Nachlassen

Nachlass.
Gerade Zähne lösen alle Probleme.
Ganz einfach.
Ankerkraut.
Blumensträusse selbst binden.
Frisch vom Züchter.
Wissen light.
Das beste Essen, die doppelte Menge.
Frisch zubereitet.
Kühl-Akku-Boxen.
Verbesserte Zeit.
Aufgewertete Einsamkeit.
Drama.
Internationaler Klassiker.
Aromabombe.
Kuh macht Muh.
Kühe machen Mühe.

Wenn die FDP so etwas wie der Lustknabe der deutschen Nachkriegspolitik ist, dann sind die Grünen die weibliche Eskortbegleitung der Alt-68er.

25% der Wählerschaft ist nicht Volkspartei.
Normal, einfach normal.
Augenflimmern.
Zucken der Lider.

Meine morgendliche Sicht bevorzugt wolkenlosen Himmel statt Land.

Ruhepol, neu formatiert.
Schlaf.
Neuer Name für die Tür.
Schlepper.
Nein.
Nein sagen.
Kitsch ist ein Schlaflied.

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Genau der bin ich

Kann es sein, dass diese Rückschau auch schmerzt?
Geniesse die Augenblicke.
Ohne Tick Tack und Smartphone unterwegs. Das geht.
Handabdruck.
Allein kann ich so verwegen sein, ohne mich rechtfertigen zu müssen.
Mauern sind für Schatten gemacht.

Beim Klecksen denke ich eher an die Vergangenheit, das Geschehene, an die Gegangenen und Verstorbenen.

Vogel eins.
Wassermanagement.
Kunst des Machbaren.
Stimme der schweigenden Mehrheit.

Ich bin mit dem Wahlergebnis auf Bundes- und Landesebene total zufrieden. Wenn ich gewählt hätte und meine Wahl würde im Ergebnis keinen Widerhall finden, ich hätte mir schon in den Arsch gebissen. Fürs unnütze Anstehen und Wahlzettel bemalen. So kann ich mir jedoch sagen: Volk, so hast du gewählt und nun lebe damit!

Viel glauben.

Du weißt nicht, denn ich sage es dir nicht, dass es mir gut geht. Du weißt nicht, dass ich eine Welt, eine Liebe, ein Leben durch die Corona-Pandemie gewonnen habe. Ihr wisst es nicht.

Die helle Seite der Macht.
Ich möchte spielen und nicht herausgefordert werden.
Die eigene Großartigkeit.
Belanglos muss belanglos bleiben.
Sie liebt dich.
Partisan der ersten Stunde.
Wokgemüse aus dem Wok.
Ich weiß es nicht.
Lied im Lied.
Weil es die Wahl gibt, wird nicht verstanden.
Heißt freisein alleinsein?
Mich beunruhigt das aktuelle Gekleckse.
In der Einsamkeit habe ich die Freiheit gespürt.
Wir.
Am Ende gewinnt immer die Wut.
Inländer.
Menschenverachtend.
Es begann in einer Garage.
Wer bin ich, wenn ich nichts mehr bin?

Ich bejuble nicht die LED, die Glühlampe und Kerze, das Streichholz oder die Sonne. Sie sind alle nur das Mittel zum Zweck. Ich feiere das Licht, der Ursprung allen Lebens.

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Privat!

Der allerletzte Jahresauftritt zu dem Preis.
Über hundert Leute leer.
Physik a la TV-Shop: Die Energie wird 1:1 umgesetzt!
Schnäppchenglück.
Energie zurückgeführt.
In zwei Augenblicken heiss.
Wir brauchen hier in Deutschland ein Ministerium der Wahrheit.
Gegen die Vorschriften.
Die Pfanne geht durch die Decke.
Alle fürs Klima.
Monstermäßige Preissenkung.
Metrofliesen.
Erinnerung.
Du bist. Wie du bist.
Weihnachten.
Ort der Liebe, Ort der Familie.
Das Leben ist in Wirklichkeit eine Reise im Geist.
Stille ist ein Geschenk.
Allein geht die Zeit langsamer.
Das Nichtsein akzeptieren.
Es ist verdammt zu spät.
Dann bist du still, so als gäbe es mich nicht.
Es ist zu spät zu verstehen.

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Sexismus

Deutsche lieben Elektrogeräte.
Dildo?
Gummimuschi.
Kein grüner Land.
Etsy hatsy.
Da war wieder jemand so LG.
Laut und lästig.
Burger King will nichts verkaufen.
Schnarchnasen.
Dann gehe ich.
Wettstreit der Ahnungslosen.
RTL ist jetzt so divers, farblich.
Quotentyp*Innen.
Samenstau.
Hodenschwellung.
German Angst.
Grenzenlose Motivation.
Blickherpes.
Fahrradweg.
Nörgeltruller.
Die Ordnung der Dinge.
Tanzende Querdenker, hungrig.
Autofreier Mittwoch und doch fahren sie, die Autos.
Laien-Astronauten.
Wachstum ist nicht die Lösung.
Hinterradlutscher.
Hühnerbrust für das Volk.
Schlaft euch aus.
Marderspray.
Lego-Einhorn.
Ein großes Selbstbewusstsein muss nach außen getragen werden.

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Nasenkrampf

Wie lang ist es her, dass ich einen Text verfasst habe, der nicht vom Chaos getrieben in Phrasen geschrieben ist?
Monate?
Ich traue diesem Eindruck nicht.
Er ist falsch.
Garantiert.

Ich werde unterbrochen, darf nicht ausreden. So kann ich mich nicht auf mein Leid konzentrieren.

Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her, dass ich das öffentlich gemacht habe, was mich bewegt. Und schon begann das Chaos. Ein weiteres Chaos zur bestehenden Unruhe. Zum einen verständlich, zum anderen völlig überraschend. Übertrieben in der Reaktion, wächst der Druck von Außen auf uns. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, als wurde das Outing förmlich erwartet, um neue Tatsachen zu schaffen. Ein böser Gedanke.

Wenn das Klima streikt, ist an dem Tag auch kein Wetter?

Ich sollte mich erklären. Auf vielfältige Weise. Aus unterschiedlichen Gründen. Aus meiner Sicht gab und gibt es keinen Grund dies zu tun. Ich selbst habe hinreichend Fragen und kaum eine Antwort. Was da passiert trifft mich genauso überraschend und Gedanken, wie man damit umgehen kann wurden relativ schnell als unrealistisch abgetan. Sei es drum. Also laufen lassen und schauen, was passiert. Das Tempo geben andere vor.

Der Riss, er tat sich vor Jahren auf und ich hatte nicht den Mut sie daraufhin anzusprechen. Stattdessen blieb ich in meiner Blase, lebte meine Abläufe und leckte meine Wunden. Jetzt, getrieben dazu reden zu müssen, wurde die Kluft auch von Außen wahrgenommen. Es beruhigt mich irgendwie. Ich habe nicht einfach etwas Neues gesucht und gefunden. Ich war bereits weg und nur ein Geist benutzte meine Dinge hier.

Nun bin ich wieder hier. Leere. Hall. Es ist schon merkwürdig. Trotzdem fühlt es sich gut an, weil es längst notwendig war. Warten auf den heiligen Tag, an dem sich alles von selbst regelt, es war die falsche Strategie. Die Feigheit hat gesiegt. Und so rückt jemand anderer in den Fokus, der diese Strafe nicht verdient. Wenn jemand bestraft werden muss, dann ich und der fehlende Mut.

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