Degradiert

Sorry, aber ich komm da nicht mehr mit.

Mittlerweile habe ich es zur Kenntnis genommen, dass der Homo digitalis all den Unsinn glaubt, dem ihn das Internet zur Bestätigung seiner Meinung auftischt. Was dann noch bei Google ganz oben steht, das kann nur wahr und wahrer sein! Anders geht das doch gar nicht, sonst würde es ja nicht ganz oben auf dem Suchpodest stehen. Dem Irrglauben folgend, ist der Lichtbildprophet ein übermenschlicher Guru, der den Tag und die Nacht in seinem Atelier verbringt, die heißesten Bräute flach legt, scheiße Bilder macht und tierisch viel Blödsinn verbal absondert. Auf die Idee, es handelt sich nur um das wort- und bildgewaltige Blendwerk eines Normalo-Werktätigen, der die Wochenenden in sein Fablab flüchtet, auf die Idee kommt der bildungsbenachteiligte Internetnutzer natürlich nicht.

Ich werde angetwittert, ob ich nicht Sextoys testen und ‚positive Bewertungen‘ schreiben möchte.
Sextoys?
Ich!

Wie kommt der-, die- oder dasjenige dazu gerade mich anzusprechen? Wegen der barfüßigen Modelle, die ich ablichten darf? Es wäre nahe liegend, glaubt man Volkes Meinung, dass ein Fotoshooting mit erotischen Inhalten die pure Sexorgie ist, sich Fotograf und Model mehrfach im Laufe einer Fotosession wild verpaaren. Ich hege keinen Zweifel, dass einige Spitzenkönner ein erotisches Fotoshooting zum standesgemäßen Einreiten des Models missbrauchen, meiner Einer gehört aus Prinzip nicht dazu. Folglich werde ich die zu testenden und positiv zu bewertenden Erwachsenenspielzeuge weder privat noch bei einer Fotosession intensivst ausprobieren. Und der/die/das Spinner von Twitter wird blockiert. Ruhe ist.

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Über die sozialen Tricks – Update

LinkedIn heute wieder nach dem Login: ‚Lichtbildprophet, mehr als 400 Personen in Berlin und Umgebung, Deutschland heißen mit vollem Namen so wie Sie. Foto hinzufügen

Soziale Netzwerke sind terroristische Lügen- und Propagandavereinigungen! Sie versuchen mit jedem beliebigen Trick mich unnötige lang im Internet zu halten, nötigen mich möglichst viel Informationen über mich preiszugeben und haben als soziale Fehlkompetenz für das reale Leben keinen zwischenmenschlichen Nutzen. Versuche ich mich gegen solche Fake-Neuigkeiten wie diese von LinkedIn durch das Deaktivieren selbiger Botschaften zu wehren, ignoriert man das einfach. Es kommt wieder der Hinweis, das Bedrängen, ein Foto von mir hochzuladen. Ich hätte Lust und Laune den Schnappschuss meines pickligen Hinterteils zu posten. Mal sehen, wann das einem Vasallen oder der automatisierten Gesichtskontrolle von LinkedIn auffällt.

Terrorzwerg Facebook ist genauso Scheiße drauf. Hier soll ich wieder und wieder Geld in die Hand nehmen, um die Reichweite meines Unternehmens zu erhöhen. Mein Unternehmen? Reichweite erhöhen? Was soll der Mist? Ich bin eine Fiktive Person (mittlerweile akzeptiert Facebook diese persönliche Einschätzung nicht mehr) und Künstler, nenne den Luxus eines Atelier nebst eigener Adresse mein Eigen. Mehr nicht. Daraus ein Unternehmen zu zimmern ist vom Facebook-Vermarktungsautomaten sehr mutig. Wenn ich einen Euro-Cent investiere, dann in Hilfsmittel zur handgemachten Bildherstellung. Vor geraumer Zeit wollte mir Facebook fette 30 Euro zur Selbstvermarktung schenken. Den Kuhhandel habe ich abgelehnt. Denn in Wirklichkeit war Mark Zuckerberg und sein Spackos nur auf meine reale Bankverbindung ganz heiß. Mark kann mal ein halbes Milliönchen an einen notleidenden Ausnahmekünstler wie mich rüberwachsen lassen. Zinslose Starthilfe ohne Rückzahlungsverpflichtung für mich.

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Das treibt mir die Tränen in die Augen

Zugegeben, es ist Sommerloch und da gehen den Schreiberlingen der Qualitätsmedien nicht nur temperaturbedingt die Themen aus. Unsere Mutti Frau Kanzlerin wurde seit Wochen nicht mehr gesichtet, die SPD scheint es noch zu geben und Sahra Wagenknecht macht auf Macron. Da ist Luft in den Spalten und genügend Platz für eine andere Sarah, die vor einem ganzganz bösen und gemeinen Mietnomaden warnt!

Die letztgenannte Sarah hat im vorherigen Jahr geheiratet und wollte, sich auf nur neun Monate andauernde Flitterwochen befindend, ihre schmucke Eigentumswohnung nicht allein und unbeaufsichtigt lassen. Also hat sie nebst Gemahl einen Kurzzeitmieter und zahlenden Wohnungswart gesucht. Angesichts der aktuellen Wohnungsknappheit natürlich wohl auch schnell gefunden. Für läppische 1400 Euro pro Monat durfte der Gefundene (angeblich Betäbungsspezialist mit Kostenübernahmegarantie seines Arbeitgebers) die Wohnung benutzen. So zumindest die Vereinbarung. Doch Kaution und Mietzahlungen blieben – wie blöd auch – aus.

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Ich bin dann mal im Urlaub!

Ich gebe mir Erholung von euren winzig Mücken, den aufgeblasenee Elefanten.
Ich nehme mir Urlaub vom geheuchelten Interesse, dein Drama und euer Höhepunkt im Schweigen.
Ich habe ja so wenig Zeit, bin voll im Stress, da brauche ich erst einmal Urlaub.

Virale Pflege meiner erbetenen Aufmerksamkeit, ich fordere hiermit deinen Neid.
Ich berichte dir, ungeniert ungefragt, wo ich schon wieder war und bin.
Du natürlich nicht, denn das hast du nun davon!

Suche nach ’sven hegel wie kriegt man sein geld zurück‘

Dieses digitale Vogelfutter ‚Bitcoin‘ nervt. Also nicht nur die Werbung, sondern auch die geldgeilen Jammerlappen, die mit tausenden virtuellen Euronen vor den Augen und den euphorischen „Pressestimmen“ auf einen Klepper gesetzt und dabei offensichtlich richtig geschmackvoll in die Scheiße gefasst haben. Nun wird geheult wie ein Mädchen, nach Recht und Ordnung geschrien und das eingesetzte Geld zurück verlangt! Auf der Suche nach ‚Gerechtigkeit‘ – Gehirn suchen wäre eher angebracht – landen entsprechend der Blogstatistik auch Leute mit der Suchphrase ‚sven hegel wie kriegt man sein geld zurück‚ hier im Lichtbildprophet, erwarten Hilfe und ihre lastbefreiende Heiligsprechung. Doch das Ansinnen wird in einer weiteren Enttäuschung enden.

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