115_2020

Drei Eins

Drei Eins
Nr. 0976
Unikat: Lithprint auf Foma-Fotopapier, ca 13 x 13 cm
(c) 2017 Makkerrony

Ich habe mich gegen den Hausarrest und die Versetzung ins Home Office gewehrt.
Als das nicht zu verhindern war, wusste ich, dass ich für die kommende Zeit mein Leben anders organisieren muss.
Ich erinnerte mich an die Zeit der Chemo-Therapie und die Geduld über Monate, Einsicht in die Notwendigkeit zu haben und dennoch ein zufriedenes Leben zu führen.
So haben auch negative Erfahrungen einen positiven Wert.

114_2020

Seit ich dich liebe

Seit ich dich liebe
Nr. 0970
Unikat: Lithprint auf Foma-Fotopapier, ca 13 x 13 cm
(c) 2017 Makkerrony

Bringen sie euch euer geliebtes Klopapier, eure Nudeln, dann sind es die Helden.
Blockieren sie auf eurer Autobahn die rechte Spur, dann sind sie wieder die Arschlöcher der Nation.

Notiz an mich: Ich denke nicht alleine so!

Als ich den Beitrag in meiner Lieblingspostille gelesen habe, fühlte ich mich in meinen eigenen Gedankengängen um das Vermasken der Bevölkerung bestätigt. Es geht mir nicht um den fragwürdigen Einbahnstrassen-Schutz (unentdeckt Infizierter steckt keine Nichtinfizierte an), der damit ‚erzielt‘ werden soll. Es geht mir bei der lieblosen Aktion um die gezielte Verharmlosung anderer, viel wichtiger Kriterien wie die allgemeine Körperhygiene und der Mindestabstand.

Angesichts der Personendichte in öffentlichen Verkehrsmitteln scheint die Pflicht des Maskentragens sinnvoll. Aber auch hier dürfen es selbstgehäkelte Modeaccessoires sein, die nach Versiffen und einem höheren Risiko schreien. Wenn Maskenpflicht, dann bitte richtig: Ich bekomme vor dem Betreten meiner Tram des Vertrauens eine Maske angelegt (oder Hände desinfizieren und selbstangelegt), die ich bei erreichen meines Fahrziels umgehen entsorgen muss. Danach desinfiziere ich wieder meine Hände.

Fertig.

Wenn es zurück in meinen Betonpalast geht, das ganze Spielchen noch einmal.
Das kann man auch im Einkaufsladen so durchziehen.

Eine Frage am Rande: Was ist mit dem Tragen von Einweg-Handschuhen in den Öffis? Wäre das nicht genauso angebracht, fummelt sich unentdeckt Infizierter und Nichtinfizierter doch genug im Gesicht rum?

Geht nicht?
Viel zu aufwendig?
Wer soll das bezahlen?
Zuviel Müll?
Keine ausreichende Zahl Masken?
Keine ausreichenden Mengen Desinfektionsmittel?
Wollt ihr eindämmen oder nur die Leute irgendwie ablenken, damit sie keine peinlichen Fragen stellen?

113_2020

Wach auf, bevor es zu spät ist

Wach auf, bevor es zu spät ist
Nr. 0967
Unikat: Lithprint auf Foma-Fotopapier, ca 13 x 13 cm
(c) 2017 Makkerrony

Für’s Sonnenbad fehlt mir mittlerweile die Geduld.
Lebenszeitverschwendung!
Wie das auf der Stelle laufen im Fitnessstudio.

112_2020

Passiv

Passiv
Nr. 0964
Unikat: Lithprint auf Foma-Fotopapier, ca 13 x 13 cm
(c) 2017 Makkerrony

Dann war die Zeit des Alleinseins und der Angst vorbei,
alle hatten wieder so viel zu tun,
mussten viel nachholen und haben nichts dazugelernt.