Free Willy TV

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung: Im Folgenden handelt es sich um Sarkasmus und Realsatire:

Medien an.

Warum ist es schwer zu lieben?
Kunstkamera.
Historische Großtaten der Frauen.
Nice Wölkchen.
Böses Brushing.
Drama. Betrug. Eskalation.
Großartig.

ComputerBILD macht Panik: „Versteckte Liste aller besuchten Internetseiten löschen“. Ich besuche viele Internetseiten, leere immer nur den Browsercache und trotzdem ist die böse versteckte Liste, die heimlich alle meine besuchten Internetseiten speichert, völlig leer. Irgendwer übertreibt da gewaltig.

Panikverursachende Hühnerficker.
Macho, ich vermisse deine Worte.
Farbe zu Farbe.
Gisela Sophie.
Zoo der behinderten Tiere.
Inklusionstierpark.
Suche großartiges Trauma mit viel Mimimi.
Recht auf Protest?
Posidonia.
Klugscheißer Bert und Zündel Ernie.

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Photographien – Annelise Kretschmer

Aus welcher Perspektive sollte ich mich einem künstlerischem Gesamtwerk nähern? Beame ich mich gedanklich in die Zeit des Künstlers zurück oder maße ich mir an, das Schaffen aus meiner Jetztzeit zu beleuchten? Beide Perspektiven haben für mich ihr Für und Wider, wenn ich eine gewisse historische Distanz wahre. Im Moment ist der Zeitgeist sehr bemüht, kreative Frauen aus der Vergessenheit zu holen, um ihr künstlerisches Schaffen auf einen feministischen Sockel im Hier zu stellen. Zwei Dinge stören mich daran: Die Wiederentdeckte kann sich gegen die Überhöhung – wenn sie denn wollte – nicht wehren und es fehlt an der realwissenschaftlichen Distanz. Fotografie ist Kunst und Kunst ist ein persönliches Bekenntnis. Ich mag überzogenes Vereinnahmen aus heutiger Zeit nicht.

Annelise Kretschmer fotografiert die Köpfe der Menschen und hat dabei den Hang zum besonderen Blick des Fotografierten. Beim ersten Durchblättern ist hier und da die eingefangene Mimik sehr eindringlich, wirkt für mich beinahe schon fetischhaft (siehe Seite 79, 81, 89 und 91). Es bedarf weiterer Anläufe des Betrachtens, um mir diese gewisse Beklemmung zu nehmen. Auf der anderen Seite sind es die Portraits auf den Seiten 105 und 109, die für mich eine Distanz schaffen, als sei ich als Betrachter gerade unerwünscht. Mir fällt auf, dass Annelise Kretschmer mit den Jahren auf Distanz zu den Portraitierten geht. Bilden anfänglich Kopf und Hals die Basis des Portraits, kommen im weiteren zeitlichen Verlauf immer mehr Schultern und Oberkörper zum Vorschein. Gibt sie der Komposition einfach nur Raum oder geht sie innerlich auf Distanz zum Menschen?

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Die Kichererbse, eine vegan-feministische Ruhestörerin

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung, es könnte sich um banale Satire oder blanken Sarkasmus handeln:

Medien an.

Ein Acker lärmender Hülsenfrüchte.
Verdacht auf Superfood!
Arbeitgebermärchen Krankenstand.
Das neue Unternehmerparadies: Sklaverei 3.0.
48 Stunden am Tag arbeiten, ohne Pause.
Lohn? Nein Danke!
Körperliche Züchtigung muss sein.
Lehre ist echt anstrengend.
Studium ist echt anstrengend.

Arbeiten ist echt anstrengend.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, ist echt anstrengend.
Ausbildungsabbrüche.
Hierarchien sind für die heutige Jugend schwer zu ertragen.
Also doch Generation Krokodilstränen.
Ich wohne in Mimosistan.

Mit dem Smartphone verwachsen, fühlt sich die Jugend respektlos von älteren Generationen behandelt, weil sie unter anderem nicht die coolen Aufgaben machen kann. Dabei steht die Jugend am Anfang ihrer Erfahrungskette. Sie muss sich erst Wissen aneignen, nicht durch KI, sondern durch Erkenntnis und Erfahrung.

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Amazon’s Lieblos Kindle Fire HD 10

Wer den Lichtbildprophet regelmäßig liest wird staunen, dass ich die Bindung von Hard- und Software an einen Hersteller gar nicht so schlecht finde. Nehmen wir Apple: Appstore, iTunes, iCloud und Apple Device’s – das Zusammenspiel funktioniert mittlerweile (fast) problem- und reibungslos. Das System ist noch soweit offen, dass ich nicht gezwungen bin alles von Apple nehmen zu müssen. So bevorzuge ich statt der iCloud, Pages & Co. lieber Microsoft’s OneDrive einschließlich dem Office-Paket.

Wer erleben möchte, wie man das Verzahnen von Diensten mit eigenen Geräte gezielt lieblos umsetzen kann, der lege sich ein Amazon Kindle Fire HD zu. Ich schaue einmal über den billigen Eindruck des Kunststoffgehäuse hinweg. Unglücklich an einer von mir noch nicht beschreibbaren Stelle gehalten, geht es einfach an. Ob direkt neben dem Router oder auf Distanz zum Repeater: Das Kindle Fire HD 10 (Modell Mitte 2018 als Neuprodukt erstanden) mag keine WLAN-Verbindung. Verbindungsabbrüche stehen auf der Tagesordnung. Befrage ich das Datenorakel Google, so ist es kein seltenes Kindle-Phänomen. Da andere, auch mobile Devices problemlos funktionieren, schließe ich ein Router-Einrichtungsproblem oder so aus.

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