Wo kommt ihr her?

Ich lese im Musikexpress. Es geht um Mariybu. Sie soll so etwas wie Ikkemel sein, also mega feministisch, gegen den gewaltbereiten Übermann aufgestellt und scheinbar notorisch unbefriedigt. Für letztgenanntes Defizit hat Jette Nietzard das ideale Gegenmittel: Nur Frauen wissen, wie Frauen am besten und richtig kommen. Da erinnert es mich gestern gehört zu haben, dass gutaussehende Frauen keine Feministinnen sind. Sie haben es durch ihr Aussehen einfach nicht nötig, Feministin zu sein. Holla, die Waldfee. Statt Identitätswechsel bin ich dafür, Probleme offen auszusprechen: „Junge, ich will bumsen, mein Ei ist gesprungen, bring dem Jungen einer bei, wie man bumst“. Mein erster, spontaner Tipp ist „Augen auf bei der Partnerwahl“, selbst wenn es nur um eine schnelle Nummer geht. Der Quickie soll sich lohnen, inklusive Tripper und Schwangerschaft. Mit Nachdenken erinnere ich an die große evolutionsbedingte Errungenschaft des Menschseins, miteinander kommunizieren zu können. Definiere deine Bedürfnisse oder such dir einen Jungen, der wirklich Erfahrung hat. „Ich würde gerne kommen, aber er bringt mich zum Gehen“. Als echte Hochleistungsfotze kann sie immer und so oft sie will.

Szenenwechsel. Christin Nichols gibt im selben Heft ein Interview. Es ist von Superskill, oblatendünnen Halbwissen, Follikelphase, kognitive und empathische Voraussetzungen, Mord- und Vergewaltigungsandrohungen, Hass, Safe Space, real good stuff, Afterhour, Melancholie, Empowerment und Hoffnung die Rede. Gibt es wirklich Menschen und Menschinnen, die so reden? Wie kann Mensch nur? Es sei denn, er will absichtlich nicht verstanden werden. In einem Projektseminar frage ich, warum einige Teilnehmer, im allgemeinen Sprachgebrauch, unübliche Begriffe in ihren Texten einfließen lassen? Es geht ihnen um eine bildungssprachliche Ausdrucksweise, war die Antwort. Ich sage: Täusche verbal mehr vor, um im Intellekt über den Zuhörer oder Leser zu stehen. Ist das der Sinn der zwischenmenschlichen Kommunikation? Möchte ich meinen Zuhörer erreichen oder ihn abwatschen, weil er einfach zu doof für mich ist?

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Lichtbildprophet entdeckt das Bernd-Karsten-Syndrom

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und zwangstätowiert:

Medien an.

BK-Syndrom.
Mega super gefährlich.
Episch kurze Zündschnur.
Ikonische Gut Laune-Explosion.
Einfach gepflegt den Frust von der Seele schreien und Idioten nach Herzenslust beleidigen.
Betreutes Dampf ablassen.
Halloween ist kein mir bekannter Feiertag.
Nix süß.
Zuckerschock.
Dieser Ring macht Smartwatches überflüssig.

Grab- und Gedenkstätte für Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten.

Kollektives Erinnern und Gedenken.
Ich hätte ein paar Wünsche.
Queer forever.

Gelebte Opferrolle: „Mit der neuen Grab- und Gedenkstätte entsteht ein einzigartiger Ort im Herzen der Stadt, der an queere Menschen erinnert, deren Leben, Liebe und Identität über Generationen hinweg ausgegrenzt, verschwiegen oder vergessen wurde.“

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Age Shaming

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und megasupercool empfindlich:

Medien an.

Ihr habt zu lange an einer Butte Softlan geschnüffelt.
Steh über den Dingen und lass die Idioten Idioten sein.
Es wird nie eine gute Welt geben.
Das Leben ist konkret.
Das Träumchen von der rosa Kuschelwelt.
Queerfeuchte Träumerle.

Dass der Mensch Perfektion anstrebt, hat ihn überhaupt nicht weiter gebracht. Zunächst einmal ist ihm nicht klar, dass es Perfektion gar nicht geben kann. Alle Dinge auf dieser Welt entwickeln sich und sind vergänglich. Stillstand ist eine Form des Ende. Auf dem Weg zur Perfektion ist dem Menschen jedes Mittel Recht, worin die Gefahr der Selbstvernichtung liegt.

Das Häufchen Dummheit.
Erstelle deine KI-Schlampe.

Ich sehe kaum einen Unterschied zwischen der glühenden Stalinverehrerin und Feminismusikone Clara Zetkin und der Identitätspolitik des heutigen Feminismus.

Wer nicht dafür, der ist dagegen.

Die deutsche Sprache ist eindeutig: Wer sich nicht dem Der oder Die zugehörig fühlt, der ist eben Das.

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Das Comeback der Hitze vorerst abgesagt

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und nur noch 378 Tage:

Medien an.

Vom A-Jammern zum B-Jammern.
Hinter dieser Mappe sitzt der Hass.
Anti-Hass – TV Spot.
Airfryer mit KI.
Mit jedem Schmarren lässt sich Geld machen.
Ihr müsst nur dran glauben.

Gefühlte Geschlechter sind erlaubt. Eine gefühlte Verschlimmbesserung der Lebensqualität ist Hetze und Rassismus.

Banken-Schockiert!
Selbst die Lüge ist gelogen.
Promovierter Anstreicher.
Plural ist männlich. Ist ja auch logisch, denn es heißt ja der Plural und nicht das und die Pural.
Die Mehrzahl.
Erneuerbare Energie wollen, nur nicht vor der eigenen Haustür.

Ich brauche eine Awareness-Kontaktperson, weil ich mich in meinem Leben so arg unwohl, diskriminiert und belästigt fühle.

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Neue Krawallbürsten braucht das Land

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und garantiert menschgeneriert:

Medien an.

Endlich ein neuer Ersatzverkehr.
KI hat immer eine Antwort.
Schweig, Dummerchen.

Minderheit heißt nicht umsonst Minderheit: Warum versucht ihr, die Pyramide auf die Spitze zu stellen und wollt, dass das „normal“ genannt wird?

Homosexualität hatte einen Diagnoseschlüssel für Krankheiten?
Antischwul von Ratiopharm.
Familienpackung.
Räume ich Jedem dasselbe Recht ein, wird es noch lauter auf dieser Welt.
Hetero-Parade, an der Wuhle entlang.
Mich stört das permanente Übertreiben.
Lebt wie ihr wollt, aber glaubt nicht der Mittelpunkt zu sein.
Als Hetero bin ich es auch nicht.
Ende.

Ich teile mein Leben mit der Perle. In den (a)sozialen Medien teile ich nur das, was jeder Vollhonk sehen und worüber er sich sein Schandmaul zerreißen darf. Es ist, nur nicht mein Leben mit der Perle.

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