenn nichts mehr hilft, dann tut man den Anderen die Schuld in die Schuhe schieben tun. Tuten tät.

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Dafür gab es eins hinter die Ohren

Heute darf nichts mehr!
Außer endlos reden, versteht sich!

Ich darf niemand angucken und ansprechen, der den Anschein macht, nicht angeguckt und angesprochen zu werden. Als Gegenreaktion zückt er entweder das Messer oder verklagt mich, weil ich ihn angeguckt, ansprechen wollte und damit beleidigt habe.

???

Wenn mich jemand anschreibt, dann darf ich nicht erwarten, dass mir ordentliche Sätze präsentiert werden. Anfragende hauen einen Schwall aneinandergereihte Buchstaben raus, die vermutet ein Wort ergeben könnten.

???

Haben eure Erzeuger nebst den Personen, bei denen ihr aufgewachsen seid, in der Kinderstube vergessen euch dann und wann daran zu erinnern, ordentliche Sätze zu bilden und die Frage so zu stellen, dass der andere diese versteht? Und wenn ihr das beim zweiten und dritten Mal nicht verstanden habt, dann gab es was hinter die Ohren.

!!!

BUH, was für böse Worte. Man haut nicht, auch nicht den denkanregenden Klaps* an den Hinterkopf! BUH!

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Manchmal könnte ich …

… einfach nur ausfallend werden.

Ich werde um Etwas gebeten, ohne Bitte versteht sich. Depp wie ich bin, möchte ich Gutmensch sein und sichere meine Unterstützung – auch ohne Bitte – zu. Dann folgt schweigen. Wochenlang. Ich, der ohne Bitte eigentlich liefern sollte, frage vorsichtig nach. Es kommt eine blöde Erklärung, ein Vorschlag und dann ist wieder Schweigen im Wald.

Ich werde um Geld gebeten, gebe es gerne. Ausnahmsweise mit Bitte und Danke. Ich hätte wahrscheinlich darauf hinweisen müssen, dass ich es auch gerne zurückhaben möchte. Stattdessen wird mir vorgeschwärmt, wie man die vielfache Menge des geliehenen Geldes für zahlreich nutzlose Dinge ausgeben möchte. Ich schüttle innerlich nur den Kopf.

Ich werde … und zu alldem könnte ich sagen:

Fickt euch!
Leckt mich, gern auch kreuzweise!

Nehmt, nehmt, nehmt!
Ohne fragen, ohne bitten!
Seit laut, jammert rum, ich höre euch zu!
Gerne schraube ich meine Ansprüche für euch zurück!
Darum:

Fickt euch!
Leckt mich, gern auch kreuzweise!

Aber ich tue das nicht. ‚Ich bleib mal ganz locker, Alter!‘
Ich hätte gern? Quatsch, keine Zeit, soooo viel zu tun, geht ja grad gar nicht!
Was soll es, dass ich mich aufrege.
Das Leben wird die Sache für mich richten.
Das Leben quittiert das Arschloch in euch, da bin ich mir absolut sicher!

SMS, iPad und wenn Apple nicht will

Ich stehe kurz vorm Platzen:

Ein Smartphone ist in meiner Lebensführung mittlerweile überflüssig, reine Geld- und Zeitverschwendung. Anrufe kommen keine und wenn doch, dann immer total ungelegen. Oder die Anrufe sind auch Zeitverschwendung und absolut nutzlos. Ohne jeden Mehrwert für mich!

Fazit: Also habe ich meinen Vertrag bei Magenta und dem besten Netz gekündigt. In meinem iPad werkelt eine zweite SIM-Karte, separate Mobilfunknummer, reiner Datentarif. Solange das iPhone via seiner SIM-Karte pseudomäßig im Internet angebunden und aktiv ist, kann ich Dank Apple’s iMessage über das iPad SMS mit der iPhone-Rufnummer lesen und beantworten. Die Mobilfunknummer des Datentarifs kann ich nicht für SMS nutzen. Selbst (SMS)-Kundennachrichten von Magenta kommen nicht am iPad an. Das kenne ich von Android und dem ausrangierten Lenovo-Tablett etwas anders. Da war wenigstens der Empfang von SMS-Nachrichten des Mobilfunkproviders unter der Mobilfunknummer des Datentarifs möglich.

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