Im ersten Lockdown sind Pflegekräfte und LKW-Fahrer unsere Helden des Alltags!
Im zweiten Lockdown sind Friseure die wahren Helden! Illegale, schwarzarbeitende Frisöre, versteht sich!
Kategorie: Traktate
Kurze Abhandlungen über ein fotografisches Thema – Niveauvolle Worte ohne den Zusammenhang mit einem Lichtbild aus meinem Schaffen
Mit viel Ausrufezeichen
Liebes „Ganz Deutschland“!
Schnee-Chaos!
Eis-Drama!
Arktis-Nacht!
Leute, bleibt locker!
Das ist Winter!
Ihr habt verlernt was Winter bedeutet!
Und der ist noch nicht einmal wirklich kalt, ihr Weichflöten!
Russen-Peitsche geht auch anders!
Der mitteleuropäische Winter in Bermuda-Shorts ist nicht normal!
Ein echter Überlebender des Chaos-Winter 1978/1979
M
Mich macht dieses Gendern langsam irre. Auf Verdacht muss ich Rücksicht nehmen, dass der mir bis dato unbekannte Mensch in einem anderen „sozialen“ Geschlecht als von mir visuell wahrgenommenen biologischen Geschlecht steckt. Folglich soll ich ihn nicht männlich/weiblich ansprechen und bloss keine Frage zu dem Thema stellen. Damit ich solch Sensibelchen erkenne, deuten sie ihr sozial-biologisches Geschlechtslimbo mit einem englischen Verwirrspiel aus he/she/they an. Mittlerweile ist das für mich so ein Symbol wie die rote Ampel: Umgucken und wenn alles frei ist trotzdem rübergehen.
Das liebe Internet bietet eine Reihe von netten Abhandlungen an, damit ich als Mister political correctness zukünftig in meinen Texten genderneutral Pronomen kann. Aber will ich das? Wird auf meine Gefühle so Rücksicht genommen, dass mir wichtige Aspekte des Lebens sprachliche Freiräume bis in den Alltag gewährt werden? Was ist, wenn ich ab morgen andere individuelle Marker in meinem Leben setze und ein ganz neues „soziales“ Geschlecht für mich beanspruche, nur weil mir beim morgendlichen Stuhlgang ein Furz quer liegt? So einfach ist das nicht? Doch, ich denke schon, sei es zum Beispiel der switch von vegetarisch – vegan – Allesfresser oder die plötzliche Verpolung hetero – lesbisch – hetero, nur weil man sich mal den falschen Stecher ausgesucht hat? Alles erlebt und immer war es mit der Verwandlung so etwas von Ernst, ernster ging es schon gar nicht mehr.
Kurze Gedanken zu diesem Weihnachtsfest
Vielleicht ist es ganz gut,
dass das Weihnachtsfest mal anders ist,
als es bisher immer im Leben war.
Vielleicht denkt man darüber nach,
dass sich Dinge doch ändern können oder müssen,
auch wenn wir es selbst nicht freiwillig tun würden,
förmlich dazu gezwungen werden.
Wir sollten, wir müssen das Beste daraus machen.
Denn solch eine Chance ist einmalig,
kommt nie wieder.
Mal nur so ein Gedanke
Ich warte immer noch darauf, dass einer emotional angestachelt drauf los brüllt:
„Wollt ihr den totalen Lockdown?“