Bei der Hitze: Voll Erbsenweich im Schädel! – Jetzt mit Update!!

Bild Online heute so:
Heute 37 Grad – Deutschland trocknet aus!

Ja, das kann man so sagen: Die Dauerbestrahlung der Sonne, dazu die hohen Temperaturen und die eine oder andere kleine Erbse im Gehirnkasten neigt zum Totalversagen. Wenn es dann auch noch keine Extra-Aufmerksamkeit und Süßigkeitenstunde gibt, dann siegt der völlige Wahnsinn. Da kommt die traurige Sommermeldung des Berliner Kurier, dass der Weihnachtsmann einpacken muss, zur absolut richtigen Zeit. Wem soll der Homo digitalis denn noch glauben? Google macht nur noch Werbung statt relevante Suchergebnisse zu liefern, Eff wie Facebook möchte tierisch Freund werden und bekommt es noch nicht einmal gebacken, statt der maschinellen ‚Highlights‘ die zeitlich korrekte Darstellung der Timeline zum Standard zu machen. Und jetzt ist der Weihnachtsmann des Berliner Studentenwerks alle. Fehlt bloß noch, dass der Osterhase auch ein Fake ist. Da erstaunt es mich nicht, dass die Qualitätsmedien erst jetzt feststellen: In Berliner U-Bahnen gibt es keine Klimaanlagen! Boah, in S-Bahnen und einigen Trams auch nicht! Wahnsinn, oder? Die Redakteure scheinen nur Rikscha oder Taxi zu fahren. Wohl deshalb wird zum Beweis, es handelt sich wirklich um richtig heißes Sommerwetter, ein Ei im überhitzten Auto gebraten. Ohne diesen genie-behafteten Test würde ich aktuell nie auf den Gedanken gekommen, dass es zur Zeit ziemlich heiß ist.

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Pink stinkt und wie

Gegen Sexismus, wo auch immer, wie auch immer! Yeah, hier kämpft man gegen das Böse, das uns heute reagiert. Und weil so anders als die anderen sind, kämpft man mit den selben Mitteln wie das Böse, die ‚Dunkle Seite der Macht‘ Werbung & Co.. Fetzige Plakate, ein einfach zu verstehender Name und hippe Ü-Vierzigjährige im Bikini. Juhu, Gutmensch sein ist so kühl, man ist natürlich viel kühler und meint es als Verein wirklich nur gut mit dem verblendet-mündigen Wutbürger. Wirklich!

Natürlich ist die Resonanz auf das tolle Projekt so überwältigend, haben sich bis dato zig unterdrückt fühlende Frauen, ‚Männer‘ und Gender zahlreichst zu Wort gemeldet. Deshalb finden die Macher es so toll, dass sie Rotz und Wasser heulen könnten vor Freude, wenn sie nicht vor lauter Sexismus auf dieser erhaltenswerten Erde zum Lachen in den Keller gehen müßten.

Wovon spreche ich? Stinkendes Pink, in Berlin mit einer Plakataktion präsent. ‚Pink stinkt‘ ist so anders, anders geht es schon gar nicht. Eigentlich wollte ich diese mediale Wohltat und revolutionäre Befreiungsfront in der Blogrolle aufnehmen, doch der Geniestreich muss in einem eigenen Beitrag ganz exponiert wie auch exklusiv hervorgehoben werden. Ehre wem Ehre gebührt!

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Es ist ein … Lichtbildprophet!

Alles begann mit einer Raupe
Marvin, depressiver Roboter aus einem scheinlustigen Science Fiction Film. Oder würde man heute eher Fantasy-Komödie sagen? Egal. Mit einem entliehenen Nachnamen begann in einer Phase der Unsicherheit über die eigene Zukunft 2016 die Mausmalerei 4.0. Vielleicht wird der/das Blog ein Bord des Nachrufs auf Jemand, der sich seit Jahren Künstlerische abstrampelt, es aber nie auf einen grünen Zweig mit seiner Kunst geschafft hat. So wuchs parallel zur Chemotherapie Lichtbildprophet heran, wurde größer und vorlaut. Denn alles was die Masse bejubelt und im Kern doch einfach nur langweilig ist, all das wurde zur persönlichen Haßkappe.

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Dafür gab es eins hinter die Ohren

Heute darf nichts mehr!
Außer endlos reden, versteht sich!

Ich darf niemand angucken und ansprechen, der den Anschein macht, nicht angeguckt und angesprochen zu werden. Als Gegenreaktion zückt er entweder das Messer oder verklagt mich, weil ich ihn angeguckt, ansprechen wollte und damit beleidigt habe.

???

Wenn mich jemand anschreibt, dann darf ich nicht erwarten, dass mir ordentliche Sätze präsentiert werden. Anfragende hauen einen Schwall aneinandergereihte Buchstaben raus, die vermutet ein Wort ergeben könnten.

???

Haben eure Erzeuger nebst den Personen, bei denen ihr aufgewachsen seid, in der Kinderstube vergessen euch dann und wann daran zu erinnern, ordentliche Sätze zu bilden und die Frage so zu stellen, dass der andere diese versteht? Und wenn ihr das beim zweiten und dritten Mal nicht verstanden habt, dann gab es was hinter die Ohren.

!!!

BUH, was für böse Worte. Man haut nicht, auch nicht den denkanregenden Klaps* an den Hinterkopf! BUH!

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Lichtbildprophet: Ohne Kommentar und absolut Smartphone-free Zone!

Der Lichtbildprophet geht wieder mit leuchtenden Ideen und Beispiel voran und revolutioniert das deutsche Blogwesen. Ach was rede ich, das europäische Blogwesen. Denn den europäischen Diätenbezieher liegt der Datenschutz derart am Herzen, dass sie eine geniale Grundverordnung für denselbigen verabschiedet haben. Seit dem Tag der Gültigkeit zeigt diese volle Wirkung: Statt Werbebanner penetrieren mich Hinweise zum Datenschutz, blockieren sie mein Nutzererlebnis auf aller nettester Art. Webseiten wie Yahoo und Tumblr blenden gar Sperrseiten ein. Ohne das blinde Anerkenntnis dessen, was man von mir für den Vorteil des Unternehmens will, komme ich nicht an die Dienste heran. Friss oder stirb zu unseren Bedingungen, dein Datenschutz ist uns scheißegal! Den Abgeordneten im europäischen Parlament wird bestimmt der Schlüppi feucht wenn sie sehen, was die überbezahlten Neuland-Aktivisten genialer weise angestellt haben.

Im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung ist es den europäischen Volksvertretern gelungen, einen verwaltungstechnischen Wust zu installieren, zahlreiche Bäume für den datenschutzrechtlichen Papierkrieg sterben zu lassen und Email-Lawinen spamähnlicher Datenschutzversicherungserklärung loszutreten. Das schafft Beschäftigung und gibt dem aufkommenden Nationalismus einmal mehr das Argument in die Hand, dass Europa dem Europäer nicht gut tut. Denn das wahre Problem, die Datensammelwut von Google, Facebook, Apple & Co. bleibt davon, weil nicht Europa, ausgenommen. Und warum auch. Zum einen haben sich die europäischen Staaten selbst zum Datensammler und Personenüberwacher aufgeschwungen. Die Unternehmen außerhalb der EU sammeln fröhlich weiter, dürfen weiterhin mit Programmen mein Nutzererlebnis ‚positiv‘ beeinflussen und weigern sich Nippel zu zeigen.

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