068_2019

Unter dem Baum - Fundstück

Unter dem Baum
Nr. f_0053
Glasplatte: k.A.
Fotopapier: Fotoimpex, experimentelles Kontaktkopie-Papier, kartoniert,
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Caffenol, 2018
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Fundstücke
Informationen zur Urheberschaft und dem Projekt ‚Fundstücke

Ich bin in einer Beziehung zu mir und stehe auch dazu.
Nur reden wir beide nicht mehr miteinander.

067_2019

Wach

the erotic side of the photographic depressionism
Wach
Nr. 1719
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Eure Überheblichkeit wird nur noch von der Arroganz gegenüber dem Wissen der Vergangenheit übertroffen.

066_2019

Neben dem Sein

the erotic side of the photographic depressionism
Neben dem Sein
Nr. 1756
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Mittlerweile habe ich gelernt, in jeder Veränderung, in jedem Abschied, in jedem Verlust eine Erfahrung und damit eine neue Chance zu sehen.

065_2019

Frauentagsfrage

the erotic side of the photographic depressionism
Frauentagsfrage
Nr. 1767
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Eine Frage an die Gutmenschen (Alleskönner, Besserwisser, Moralapostel) unter meinen Besuchern gestellt: Ist es politisch korrekt im Lichtbildprophet am 8. März, der in diesem Jahr in Berlin auch noch ein zusätzlicher Feiertag ist, eine Arbeit mit einer Ganzkörper-entblößten Frau zu veröffentlichen?

Acht mal drei zum Gedenken

Ich musste für die Freiheit kämpfen: Angela Davis! Luis Corvalan!
Eine Geldspende ist genehm. Vor versammelter Klasse.
So war ich auch ein guter Pionier. Die sozialistische Welt in Ordnung.
Ich musste immer mein Essen aufessen.
Weil die Kinder in Chile und Vietnam Hunger leiden. Es nicht so gut haben wie wir.
Also das Damals ‚wir‘. Die geschlagene Kindheit meine ich.
Ich musste mal für Frieden und Abrüstung demonstrieren.
Später ich las, mein friedliebendes Land sich aus Waffenverkäufen finanzierte.

Dann kam das, woran alle immer geglaubt und keiner so recht glauben wollte.
Alles wurde anders und besser. Grenzen grenzenlos und gesagt, was das Beste ist.
Die Dämonen von einst in die Industrie und Tagebaue gesteckt.
Keiner wollte sie dort haben. Die Freiheitsliebenden machten Industrie, Tagebaue dicht.
Sie hatten alles im Überfluss und viel besser als das alte Alte.
Heute ist Freiheit, die Mutti nackt den Pudding kocht.
In Milde einer Enge der politischen Mitte.
Ich muss nur so denken wie ihr, sonst ich Nazi bin.

Es lebe die Gemeinschaft der vorlauten Individualisten,
denen wir für ein Nichts tosend Beachtung applaudieren.
Ich muss keine Neger, Zigeuner, Eskimos sagen.
Mann und Frau wortwörtlich abgeschafft. Zucker durch Mund in Hintern geblasen.
Neuland erobernd bequem vom Sofa aus, gläsern datengeschützt.
Ein Kapital seine Hetzjagd treibt, die Gewählten treiben vergessend mit.
Heile Welt wohin ich schau, nur schnell weiter gezappt und gewischt.
Jedem seine Aufmerksamkeit, einen Feiertag für kleine Demos, das eigene Klo!