Sondersendung

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und emotional betrügend:

Medien an.

Russland greift Deutschland an.
Soldaten braucht das Land.
Freudenspender.
In einer Zeit vor unserem Land.
Um die eigene Nase kümmern.
Lieblosigkeit grenzenlos: VW Käfer Adventskalender von FRANZIS.
Gott Gender befiehl, wir folgen.
Sag, was ich zu denken habe.
Erst einmal schlafen.
Bester Preis.
Einfach.
Bestellen.
Morgenroutine.
AG1.
Lichtbildprophet, keusch.
Einsam bedeutet nicht allein.
Schnupfen Corona.
Gleich Ungleich.
Gleich und ungleich.
Ich sag „Fick dich, AG1!“
Mein Weg ist meine Entscheidung.

„Sondersendung“ weiterlesen

Drei Sieben

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und in genderfreier Routine:

Medien an.

Drei und Sieben haben 2023 der Null eine Sechs vorgesetzt. Drei Sieben Jahre war ich verheiratet und ein Satz hat die Ehe beendet. Es dauert zwei Jahre, bis ein Richterspruch den offiziellen Schlussstrich zieht. Zwei und Sechs sind jetzt die neuen Referenzzahlen. Ich darf die Eins nicht vergessen, denn den Anfang macht die Zwei und Eins im Jahre Zwei und Null. Es könnte die zweite – Ehe – für mich werden, wenn Berlins Behörden ihre Mühlen schneller mahlen lassen. Geduld. Ich habe gelernt Geduld haben zu müssen. Nicht Verständnis haben und zu entschuldigen. Nein, geduldiges Warten ist heute gefragt. Es wird gehetzt und sich ablenken lassen, das erfordert Geduld.

Obwohl ich 2023 wenige bis keine andere Modelle als die Modell ohne Namen vor der Kamera hatte, schaffe ich im Atelier Flackerlight mehr Bilder als in den Coronajahren davor. Und das, obwohl Arbeiten vor Ort in der Hochschule wieder Alltag ist. Ich frage mich, wie das geht. Zur Zeit bin ich doch nur dabei, die bunten Streifen um Negativordner abzubauen, die unbelichtete Negative zu markieren.

Neben der Modelflaute ärgert mich die wenige Zeit, die ich fürs Klecksen aufbringe. Nur selten überkommt mich echter Tatendrang, Farbe zu benutzen. Es sind Gedanken da, nur das Zeitfenster nicht, ohne Druck Chaos oder ähnliches zu fabrizieren. Ursachenforschung. Heute ist vieles anders. Ein anderer Lieblingsmensch bringt Bewegung ins Leben. Es gab Neues aufzubauen, Zeit zu zweit zu verbringen. Alte Gedanken mussten begraben und neue Ideen entwickelt werden. Das kostet Kraft und Zeit. Da bleibt mein eigenes Ich dem Ich für die andere auf der Strecke. Ich habe es ja so gewollt.

Im Nachgang betrachtet stimmt mich 2023 grummelig. Der Alltag ist zurück und dieser Alltag hat es in sich: Gefühlt sind alle am tun, nur nicht das, was sie sollen. Mir klingeln Busenkumpels Worte in den Ohren, dass es nicht wieder die lange Phase des Schweigens zwischen uns geben darf. Die Realität zeigt, es wird beharrlich weiter geschwiegen. Es gibt eine Gratulationsnachricht zum Geburtstag, auf die Antwort einer Frage in der Rückantwort warte ich vergebens. Ein Einzelfall? Ich schalte ein Nebenprojekt ab, weil es den Nutzern nicht Wert ist, an mich einen Euro im Monat für das Hosting der Domain zu zahlen. Keine Reaktion, auch hier grenzenloses Schweigen. Dann sei es drum.

Jahresrückblickchen.
Kaum erwähnenswert.
Jammern auf hohem Niveau.

„Drei Sieben“ weiterlesen

Achtung: Heiligabend fällt dieses Jahr auf den 24. Dezember!

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und maximal apokalyptisch:

Medien an.

Panik.
Das ist so fies und phoby.
Das liegt alles an der Regierung.
Hamsterkäufe.
Arme Tiere.
Tierschützer.
Tierretter.
Aufgrund eines besonders hohen Bestellaufkommens.
Bitte um Geduld.
Ich habe auch Verständnis und dieses Jahr sogar noch Platz für Entschuldigungen.
Feiern wir den Untergang.
Feministisch schwullesbisch.
Hauptsache laut.
Energie sparen.
Dasselbe gleiche.
Warum soll oder muss ich mich rechtfertigen?
Was alles im Namen der Liebe geschieht.
Darf ich ich bleiben?
Spiel um eine schwangere Köchin?
Der ganze Input stört meinen Output.
Ich sehe mich unter einem Olivenbaum sitzen.
Signalstörung.
Sie atmet wie ich alt bin.
Nachhaltige Lehre.
Blitzeis.
Donnerschnee.
Polarwirbel.
Pullerstrudel.
Ich fühle mich gehetzt, was aber niemand interessiert.
Weihnachtsmann geklaut.
Body positivity.
Für mich ist Blau die perfekte Hautfarbe.
Lang leben die Schlümpfe!

„Achtung: Heiligabend fällt dieses Jahr auf den 24. Dezember!“ weiterlesen

Fregatte

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu, politisch voll korrekt analperipher am Arsch vorbei:

Medien an.

Jeder Mensch ist schön, außer die, die nicht so schön sind.
Sprache ist zum Lügen gemacht.
Die Wokies wollen belogen werden.
Eine Spezies ohne Kontakt zur Realität.
Suppenhuhn.
Bromance?
Immermehr Nackte randalieren nackt.
Der Veri Vox nervt.

Anmache auf tumblr: „Hey babeny lichtbildprophetoh. Mein Name ist Poppy, ich bin extrem frech rn GG und zI Ich möchte, dass du mit mir chillst XH Ncd begg be IZ schnell ich warte hier auf dich.“

Schneepeitsche.
Keine Gewalt!

Unwahrheitsgemäßes DHL-Sprech: „Lagerfrist überschritten. Die Sendung wird zum ursprünglichen Absender zurückgeschickt.“ Korrekt müsste es heißen: „Falsche Packstation verwendet, Entfernung vom Wohnort des Empfängers ca. 4 Kilometer. Wie der Kunde dahin kommt, ist uns egal. Haben Sie Verständnis oder nicht. Wir lieben die Servicewüste.“

„Fregatte“ weiterlesen

Glück gehabt oder sollte es noch nicht sein?

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu, feministisch und wahnsinnig politisch korrekt:

Medien an.

Dankbarkeit.
Das Leben.
Sie.
Zufriedenheit.
Ich tue einmal mehr, was mir gut tut.
Lieblingshummel.
Lieblings Hummel.
Es sind die Details.

Kommunikation soll zu den wichtigsten Fähigkeiten (neudeutsch skills) des Ingenieurs gehören. Schaue ich mich in meinem ingenieurwissenschaftlichen Umfeld um, dann sind „Tarnen“ und „Täuschen“ die gefragtesten skills. Ausser, es geht um Gleichstellung, Diversität und andere hippe Themen, die zum Grossen Plappern einladen. Hier gibt es selbst für die grössten Schweiger kein Halten.

„Glück gehabt oder sollte es noch nicht sein?“ weiterlesen