Die Leiden des jungen Baby Boomers

Früher konnte ich über den Weihnachtsmarkt gehen, einen Apfel oder eine Apfelsine mit meinem Taschenmesser schälen und essen. Die Post kam pünktlich und ich kannte den Postboten. Er brachte schon seid Ewigkeiten die Post, trug eine Uniform und war eine Respektsperson. Nach den Zügen der Deutschen Reichsbahn konnte ich allgemein die Uhr stellen. Ich bin ins Rathaus gegangen und im Eingang regelte ein Pförtner den Einlass und es gab keine Security mit Taschenkontrolle. Im Freibad hieß es Sommer, Sonnenschein, Spaß und das Menü a la Saison: Bockwurst, eine halbe Scheibe Brot und einen Klacks Senf. Schwule und Lesben waren das Normalste von der Welt und es hat auch niemand wirklich interessiert. Menschen, die sich für Hunde, Bäume oder Einhörner gehalten haben, wurden fürsorglich in der Geschlossenen behandelt. Die einzige Ausnahme für Verkleiden & Co. war der Fasching oder ein Kostümfest, bei dem jeder Indianer oder Cowboy sein wollte. Auf Arbeit gab es deutsche Kollegen und es wurde Deutsch gesprochen. Auf der Straße, in Läden und Restaurants wurde Deutsch gesprochen und alles war voll mit Menschen. Poller und Sperren gab es selten zu sehen, Taschenkontrollen gehörten nicht zum Alltag. Von Anschlägen, Messerangriffen und Gruppenvergewaltigungen wusste selbst die Gerüchteküche nicht zu berichten. Die Schulausbildung orientierte sich an den Naturwissenschaften, ich habe das Nähen, Sticken und Werkeln gelernt und ging als Unterrichtsfach in einer Firma arbeiten. Ob ich wollte oder nicht, ich mußte 18 Monate zum Wehrdienst, war in der Zeit mit Frau und Kind viel zu selten zu Hause, doch diese erlebte Erfahrung hat mein Weltbild bis heute positiv geprägt.

„Die Leiden des jungen Baby Boomers“ weiterlesen

Ende, Anfang und Schluß damit

Auf ein letztes Wort zum Sonntag am Samstag und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Die Phrasen sind gedroschen und sterben nicht aus.
Die Parolen sind gesprochen und sterben nicht aus.
Die Identitäten glauben daran, ein biologisches Geschlecht zu sein.
Die Flöhe im Ohr und die Scheiße im Kopf sterben nicht aus.
Die politische Erblindung und Taubheit sind abgeschlossen.
Wir sind bereit für den Untergang.
Mission erfüllt.

Makkerrony’s Worte zum Sonntag am Samstag werden hiermit hochoffiziell eingestellt.

Alte Zöpfe gehören abgeschnitten.
Eine neue Zeit braucht neue Ideen.
Mein Leitsatz: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Die Arbeit ist nach 45 Jahren getan, Willkommen im Vergnügen!
Mir strahlt das Glück aus dem Arsch.
Happy Makkerrony, happy life.
Ich weißt nicht, was kommt!
Das ist das eigentliche Problem.
Ich bin Rente und das ist gut so.

Medien aus.

„Ende, Anfang und Schluß damit“ weiterlesen

ALDI sagt Danke

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Neue Aufgabe: Ich bin der Familienbeauftragte für ALDI-Einkäufe.
Herrscher über die ALDI-Preise.
Billig, richtig frisch.
Ein Leben neu sortieren.
Nicht weil ich muss.
Weil ich es kann.
Proaktive Schuldabschmelzung.
Das heilige Opfer ist unantastbar.
Die Superzelle wütet.
Himmelkrebs mit Wolkenbruch.
Action. Drama. Fusspilz.
Musiker, Wattführer und Wikipediaeintrag.
Linker Tierschützer.
Ankerherz?
Titanic-Lover.
Lasst uns alle untergehen.

Hinter „Der Lichtbildprophet“ steckt Ronald Puhle, ein in Berlin ansässiger Fotograf, Fachautor und Experte für analoge Fotografie. Er nutzt diesen Namen als seinen offiziellen Blog, sein Online-Magazin sowie als Markenzeichen für seine fotografischen Arbeiten.

BÄHM!
Oda?
Makkerrony ist der Positivdenker.
Gesichert unbequem.
Lila Wolke am Band: Unkraut rupfen für die Erinnerungskultur?
Zupfen oder jäten, Dummstulle.
Lifehack „Richtige Wortwahl“ gesucht.
Neue Hitzeglocke in Fertigung.
Ehrenamtliche Opferhelferin.
Die Dummheit stellt mir nach.

„ALDI sagt Danke“ weiterlesen

Es beginnt ein neues Zeitalter, das Zeitalter des Erdmännchen

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Bald ist es soweit.
Ich möchte ausreden können und doch dabei schweigen dürfen.
Interesseloser Wohlgefallen.
Die Zara-Stolperhose.
Bettcrash?
Quadratur des Kreises.
Fest und ungeduldig – 28 sucht.
Ich bin ein Verräter.
Sehr gerne.
Erleichtert?
Apothekenqualität.
Oda? Zelesta?

GenZ Typus Hirn weggekifft: „Ich bin wütend, ich bin angeekelt. Ich glaube, dass ganz, ganz viele Männer es in unserer Gesellschaft noch nicht gecheckt haben. Ich bin froh, dass sich sehr, sehr viele Frauen untereinander auch solidarisieren, aber es ist auch schrecklich, weil wir alle nachempfinden können, wie eklig Männer da draußen auf dieser Welt sind.“

„Es beginnt ein neues Zeitalter, das Zeitalter des Erdmännchen“ weiterlesen

Das Meer ist eine Badewanne

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Warm wie nie zuvor: Wir sind zwar warm und brüderlich, doch warme Brüder sind wir nicht.

Alter Männerspruch.
Linke in Berlin ganz vorn?
Wertvolles Wasser.
Viel extremistischer Schaum, queer und vegan.
Ich wandere aus.

Akzeptiere die Gegenwart, denn die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern.

Entfremdung.
Verlust.
Der Triumph des Stils über die Substanz.
Aus Scheiße Gold machen.
Geht nicht.
Die Erde ist eine Scheibe.
In einer Parallelwelt vielleicht.

„Das Meer ist eine Badewanne“ weiterlesen