Parade der Freiheit

Freiheit bedeutet für mich Verantwortung. Wie Besitz. Der bedeutet ebenso Verantwortung. Letztendlich lebe ich nicht allein auf der Erde und ohne diese Erde inklusive drum herum gäbe es mich selbst als Unfall nicht. Es ist nur logisch mit meinen Ressourcen so zu haushalten, dass ich weder mir noch anderen Schaden zufüge. Das bedeutet, zumindest für mich, das Freiheit ihre Grenzen hat. Rein physikalischer Natur zum Beispiel. Rein aus dem Gedanken der Demut gegenüber der Existenz dieser Erde und meinem kleinen Anteil Verantwortung dem überdimensionalen grossen Rest der Menschheit gegenüber. Freiheit bedeutet das Recht auf freie Meinungsäusserung. Ob mir nun diese Meinung gefällt oder nicht. Diese Meinungsäußerung ist so wichtig, dass Europa diese Messlatte überall anlegt und was nicht passt gerne passend macht. Am Sonntag zogen ein Häufchen Wissender durch Marzahnium und skandierten gegen die Corona-Maßnahmen der Mutti. Schon am Freitag Abend zog ein Autokorso durch den Nordosten Berlins, um mit Abgas-, Lärm- und Lichtverschmutzung die Corona-Maßnahmen wegzuhupen. Marzahnium scheint aktuell ein heißes Demonstrationspflaster zu sein. Zumindest für jene Randgruppen, die einen Ort ihrer Meinungsartikulation benötigen und auch nicht viel Platz in Anspruch nehmen. Die ganzen guten Demos finden im elitären Zentrum der Hauptstadt, was auch die höheren Infektionszahlen bezeugen.

Realität ist nicht zwingend. Vielleicht.

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Lichtbildprophet’s Prophezeiungen No. 444 – Die wahnsinnig wichtigste Sonderausgabe

Ich kenne seit heute den Menschennamen, den es nur einmal in diesem Universum gibt, doch ich verrate ihn euch nicht.

Ich, völlig umsonst und abzugeben

Ich glaube, ich habe ein paar Ich’s zu viel und ich würde sie gern kostenlos und absolut umsonst abgeben. Ich habe große Lagerräumung, alles zum sofort mitnehmen:

Ich!

Ich erzähl dir mal, was ich mit dir vorhabe.

Ich sag bescheid.

Ich entschuldige nichts mehr. Weil, es ist einfach zu viel, was ich entschuldigen soll. Und das Verständnis, was ich aufbringen soll. Es erdrückt mich.

Ich denke intensiv über mein Abgang nach und plane jedes Detail im Voraus. Zum Beispiel meine Abkündigung: Ich konzentriere mich wieder nur auf mich. Ich kann da auf viel Erfahrung zurückgreifen.

Ich hätte ja alles richtig gemacht, aber du hast mich nie gelassen.

„Ich würde“ ist kein Ja!

Ich denke drüber nach.

Ich hätte es ganz anders gemacht.

Ich will nicht mehr.

Ich kann nicht mehr!

Ich möchte nicht mehr!

Ich will, der Rest ist mir egal.

Ich habe viel geredet, doch leider nichts erreicht.

Ich erzähle dir viel von mir, damit ich dich von deinen eigenen Baustellen ablenke.

Ich komme.

Ich gehe.

Ich gehe und komme wieder.

Ich gehe und komme nie wieder.

Ich komme nicht rein.

Ich hätte gern, aber … lassen wir es.

Ich bin frei.

Mich ist irgendwie auch ein ich.

Ich bin allein.

Ich bin nicht allein allein.

Ich habe mir immer Mühe gegeben.

Ich lass es lieber.

Ich probiere es mal.

Ich gehe zu ihr.

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Ich habe sie erfunden! Was, das lesen sie später …

Ich bin der wahre Erfinder der Alltagsmaske!
Den Prototypen gibt es exklusiv nur auf Instagram zu sehen. Das ist der Beweis!

Dann kam so ein Vollhonk, stahl mir die Idee und behauptete auch noch, das Selbstgebastelte vor Mund und Nase drapiert schützt vor dem neuartigen Corona – COVID-19 Virus und so.

Das ist alles ein Schwindel!
Ich wollte mich mit meiner genialen Alltagsmaske nur von eurem lieblos-langweiligen Digitalbildchen schützen.
Was dann daraus gemacht wurde, das habe ich so wirklich nicht gewollt.
Schluchz, heul …