Das erotische Lichtbild

Von welch noblen Geist ist Mensch getragen, wenn er sich in die Untiefen des sittlichen Zerfalls begibt und der restlichen Menschheit wissenschaftlich glaubhaft macht, was gut und was böse für seine schwache Seele ist. Eine kleine Anzahl Menschen nimmt Höllenqualen auf sich und errettet die restliche Welt. Nein, es geht nicht um Jesus oder Donald Trump. Über diese beiden Seelenretter stehen andere, viel unscheinbarere und mittlerweile verstorbene Zeitgenossen. Es sind die Herausgeber des Ergänzungsbandes „Die Erotik in der Photographie – Die sexualbezügliche Bedeutung der intimen Photographie und die Beziehungen des erotischen Lichtbildes zur Psychopathie Sexualis“. Was für ein Deutsch.

Was macht den Unterschied zwischen guter und böser Nacktfotografie? Keine Ahnung? Zu allererst natürlich fortschrittlichste Technik und dann deren perfekte Beherrschung. Mag der Fotograf sein Modell, welches aus dem näheren Umfeld stammt, er mit seinen Augen ausziehen, die gute Erotikfotografie nimmt sich in dem intimen Punkt absolut zurück und bewahrt Contenance. Deshalb wird in dem vorgestellten Buch über jedes gezeigte Bildwerk ein fachmännisches Urteil gefällt, was für den Menschen gut und was ganz schlecht ist. Zur letzten Kategorie gehören, so mein persönlicher Eindruck, ausnahmslos französische Schmuddelbildchen für den internationalen Verkauf.

Sarkasmusmodus aus.

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Ende, Anfang und Schluß damit

Auf ein letztes Wort zum Sonntag am Samstag und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Die Phrasen sind gedroschen und sterben nicht aus.
Die Parolen sind gesprochen und sterben nicht aus.
Die Identitäten glauben daran, ein biologisches Geschlecht zu sein.
Die Flöhe im Ohr und die Scheiße im Kopf sterben nicht aus.
Die politische Erblindung und Taubheit sind abgeschlossen.
Wir sind bereit für den Untergang.
Mission erfüllt.

Makkerrony’s Worte zum Sonntag am Samstag werden hiermit hochoffiziell eingestellt.

Alte Zöpfe gehören abgeschnitten.
Eine neue Zeit braucht neue Ideen.
Mein Leitsatz: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Die Arbeit ist nach 45 Jahren getan, Willkommen im Vergnügen!
Mir strahlt das Glück aus dem Arsch.
Happy Makkerrony, happy life.
Ich weißt nicht, was kommt!
Das ist das eigentliche Problem.
Ich bin Rente und das ist gut so.

Medien aus.

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Ich

Ich ist das Wort, das jeder Narzisst an den Anfang seiner Rede stellt. Ich fange an. Ich will eine kleine geschmackvolle Hochzeit, keine Familie, keine Freunde und kein Bräutigam. Ich und der Kuchen. Ich habe einen Schlaf in mir, der geschlafen werden muss. Ich schlafe und jedesmal schlaf ich ausgerechnet diesen Schlaf nicht. Ich vermisse die Zeit, als ich einfach aufgewacht bin, die Haare einmal geschüttelt habe und gut ist. Ich bin eine Mimose mit verbaler Holzkeule. Ich habe ein scharfes Auge für die Fehler anderer, jedoch eine gravierende Sehschwäche für meine eigenen. Ich bin Nacktblind. Ich kann das. Ich will mehr über den Berg wissen. Ich bin so unfähig, weil ich aufgrund eines traumatischen Erlebnisses keinen Kopf habe, Amtsachen zu formulieren. Ich bin zutiefst schockiert, unendlich traurig, unfassbar wütend. Ich glaube, wir unterschätzen alle, wie anstrengend Menschen eigentlich sind. Ich bin Miete zahlender Sternenstaub. Ich wurde noch nie so oft beschimpft wie jetzt, seit ich Mama bin! Ich falle immer wieder drauf rein, wenn mein Exmann mir sagt, dass wir das alles hinbekommen. Ich habe mich in letzter Zeit durch einige Threads gelesen, in denen viele Personen erklärt haben, warum sie keine Kinder möchten. Ich bin euer wasserfester Traueraltar.

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ALDI sagt Danke

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Neue Aufgabe: Ich bin der Familienbeauftragte für ALDI-Einkäufe.
Herrscher über die ALDI-Preise.
Billig, richtig frisch.
Ein Leben neu sortieren.
Nicht weil ich muss.
Weil ich es kann.
Proaktive Schuldabschmelzung.
Das heilige Opfer ist unantastbar.
Die Superzelle wütet.
Himmelkrebs mit Wolkenbruch.
Action. Drama. Fusspilz.
Musiker, Wattführer und Wikipediaeintrag.
Linker Tierschützer.
Ankerherz?
Titanic-Lover.
Lasst uns alle untergehen.

Hinter „Der Lichtbildprophet“ steckt Ronald Puhle, ein in Berlin ansässiger Fotograf, Fachautor und Experte für analoge Fotografie. Er nutzt diesen Namen als seinen offiziellen Blog, sein Online-Magazin sowie als Markenzeichen für seine fotografischen Arbeiten.

BÄHM!
Oda?
Makkerrony ist der Positivdenker.
Gesichert unbequem.
Lila Wolke am Band: Unkraut rupfen für die Erinnerungskultur?
Zupfen oder jäten, Dummstulle.
Lifehack „Richtige Wortwahl“ gesucht.
Neue Hitzeglocke in Fertigung.
Ehrenamtliche Opferhelferin.
Die Dummheit stellt mir nach.

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Es beginnt ein neues Zeitalter, das Zeitalter des Erdmännchen

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Bald ist es soweit.
Ich möchte ausreden können und doch dabei schweigen dürfen.
Interesseloser Wohlgefallen.
Die Zara-Stolperhose.
Bettcrash?
Quadratur des Kreises.
Fest und ungeduldig – 28 sucht.
Ich bin ein Verräter.
Sehr gerne.
Erleichtert?
Apothekenqualität.
Oda? Zelesta?

GenZ Typus Hirn weggekifft: „Ich bin wütend, ich bin angeekelt. Ich glaube, dass ganz, ganz viele Männer es in unserer Gesellschaft noch nicht gecheckt haben. Ich bin froh, dass sich sehr, sehr viele Frauen untereinander auch solidarisieren, aber es ist auch schrecklich, weil wir alle nachempfinden können, wie eklig Männer da draußen auf dieser Welt sind.“

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