Ausländisch Spam zur Kunst gereicht

Wer wäre vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten auf die Idee gekommen, dass Werbung oder Stilelemente der Werbung zum Kunstobjekt werden. Alles was Masse und auf den schnellen Konsum ausgelegt ist, was scheinbar einer geringen Wertschöpfung unterliegt, stempeln wir geringschätzend zumindest als Trash ab. Wabert man etwas Kult darum und gibt der Kreation Zeit, kann sich daraus Kunst entwickeln.

Zeit heilt keine Wunden, Zeit macht einfach nur blind! Und taub! Stumpf gewaltig ab!

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Benimmregeln

Gelegentlich verirren sich neben dem geliebten Spam notgeiler Russenbräute auch Nachrichten an mich, die den Anschein erwecken, sie sein wirklich an mich persönlich gerichtet. Also es bedarf einer gewissen Kenntnis, formuliert man in der Form einen Inhalt an mich aus. Dazu gehört zum Beispiel Modell stehen oder das Offene Atelier.

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Sexy Geilmacher

Anfang 2016 habe ich nach Jahren den Webhoster gewechselt, einige alte Domains abgestoßen und neue hinzugedichtet. Über die Zeit der mehr oder minder lichten Momente während der Chemotherapie wurde aus alten (Mausmalerei lässt grüßen) und aktuellen Dunkelkammerinhalten der Lichtbildprophet Marvin! Was für eine – bissige – Wandlung. Einer lieben Freundin hatte ich während der Therapiezeit gesagt, dass ich Angst habe vor dem Tag nach dem Ende der Chemo. Unter all den Eindrücken zwischen Todes- und Überlebensgedanken kann ich nicht abschätzen, welcher Typ in mir entfesselt wird.

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Schreibblockade

Irgendsoein Schlaumeier hat in einem Buch behauptet, es gibt keine Schreibblockade. Der Schreiber ist stattdessen nicht gut vorbereitet und unkonzentriert!

Blödmann!

Zur Ehrenrettung des Autors muss ich einräumen, dass er vom wissenschaftlichen Schreiben spricht. Und was mein Thema angeht, so bin ich absolut nicht konzentriert! Trotzdem bleibe ich bei meiner Beleidigung und dem Blödmann!

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Die neue Unsachlichkeit

“Sie gehen mit ihren privaten Dingen ziemlich offen und öffentlich um!”

Wenn nach den üblichen Begrüßungsfloskeln ein wichtiges Gespräch genau so beginnt, dann habe ich eigentlich schon verloren. Dabei hätte ich vorgewarnt sein müssen. Schon mein niedergeschriebener Dreiteiler, in dem ich absichtlich meinen Foto-Rucksack auf einer S-Bahn-Station stehen lasse, wurde stellenweise für bare Münze genommen.

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