Gründonnerstag

Alternativ: Angetrieben.

Anstelle die Worte aufzunehmen, abzuwägen und dann zu handeln oder nicht, wird drauflos gequatscht und jedwede Spannung oder Überraschung geht verloren.

Schlagerfox.
Texte ohne jeden Sinn und Verstand.
Und es ist, doing doing, nur ein Furzkissen voll Liebe.
Herzschmerz.
Veganes Liedgut: Ein Ponyhof ist nicht zum Reiten da.
Heil Löwenzahn!
Rufen Sie jetzt an.
Schnell.
Einmalig.
Sensation.
Rasurbrand.
Immer etwas neues.
Kurzer Boom, schneller Fall.
King of Klecks.
Ach ja und es ist meine Schuld.
Schande, alles Schande.
Menschenjagd.
Atmen im 47/11-Rhythmus?
Von dem Duft kriege ich Kopfschmerzen!
BILD Plus.
Loch im Hemde.
Sie hören niemals auf zu töten.
Der Mensch hat die Selbstausrottung mehr als verdient.
Eine lange Leine kann erwürgen.
Erste allgemeine Intelligenz.
Agil arbeiten.
Gesegneter.
Eine schöne dicke Scheibe Brot.
Die Tür zum Ende allen Lebens.
Wenn man die Bodenhaftung verliert.
Ich fühle sonst gar nichts.
Partikelerreger.
Die menschlische Präsenz ausweiten.
Jeder andere Name.
Fremdschutz.
Transmissionsschutz.
Lakritz macht spitz, doch Pizza macht spitzer.

Die armen ukrainischen Kriegsflüchtlingsopfer sind so grundehrlich, sie würden sich doch niemals nicht Sozialleistungen in Deutschland erschleichen.

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Letzte Worte des Monats

Blind.
Ich bin in Dauergeduld und Megaverständnis.
Abonnement.
In mir klebt das Gespräch auf der S-Bahnbrücke an der Schädeldecke.
Keine Details, nur die Situation.
Gleise unter uns.
Es war die Stimmung jetzt oder nie in mir.
Warum auch immer.
Mein Gehirnkasten, das unbekannte Wesen.
Ich scheitere.
Gern.
Weiss ich jetzt, dass es so nicht geht.
Ich scheitere.
Gern.
Halte ich das Scheitern gegenständlich in der Hand.
Meine Kunst ist fortlaufendes Scheitern.
Megadeal.
Laues Lüftchen trifft es besser.
Weiße Solidarität.
Ich darf einer schwarzen Frau nicht an die Haare fassen.
An den Haaren herbeigezogen.

Diese frustrierten Fridays For Future-Rebellinnen sollten eine rassismusfreie Einheitskleidung und -frise tragen.

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Heimliche Bunkeranlagen

Der griechische Gott des Pops.
Leise wird sichtbar?
Larzeporn.
Zanadio.
Eine App kann den Willen nicht ersetzen.
Fehlentscheidung.
Entstauben.
Betrügerische Maßnahme.
Nudelmaschine.
Dicke runde Scheiben.
Halts Maul Tasche.
Emulsion.
Würzpaste.
Sterbevorsorge.
Ich muss nicht vorsorgen, sterben muss jeder.
Geld aus die Rippen leiern.
Den?
Den Kopf frei denken.
Zeckenfieber.
Die Welle erreicht die Dümmsten.
NFT ist ein digitaler Schranz, den ich nicht verstehen möchte.
Meine Kunst ist analog einzigartig.
Gezielte Desinformation.
Da sagt Mensch, er ist nicht kreativ.
Märchen.
Fakeanzeigen.
Fellnase? Fusshupe!
Covidregime.
Körniger Morgen.
Kloyoga.
Nervblasen.
Leckomio.
Polarwichtel.
Auf zum nächsten Loch.
Mein Leben hat sich geändert, ohne das verfickte vinted.
Was faltet ein Silikonsieb, 1-2-3.tv?
Faltbar, nicht faltend.
Klugscheißermodus.
Backende Küchenmaschine.
Rutschhemmend.
Asche und Schnee.

Ich bin für das Zeitmanagement sowie für Verpflichtungen anderer verantwortlich? Wer hat euch bloß ins Gehirn geschissen.

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Zusammenhangsloses

Eigentlich bin ich kein Freund von bestimmten Tagen, an die ich mich – der lieben Harmonie wegen – besser immer erinnern sollte. Was nicht in meinem elektronischen Kalender steht, das gerät bei mir in Vergessenheit. Wobei? Offenbar klebt das eine oder andere Ereignis als Post-it an der Innenwand meines Schädels: Da ist zum Beispiel ein Bild, es dreht sich um zwei Verliebte, die nicht wissen wollen, dass sie ineinander verliebt sind. Und als die nichtwissentlich Angebetete beim Betrachten nach dem Inhalt fragt, wird vom Maker alles auf ein anderes Szenario mit mehr Realitätsnähe umgedichtet. Das klingt kompliziert und ist es auch. Also wird das Bild von Meister Klecks zerstört und durch Übermalen durch ein neues Bild ersetzt. Das wirft Fragen auf: Kann das alte Bild für das neue Bild bestehen ohne zerstört zu werden?

Das Spiel mit der deutschen Mehrdeutigkeit, ich mag es. Es sorgt für Verwirrung und gelegentliches Fragen, ob wir oder sie damit gemeint ist. Oder was ich damit sagen will. Selbst sie ist mehrdeutig und das ist auch gut so. Es muss so sein. Gedanken sind frei. Wenn mich ein Gedanke erfasst, dann schreibe ich ihn nieder, sonst vergesse ich ihn. Und diesen Gedanken verbinde ich mit anderen Gedanken zu einem Text wie diesen hier. Oder ich verknüpfe Gedanken mit einem Bild. Ich möchte damit etwas aussagen und keiner soll es verstehen, weil es ja mein Bild und Gedanke ist. Es klingt wirr und das soll es auch. Irgendein Zusammenhang? Fehlanzeige. Ich hätte Informationen vor fünf Tagen gebraucht. Jetzt werden sie nachgereicht und ich stelle fest: Ihr seid zu feige Verantwortung zu übernehmen.

Ich soll mich erklären. Ich werde gebeten mich zu erklären. Zwei verschiedene verbale Ansätze um ein und dasselbe Problem. Es gelingt mir nicht, weil die Gedanken nicht bis zu dem Knoten im Gehirn vordringen, dass ich mit eigener Denkleistung am Verarbeitungsprozess teilnehmen kann. Was ist, ist da und ich muss zusehen, wie ich ihr das Ergebnis erkläre. Eins weiß ich: In Sachen Liebe unter den Menschen ist die Fantasielosigkeit des Menschen selbst am stärksten ausgeprägt. Also frag mich, was uns ausmacht: „Wir harmonieren ohne in allen Dingen gleich zu ticken“. Bloß kein Gleichschritt. Ich muss auch mal was allein und ganz anderes tun können. Ich mag Fragen, wunschähnliche Forderungen, jedes Wort nur noch mit einem Achselzucken beantworten. Weil es einfach ist und ich sowieso zu keiner inneren Erkenntnis komme. Dabei: Ich kann eigentlich nicht leise sein. Ich konnte nie leise sein.

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