Queer

Blinder Aktionismus.
Ich bin.
Egal was.
Auskunftsbüro.
Ninja – Braten, backen, bohnern.
Trotzwort.
Genderqueer.
Genderfluid.
Agender.
Kopfschuss.
Ihr habt zuviel Freizeit.
Ich bin „Kann mich nicht entscheiden und brauche Beachtung“.
Langeweile.
Green friday.
Ich suche keine work-life-balance, erst recht nicht ihre Perfektion.
Körperöffnungen.
Flüssiges Pfizer.
Einatmenvakzin.
Impfstoff vernebeln.
Querdenkende Hohlkörper.
Buttplug.

Helikoptereletern: 11 Jahre alt – Unsere Kleine! Andere Kinder sind in dem Alter bereits einmal geschieden und Eltern einer Fussballmannschaft.

„Queer“ weiterlesen

Webcam-Girl-Model-Influencer*In

Richtig Klugscheißen ab 6 Jahre, wählen ab 16 Jahre und Schule am besten ganz abschaffen: Ich nenne es Perspektive 3001!

Drama, Baby.
Die Biotonne macht’s.
Corona-Maskengegnerin randaliert.
Luftfahrtaluminium.
Steril digital.

Gefühle und Verstand in Zusammenhang mit Naturfotografie, wie geht das? Entweder mit Gefühl knipsen oder mit Verstand fotografieren. Wenn man beides kann. Alles andere ist wie vorab die Stellung und den Zeitpunkt des gemeinsamen Orgasmus abzusprechen. Idiotisch und wahnsinnig langweilig.

Schleichende Enteignung.

„Webcam-Girl-Model-Influencer*In“ weiterlesen

Privat!

Der allerletzte Jahresauftritt zu dem Preis.
Über hundert Leute leer.
Physik a la TV-Shop: Die Energie wird 1:1 umgesetzt!
Schnäppchenglück.
Energie zurückgeführt.
In zwei Augenblicken heiss.
Wir brauchen hier in Deutschland ein Ministerium der Wahrheit.
Gegen die Vorschriften.
Die Pfanne geht durch die Decke.
Alle fürs Klima.
Monstermäßige Preissenkung.
Metrofliesen.
Erinnerung.
Du bist. Wie du bist.
Weihnachten.
Ort der Liebe, Ort der Familie.
Das Leben ist in Wirklichkeit eine Reise im Geist.
Stille ist ein Geschenk.
Allein geht die Zeit langsamer.
Das Nichtsein akzeptieren.
Es ist verdammt zu spät.
Dann bist du still, so als gäbe es mich nicht.
Es ist zu spät zu verstehen.

„Privat!“ weiterlesen

Wie ungerecht gerecht

Die Dosierung macht es.
Maß halten.
Mars halten und essen.
Sie war jung und brauchte die Demo.
Kommentarlos.
Löffeln wir den Frust mit Monte weg.
Relativ senkrecht.
Sage nichts, es ist sowieso falsch.
Impfverweigerer sind unter anderem Menschen mit niedriger Bildung.
Studien und Prozente.
Ostdeutsche.
Nichtimpfen ist ein Ausdruck des politischen Willens.
Migranten.
Die Größe des Scheißhaufens ist ein Zeichen des subjektiven Wohlstands.
Immer eine Frage auf Lager.
Unsicherheit.
Vor dem Impftod Döner essen.
Maskentod.
Leben verwirrt.
Relativ neutral.
Akzentfarbe.
Kontrastfarbe.
Schwarz?
Nah ohne Nähe.
Speckröllchen.
Sackfalten.
Unretuschiert bin ich nicht zu ertragen.
Apfel mit Orangenhaut.
Wenn das Gewissen beißt.
Mimimi.
Unrasiert.
Müde Männerhaut.
Windbeutel.
Roter Teppich.
Bärchen Märchen.

„Wie ungerecht gerecht“ weiterlesen

Schritt ins Licht

Mein erster bewusster Gedanke sind ihre grossen runden Augen, die mich hilflos anschauen. Frequenzanalyse nach Fourier. Mittlerweile ein Standardwerkzeug der Messtechnik und deshalb wichtig das zu lesen, was der Bildschirm sagt beziehungsweise nicht sagt. Es folgen andere Begegnungen und sie wird mir erst später mit ihrer Erinnerung helfen, dass es diese Ereignisse gab. Meine Gedanken an sie machen hier und da einen großen Sprung. Nur ein Gedanke, der an ihre sinnlichen Lippen, und ich wollte immer wissen wie es sich anfühlt, sie zu küssen. Es gibt einen gedanklichen Zwischenhalt und in dem steht sie mit ihrem Typen am Fenster und quatscht. Ich habe immer versucht Verlockungen vorzubeugen und eine Barriere aufgebaut. Eine Frau, die meine Tochter sein kann, das ist nichts für mich. Viel zu jung, zu unerfahren und für den Hirsch in der Kiste halte ich mich auch nicht. Irgendwann meinte sie, sie sehe in mir so etwas wie ein Vater. Die Rolle steht mir eher und ich nehme sie an. Ich war an ihr als Modell interessiert und irgendwann waren wir zum Vorgespräch im Restaurant gelandet, später stand sie vor meiner Kamera. Damals war das Atelier Flackerlight noch in einem Bürogebäude am Heizkraftwerk Marzahn zu Hause.

Der Blinde sieht auch in Dunkelheit nichts.

Das Leben stellt sich nicht hin und erzählt bereitwillig, was es mit dir vor hat. Du musst schon einiges bewegen, um es selbst herauszufinden. Wenn Lebenslinien sich entwickeln, dann können sie auch auseinander gehen. Bei den jungen Frauen, die mir als Modell über den Weg laufen, ist es oft der gottgleiche wie auch übermächtige Partner, sich einstellender Nachwuchs und der unbändige Wille, endlich etwas eigenes zu besitzen und ein Haus zu bauen, selbst wenn das Eigenheim noch jahrzehntelang der Bank gehört. Zwar haben wir noch Kontakt, sind gelegentlich auch mal auf Tour, doch der Kontakt wird nicht mehr so intensiv wie vorher. Ein anderer bestimmt ihr Leben. Nur einmal gibt es für ein paar Stunden wieder etwas mehr Nähe statt Distanz. Ich musste sie förmlich zum Treffen zwingen. Ein sonniger Tag, Alt-Marzahn und wir reden über die Ereignisse der letzten Wochen. Wir reden auch darüber, wie es mit mir weitergeht. Sie war eigentlich die einzige, die sich dafür interessiert hat und das, obwohl sie dieses Treffen nicht wirklich wollte. Nach der Zeit folgen recht schnell wieder Monate und Jahre der relativen Stille. Über Absichten geht es nicht hinaus. Kein Wunder, es wird geheiratet und es soll gebaut werden. Das Standardprozedere halt und wer nach der Vernunft lebt, der lässt seinen Geist verkümmern.

Du musst aufhören dich um mich zu sorgen.

„Schritt ins Licht“ weiterlesen