
Da, an der Ecke
Nr. 1900
Unikat: A4 Hadernpapier
(c) 2019 Makkerrony
Es lohnt nicht hilfreich zu sein.
Letztlich siegt bei dem, dem geholfen wird, seine Bequemlichkeit.
die tägliche dosis bild – garantiert menschgemacht

Da, an der Ecke
Nr. 1900
Unikat: A4 Hadernpapier
(c) 2019 Makkerrony
Es lohnt nicht hilfreich zu sein.
Letztlich siegt bei dem, dem geholfen wird, seine Bequemlichkeit.

63
Nr. 1902
Unikat: A4 Lichtpause auf Karton
(c) 2019 Makkerrony
Vielleicht ist dieser Populismus ja einfach nur eine andere Sichtweise und Meinung über die Dinge des Lebens, mit der eine politische Mitte nichts anfangen kann?

Was geht sich bewegt?
Nr. 1893
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony
Leute in den sozialen Medien gegen sich aufzubringen ist nicht schwer. Denn da hat jeder zwar keine Ahnung oder jemals etwas damit zutun gehabt, aber dennoch die eine oder andere unqualifizierte ‚Meinung‘. Diese dumme Angewohnheit anzusprechen ist dein viraler Tod.

the erotic side of the photographic depressionism
Milch
Nr. 1760
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony
Was an früher besser war?
Die Giftfotos lagerten im Schuhkarton und die sogenannte ‚Eigene Meinung‘ blieb schweigend im Wohnzimmer auf der Couch sitzen.
Auf meiner ToDo-Liste steht schon seit einiger Zeit:
‚Mit der Linhof auf ORWO 9×12 Fotopapier fotografieren‚
Das ist keine überragende Idee. Vor dem Glas und Zelluloid war lichtempfindliches Papier das Negativmedium. Nur habe ich noch einiges an 9 x 12 cm ORWO Fotopapier herumliegen, das ja irgendwie und irgendwann verbraucht werden will. Am Fundstücke-Projekt arbeite ich derzeit nicht und es ist auch nicht abzusehen, ob ich mich dafür noch einmal begeistern kann. Außerdem: Gegenüber neuem Fotopapier ist das uralte ORWO Fotopapier wunderbar langsam. Da bin ich bei Bewegungsunschärfe angekommen, lege ich den fotografischen Fokus auf das Menschenbildnis.
Der erste Versuch eines Selbstbildnis scheitert. Das Licht und die Belichtungszeit sind deutlich zu gering. Während ich versuche die Kassette nachzuladen, klingt das Modell. Ich verzichte darauf mich für den nächsten Versuch wieder zu drapieren. Das darf jetzt jemand tun, der viel besser als ich aussieht. Mehr Licht, mehr Belichtungszeit und etwas Bewegung. Im Lith-Entwickler und nach ein paar bangen Minuten Wartezeit entsteht mein ‚NegaPos‚. Es bedarf einiger invertierender Blicke um zu erkennen, dass da ein barfüßig weiblich Mensch steht. Das Ergebnis sieht nicht wie ein ’normales‘ Negativ aus. Die Art und Weise der knappen Negativbelichtung, kombiniert mit dem harten Lith print, ist in meinen fotodepressionistischen Augen ein verfolgenswertes Stilmittel. Nur ärgert mich das Querformat als Vorzugsorientierung der Linhof Kardan Color 9×12.