271_2018

Wunsch des Daseins

Wunsch des Daseins hier
Nr. 1545
Unikat: 13x18cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

In der Propaganda wählt der Held den Freitod und begeht der Feigling Selbstmord.

Bitte melde dich: Wo ist Nadine? – Großes UPDATE was wo gibt!

Dieser journalistisch hochwertige Beitrag hat einen preisgekrönten und heute noch immer gern besuchten Vorspann. Der geneigte Leser sollte ihn lesen, um den nachfolgenden verbalen Erguss nebst sensationellen enthüllenden Enthüllungen der Lichtbildprophet-Redaktion besser zu verstehen! Lies …

Update 08. September 2018
Noch immer* wirb Mellow Comfort mit seinem schlafrevolutionierendem Traumkissen, noch immer schmachtet Nadine mit süffisant-erotischem Lächeln dem butterweich-klopfenden Ausführungen der männlichen Samtstimme hinterher und ich höre aus Nadines zauberhaften Lutschmund zum ersten Mal den Namen des Co’s: Clemens! Google befragt und siehe da, der Herr vor dem sich Nadinchen aufs Bett schmeißt und sich mit einem mobilen Mellow Comfort-Traumkissen beschenken lässt, es ist der große SanVentura! Im richtigen Leben soll er Clemens Maria Haas heißen. Wahnsinn, was Google alles so weiß. Nur die liebliche Nadine, die unschuldige Sexgöttin von Mellow Comfort, lässt sich nicht aufspüren. Oder die Lichtbildprophet-Redaktion ist einfach zu blöd dazu. Oder Nadine war die Nummer mit Clemens a.k.a. SanVentura einfach nur peinlich, dass sie sich in eine bayrische Erdhöhle zurückgezogen hat. Wir sagen nur: ‚Nadine war jung und brauchte das Geld‘!!!

Zeig dich Nadine, zeig dich! Wir lieben dich wie du willst!

Sie kennen SanVentura nicht? Nun, unsere weltoffene und weit gereiste Redaktion auch nicht! Doch der Internetmensch, der Homo digitalis, lernt in Sachen belanglosem Wissen nie aus. Denn hier, imgroßen Netz des Wissen einer untergehenden Spezies, schafft es selbst der kleinste Honk zu einem Eintrag in Wikipedia.

Ups, SanVentura sucht der Wissbegierige im Wiki völlig umsonst?
Clemens Maria Haas auch?

Was für ein Wissensdefizit der diktatorischen Enzyklopädie-Junkies. Immerhin hat Clemens in der NDW-Combo Steinwolke gespielt, mit ‚Zuhause im Glück‘ Eva Brenner inklusive Kuss ein Video gedreht und ist medial bei VOX aufgearbeitet nach Italien ausgewandert. Clemens Maria Haas ist ein echtes Opfer der Intransparenz des Internets und gehört in die Hall of Shame, genannt Wikipedia, aufgenommen. Aber sofort! Ubsere Begründung und Laudatio: Der Artikel über diese sexy blonde Fee, ein Kissen und Clemens findet im weltbekannten Lichtbildprophet regelmäßig seinen Sucher und Besucher. Das zeigt, dass die rastlose Männerwelt, die aktiv das Nachtprogramm zwischen 0900-Gestöhne, Genius Nicer Dicer Chef und Mellow Comfort studiert, rattenscharf auf die zauberhafte Fee der deutschen TV-Werbung ist!

Doch halt: Sowohl Clemens als auch dem blonden Engel Nadine muss die Ehre und Last eines peinlichen Eintrags bei Wikipedia verwehrt werden. Denn die Nummer mit der kompetenten Mellow Comfort Traumkissen-Verkaufsberatung von Clemens und den Softporno-ähnlichen Leibesübungen auf der Matratze von Nadine sind alles der totale Fake! Wohl etwa auch die, die behaupten, wie toll sie mit dem Kissen schlafen können? Hier tut sich ein riesengroßer Sumpf aus Betrug und Verrat auftun tun. Wahrscheinlich hat von allen Beteiligten an diesem propagandistischem Schund- und Schmutz-Machwerk niemand zuvor ein solches Kissen gesehen, es nicht 100 Tage mit Geld-zurück-Garantie Probeschlafen dürfen. Was soll das? Ich habe dieser Nadine geglaubt, dass sie so naiv blond und scheinblöd ist. Sie ist ein ausgebufftes Luder, dieses blonde Kissenzerwühl-Monster.

Puh, da hat die Redaktion glücklicherweise noch einmal die gerade Kurve gekriegt …

Lügenwerbung, Lügenwerbung, Lügenwerbung!
Schämt euch, die Unschuld einer jungen Frau so zu missbrauchen!
Pfui!

* Der Urvater dieses niveaulosen Beitrags erschien am 9. Januar 2018

Die Lichtbildprophet-Redaktion stellt sich vor

Lichtbildprophet – Der glorreiche Name des größten deutschsprachigen Fotodepressionismus-Blogs ergab sich aus ‚Harry Potter‘. Richtig, der Tagesprophet gab den Urknall. Dem Urgeist gefiel der ‚Prophet‘. Aus Respekt vor (aus)gelernten Fotografen benutzte der Vormals-Blog für sich selbst stets den Lichtbildner. Beides kombiniert ergibt den sensationell geilen Namen Lichtbildprophet! Es war pure Bescheidenheit und kein Größenwahn, der das Huhn oder Ei zu diesem Namen trieb. Auch wenn der Lichtbildprophet eine Ein-Mann-Show ist, so hat er, wie andere Ein-Mann-Shows im Internet auch, natürlich eine Redaktion! Damit kann der Autor vom ‚wir‘, der schleimige Leser von ‚ihr‘ und ‚euch‘ reden. Heute und nur heute wollen sich die schüchternen aber genialen Redaktionsmitglieder den Millionen begeisterter Leser dieses einmaligen Blogs vorstellen:

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Warum ich meinen eigenen Stil erfinden musste

Blicke ich zurück in meine Kindheit, da waren die Schinken der Berg- und Tallandschaften, röhrende Hirsche oder das Segelschiff in rauer See. Die Motive waren und sind auch heute noch für mich grauenhaft. Was mich aber an den Meisterwerken aus einer Hinterhof-Massenproduktion fasziniert, ist die unruhige Malweise im Detail und doch das erkennbare Motiv auf Distanz. So grausam kitschig das Motiv auch war und ist, ich konnte mir es trotzdem ansehen. Im Bezug auf solch Wohnzimmer-Meisterwerke sprach Horst Lichter in ‚Bares für Rares‘ von der Stilrichtung des Depressionismus und der Begriff trifft es auf den Kopf: Im biederen Ambiente an die Wand – über der gemütlichen Couch – genagelte Sehnsüchte!

Bei manch moderner, in den sozialen Sammelpunkten hochgelobter Arbeit, schmerzt mich der ebenso kitschige wie klischeebehaftete Inhalt umso mehr. Pseudo HDR, explodierte Farbeimer und eine unerträgliche Schärfe sind nicht nur eine Beleidigung menschlichen Sehens, dieser Schund und Schmutz der Fotografie ist eine regelrechte Vergewaltigung des Betrachters. Ich sehne mich nach der Imperfektion, danach dass der sogenannte Fotograf bereit ist, die brachiale Präzision und nahezu unendlich steile Schärfe aufgibt. Der Vortänzer einer Meisterklasse, ohne selbst Lehre und Lehrbefähigung zu besitzen, soll nicht dem Betrachter möglichst alles vordenken, nur weil dieser keine Zeit zum Sehen und Denken hat. Kunst lebt von Emotionen, die gibt es jedoch nicht als Instantsuppe ohne kochendes Wasser und mit dem Schneebesen aufgeschlagen. Kunst muss Fragen stellen, muss sich deshalb aller möglichen Facetten bedienen.

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Homo digitalis

Lebensmotto: Digitalisiert euch!
Beziehungsstatus: Die Alte geht mir voll auf den Sack
Sexuelle Orientierung: egal, voll gender
Hobby: Schlafen
Drogen: Bloß kein Alkohol, ist ja voll gefährlich
Lieblingsessen: Hauptsache es kotzt sich gut wieder aus
Lieblingsgetränk: Red Bull oder Club Mate
Lieblingsbeschäftigung: Zocken
Urlaub: Eimer saufen und Reste ficken
Katastrophe: Kein Netz
Mittlere Katastrophe: Highspeedvolumen alle
Weltuntergang: Kein Strom
Ausbildung: Google und Wikipedia
Beruf: Hartz IV
Du hast einen Wunsch frei: Einen Monat im Club durchmachen
Was macht dich an: Crystal Meth und Party
Was ist voll Drama: Ladekabel vergessen
Eltern: Opfer
Was möchtest du mal werden: 27
Eigene Kinder: Opfer
Beste Freunde: Meine ganzen Kumpels von Facebook
Was wünschst du dir: Neuste Smartphone
Wovor hast du Angst: Handyarm und Genickstarre