Essensplan

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem gehörigen Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Wichtige Information zum Sportfest der Peter Pan Grundschule in Berlin Marzahn, einfach mal ungefragt über den Hof getönt: Es gibt Kaubonbons, jetzt auch in vegan, weil in nichtveganen Kaubonbons Schweinegelantine enthalten ist.

Ein großes Dinosauriersteak, bitte.
Mediumdurchroh.
Raum für Debatten, one way, in nur eine politische Richtung.
Faschistische Gefahr?
Nennen wir es Vielfalt, die linksgrün nicht schmeckt.
Hiermit erteile ich euch die Absolution und meinen Segen: Ihr alle habt Recht!
Gesichert.

Nachdem Rechts, gesichert rechtsextrem und Nazi keine wirklich politische Angstmacher mehr sind, muss jetzt ganz wortgewaltig der gute alte … ähm sorry … der böse Faschismus herhalten.

Lernen statt trommeln.
Aktivistischer Aktionismus.
Autoritäre Tendenzen wie: Es gibt nur zwei biologische Geschlechter?
Es tut im Kopf so weh.
Mein Gehirn hat einen Ausreiseantrag gestellt!
Warum?
Aber!
Stadt verbietet zwölf Songs wegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Gute Worte, böse Worte, Zensur grüßt Diktatur.
Kein Verbot, lediglich eine Sensibilisierung.
Wehret den Anfängen.
Man muss Entscheidungen treffen?
Nein, ich muss Entscheidungen treffen!
Ausrede man.
Frühverrentung muss aufhören!
Mösenfröhlich.
Nichts im Kopf? Iberogast!
Traditionen sind nicht dazu da, hinterfragt zu werden.
Traditionen sind dazu da, gelebt zu werden.
Ich habe Angst hier, ich habe Angst dort.
GenZ Mimimi.
Was ist ein Swiff?
Steuergeld mit der Zastaapp?
Der Moment ist Bueno?
Warum ist mir heute nach Weihnachten?
Ich will jetzt einen Dominostein essen.
Irgendwo auf dieser Erde wird doch jetzt Weihnachten sein.
Wohlstandsverwahrlosung.
Euch geht es zu gut.
Bescheidenheit und Verzicht sind verboten.
Sonne, ich werde wie ein Stern auf dich warten.

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Dementi

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem gehörigen Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Fünf Sekunden Schweigen!
Viral ist hochansteckend.
Aktuelle Desinfektionswarnung.
Mundspülung.
Schweres Dummfieber und eskalierender Blödschnupfen.
Mega Gewichtszunahme.
Selbstbestimmt, Freiheit und viel Geld.
Bitte keinen Zwang.
Partyhüte für alle.
Er hat den letzten Kegel gerissen.
Ich freue mich.
Keiner muss in Deutschland unter freien Himmel schlafen müssen?

Bundesweite Initiative Wissens- und Denkgesundheit 2026 des Wikipedia – KI – Komplexes.

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Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen (Erweiterte Neuausgabe) – Heiner Müller

In meiner heutigen Leseecke geht es nicht um einen Bildband zur Fotografie oder anderen Formen der bildenden Kunst. Ich möchte über Heiner Müller’s „Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen“ meine Gedanken festhalten. Ausgangspunkt ist meine erste Leseecke-Rezension „Der Tod ist ein Irrtum – Brigitte Maria Mayer und Heiner Müller„. Ich wollte mehr über Heiner Müller erfahren, den ich bewusst am 04. November 1989 das erste Mal wahrgenommen habe. Zwar kann ich mich nicht mehr an den Inhalt seiner Rede auf der großen Demonstration am Alexanderplatz erinnern, doch das tut mittlerweile nichts mehr zur Sache. Die DDR, die friedliche Revolution und die gefressenen Kinder der Revolution sind längst vergessen.

Ich trage seit einigen Jahren Zweifel an der heutigen Darstellung der DDR und damit meiner Kindheit und Jugend mit mir herum. Da war vor einigen Monaten der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, in der ich mich als Besucher einer geführten Gruppe anschließen muss. Da ist der Gruppenführer, der wegen einer Coca Cola und Westjeans unbedingt in den Westen wollte. Es sind da aber auch die jungen Autoren, die die DDR bemühen und Assoziationen herstellen, die sie allein ihres Alters wegen nicht erlebt haben können. Zeitgeschichte vom Hörensagen, gefärbt von Erinnerungen und vom Verdrängen.

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Emotionale Realitätsverweigerung

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung Spoiler: Im Folgenden handelt es sich um einen Mix aus Sarkasmus und Satire.

Medien an.

Dominante Verkleinerung.
Der Letzte schaltet die KI aus.
Scheinaktivität für die Selbstdarstellung.
Das Merkwürdige an unserer Gesellschaft ist mittlerweile die Rechtsstaatlichkeit.
Komplex und eigenbrödlerisch.
Nicht nachvollziehbar.
Der Auszug.
Ihr braucht ein anderes Volk.
Hin und her.

Sky möchte, dass ich die Jugendschutz-PIN für einen Motorsportkanal eingebe? Wieso, weshalb, warum? Kündigung!

Kerosinmangel.
Panik. Drama. Weltuntergang.
Flughäfen fordern staatliche Hilfe.
Warum soll es wieder der Staat richten?
Wutdemo.
Dicke Raupe.
Schlawina und Domina Geiss haben Abitur.
Beruf Tochter.
Model.
Schönmacher.
Kinderdemenz.
Kindergoulasch.
Hochkarätiger Langweiler.
Ich bin total erschöpft.
Ein riesiger Erfolg.
Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.
Linksgrün, versteht sich.
Prüf dich heute, schütz mich morgen.
Der schöne Morgen.
Wir, die Menschen fordern.
Ganz Deutschland.
Das Gleiche oder dasselbe.
Hysterietante.
Geht schlafen.
Geistiger Sanierungsstau.
Beziehungsclown.
Hände weg von meiner Freiheit.
Alles einfach.
Home of Motorsport?
Die von Eurosport sind Fotzköppe.
Programm nach Programmvorschau kann, muss aber nicht.
Dauerzustand.
Geheimnis.
Ideologischer Tiefschlag.
Es fehlt der Kopf nebst Hirn.
Alte genderfeministische Schule.
Chinas humanistische Grundeinstellung.
Schnelle Genehmigungen. Flexible Konditionen.
Weltraumraclette.
Der Duft verschwitzten Altöls.
Die USA und ihre Menschen brauchen keine Zeit.
Sie brauchen Raum.

Ich wollte mit Gott reden und habe ihn angerufen. Jesus hat abgenommen und er sagte mir, dass Mutter Natur nur darauf wartet, dass der Mensch die Erde verlässt. Er macht alles kaputt, aber auch alles. Das hat gereicht und ich habe wieder aufgelegt.

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Lust an sich – Karsten Thomas

Es befinden sich einige Bildbände von Karsten Thomas in meiner kleinen Bibliothek. Das liegt nicht daran, dass ich ein großer Fan des deutschen Fotografen bin. Eher ist es der Tatsache geschuldet, dass der Konkursbuchverlag hin und wieder Bücher im Konvolut abgibt. Genau hier habe ich zugeschlagen und bin so an eine Reihe Bildbände von Karsten Thomas gekommen. Es lässt sich für den Leser daran ablesen, dass weitere Bildbände von Karsten Thomas im Magazin Lichtbildprophet besprochen werden.

Ich möchte mit „Lust an sich“ beginnen, einem der ersten Bildbände, die von Karsten Thomas erschienen sind. Ohne wirklich alle seine Bildbände zu kennen, halte ich den Bildband für die vielfältigste Arbeit, die er veröffentlicht hat. Ich meine mit Vielfalt die Ausarbeitung auf unterschiedlichen fotografischen Medien, der aus meiner Sicht der Hauptwesenszug eines Bildes ist. Doch der Hauptgrund, mit „Lust an sich“ zu beginnen, ist die Formulierung im Klappentext, dass die Frau bei Karsten Thomas kein Objekt und Opfer ist.

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