214_2019

Licht aus dem Schatten

Licht aus dem Schatten
Nr. 2057
Unikat: Canson Mix Media Papier 18 x 24 cm
(c) 2019 Makkerrony

Ich habe das gemacht,
dann habe ich ganz viel das gemacht
und habe dann das gemacht,
was ganz schwer war und weh tat
und dann habe ich das gemacht.

213_2019

Baum Baum

Baum Baum
Nr. 2051
Unikat: Khadi Hadernpapier 18 x 24 cm
(c) 2019 Makkerrony

Landschwärmer – Blindheit trifft auf Blödheit und die Medien dokumentieren ein Weltbild, dass als Pausvorlage des Gutmenschen dient.

212_2019

Beschwörungsformel

Beschwörungsformel
Nr. 2046
Unikat: Handabzug auf Glas, 18 x 24 cm
(c) 2019 Makkerrony

Lasst uns bei Google ruhig vom Gott des Homo digitalis reden.
Das trifft eure Zukunft und den digitalisierten Menschen perfekt auf den Kopf!

210_2019

Plan Planlos - Menschen in der Großstadt

Plan Planlos (aus dem Zyklus ‚Menschen in der Großstadt‘)
Nr. 2039
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony

Bei meinen Aufnahmen bemühe ich mich möglichst viel einzufangen. Danach setze ich mich ran, diese Gesamtheit unterschiedlich zu interpretieren sowie Details überhaupt erst einmal zu entdecken.

Menschen in der Großstadt – Ein neuer Anlauf

Ich befrage das Datenorakel: Wie sehen andere ‚Fotografen‘ Menschen in einer Großstadt. Google spuckt in der Bildersuche Standardsoße mit Photoshoparoma aus, die Dynamik emulieren soll.

Menschen in der Großstadt werden von einer unsichtbaren Kraftmacht getrieben. Alles ist in Bewegung. Fast alles ist in Bewegung. Nur die Touristen schleichen sich, stehen dem getriebenen Großstadthektiker immer im Weg. Für meine Serie ‚Menschen in der Großstadt‚ sehe ich mich auch als Fotograf in Bewegung. Was ich mit der Kamera einfange, ist unscharf. Muss unscharf sein. Bestmöglich ist alles nur schemenhaft zu erkennen. Reizstoff für die eigene Fantasie. Ja, so wollte ich diese Serie anlegen. Die Kamera ist eine Nikon F70 mit aufgeschnalltem B.I.G. Holga HL-Objektiv.

Der Fotoserie gebe ich im Sommer den Vorzug. Menschen, weibliche Menschen und ihre Ausstrahlung. Ich bin halt Mann.

Nur einmal ziehe ich am Neujahrsmorgen los und lichte aus der Hüfte die Überbleibsel einer Nacht ab. Die Kamera soll nicht zielorientiert das Motiv erfassen. Ja, die Goldenen Regeln der Lomografie stehen Pate, auch wenn ich versuche die Belichtungszeit und meine Bewegung so zu synchronisieren, dass nichts Scharfes im Negativ zu sehen ist. Beim Ausbelichten auf Papier vergrößere ich auf kleine (weite) Details, die das fertige Lichtbild schön körnig werden lässt. Selbst ein paar Farbaufnahmen entstehen. Ich müsste aber erst nachsehen, bevor ich mehr zu diesem Exkurs etwas sage.

Zwangspause

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