Reizüberflutung

Das Ding mit der Ukraine kann ich mir ganz gut als weltweites Ablenkungsmanöver von Corona vorstellen. Das Volk begehrt auf, will maskenfrei in den Sommer und ins Ausland ziehen, da muss eine Bedrohungslage her, die die Daumenschrauben am Geldbeutel und der Freiheit kräftig anziehen. Ist nur so ein weltfremder Gedanke gedacht.

Spekulationen.
Parolen.

Jetzt wäre doch genau der richtige Moment für romance scam a la: Ich bin eine hilflose ukrainische Zahnärztin, ungebunden und kinderlos, finanziell unabhängig und auf der Suche nach dem richtigen Mann, der sie vor dem bösen Krieg in ihrem Land beschützt. Nun sitzt das Häufchen Elend am Flughafen und kann nicht weg, wenn ich ihr nicht ganzganzschnell 555 Euronen zum Vorzeigen schicken. Und als Beweis ihrer großen Liebe zu mir schickt sie ein paar Nacktselfies vom Herrenklo.

Die neue Schönheit dank Beauty Filter.
Sucht?
Eine perverse Idee von Schönheit.
Fassade.
Schüttelreim.

„Reizüberflutung“ weiterlesen

Töpfe sind zu teuer im Transport

Töpfe werden knapp.
Totaler Abverkauf.
Jeden Tag ein großer Abverkauf.
Alles muss raus.
Inventur.
Billiger geht nicht.
Subventionierte Preise.
Wir verdienen kein Geld.
Der Kunde will nur billig.
Mein Beileid.
Benny von der Olsenbande.
Comedykanal 1-2-3.TV.
Aspiration.
Warum die Realität für den Feminismus wichtig ist.
Was?
Von Pflaume bis lila.
Trächtigkeitsprüfung.
Gelebter Trend.
Dummes Ding.
Ein Stern am Himmel.
Lachmodell.
Die Zukunft ist weiblich.
Eine Idee lässt sich mit einer anderen Idee bekämpfen.
Gartenguru.
Bruder ist ein heterosexueller Mann aus rostfreiem Stahl.
Das Glück ist mit den Dummen.
Man sollte schon etwas leisten können, um sich Künstler zu nennen.
Was zum Teufel ist Nima Tama blind?
Grüne Unkultur.
Emotionale Gesundheit.
Hara Hachi Bu.

„Töpfe sind zu teuer im Transport“ weiterlesen

Refurbishing zum Neupreis

Qualitätsgesichertes Überholen.
Reparatur.
Wiederverwenden.
Remarketing.
Neupreisniveau?
Gebraucht ist gebraucht und nicht neu.
Fachmann am Werk.
Flachmann.
Kanadische offizielle Marke.
Bitte im Internet nachsehen.
Ein Bildprojekt ohne Bilder.
Milchkuh.
Sturmwarnung.
Wasserglas.
Donnerloch.
Ohne Daten kein Angebot.
Smava.
Geistreiche Elite.
Die Durchschauerin.
Statt Maske macht Tampons in die Nase!
Dachziegel.
Fischstäbchenpizza.
Für sich im Gehirn.
Pink ist nicht blau.
Ich lieg immer ganz sportlich auf der Couch.
Hodenhart.
Abgebrüht hinterlistig.
Quasi, kann man sagen.
Fußpolster.
Sadopuff.
Bloatwareinferno.
Blähware.
Featuritis.

„Refurbishing zum Neupreis“ weiterlesen

Du siehst aber fertig aus

Das will Man(n) hören.
Märchen nach Drama.
Eskalation rückt näher.
Die Katastrophe herbeireden.

Sollen die Propagandisten, wie Krieg wollen, als erste an die Front und sich gegenseitig die Schädel einschlagen. Doch die Kriegstreiber sind feige, sitzen auf einem bequemen Thron und halten kluge Reden.

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.
Die Swinger legen wieser los.
Voller Sack.
Billy King.
Einstieg in den Ausstieg.

Ich soll mit meinen Arbeiten Rücksicht auf den Betrachter nehmen! Nehmen die Betrachter Rücksicht auf mich und meine Arbeiten?

„Du siehst aber fertig aus“ weiterlesen

Gedanken zu „Aktivitäten (PET)“

Es ist schon erstaunlich, welche Gedanken sich in meinem Kopf festsetzen und welche Gedanken wie an einer Teflonschicht haftbefreit abgleiten. Da ist meine Lieblingshaßkappe „Lebensqualität“, zu der ich hier im Blog genug Selbstgespräche geführt habe. Und dann ist da „Aktivitäten“, aufgeschnappt aus dem Bericht zum PET/CT Ende November 2016. An den Stellen der vormals vergrößerten Lymphknoten sind im PET keine Aktivitäten gemessen worden. Dafür hat man im linken Hals- und im Steißbereich „Aktivitäten“ entdeckt. Im linken Halsbereich macht mir nach einer Gürtelrose während der Chemotherapie die Haut beziehungsweise die dort befindlichen Nerven zu schaffen. Das war zur Halbzeit der Chemotherapie und lag zum Zeitpunkt des PET/CT etwa drei Monate zurück. Im Steißbereich war es eine große offene Wunde, die zum Zeitpunkt des PET/CT behandelt worden ist.

Rechtfertigt der Begriff „Aktivität“ eine solche Arbeit? Immerhin scheint das PET/CT in meinem Fall ja zu funktionieren. Ich hatte viel Hoffnung in das PET/CT gesetzt und hoffte mich mit einem negativen, aktivitätsfreien Befund von der Bestrahlung befreien zu können. Das gelang auch, nur war ich mir immer bewußt, dass so ein PET/CT eine geometrische Auflösungsgrenze hat. Eine einzelne aktive Krebszelle kann das Verfahren nicht sichtbar machen. Und die beiden zuvor geschilderten „Aktivitäten“ waren groß und aktiv genug, dass sie auch ohne Krebsgewebe für den Facharzt sichtbar waren.

Der linke Halsbereich einschließlich Kinnbereich ist noch heute ein Mal, dass mich jeden Tag an die Zeit um 2016 herum erinnert. So wie der tagtäglich Griff an den Hals auf der Suche nach den „dicken Dingern“, so ist das Ziehen und Brennen der Nerven geblieben. Auch ohne das Areal zu berühren oder berühren zu lassen, kann jede Sekunde die Erinnerung an „damals“ wachgerufen werden. Und da sind die Gedanken an andere Menschen, die es mit viel Hoffen und Glauben an ein gutes Ende nicht geschafft haben. Da sind die Diskussionen um einen Impfstoff und eine Nation, die aus 80 Millionen fussbaltrainierenden Medizinern bestehen. Im Moment der größten Not greift Mensch nach jedem Strohhalm. Die Frage ist nur wann ist der „richtige Moment“.

Gandalf der Weiße hat bei der Nachsorge mehrmals das Thema PET/CT angesprochen. Ginge es nach ihm, hätte ich mich noch einmal petten lassen sollen. Nach reiflicher Überlegung habe ich abgelehnt. So ein PET/CT ist für den Körper kein Spaziergang, auch wenn ich mein erstes PET/CT gut vertragen habe. Solange es keine Anzeichen für vergrößerte Lymphknoten gibt und das Blutbild Top ist, lasse ich mich auf kein weiteres PET/CT ein. Es braucht erst genügend Material, dass die Untersuchung aktives Krebsgewebe anzeigt.