Die ganze fotografische Unwahrheit

Zum Schlachtruf-Vokabular des deutschen Wutbürgers gehört die Lügenpresse. Diese ihrerseits macht eher halbherzig auf Echauffiert und versucht sich in liebloser Selbstkritik zukünftig reinzuwaschen. Die Rede muss nicht unbedingt vom Großformat-Tagesblatt & Co. sein. Die Manipulation der Masse hat die ganze publizierende Branche erfasst, egal ob die Worte auf Papier gedruckt, statisch am Bildschirm oder in bewegten Bildern gezeigt werden. Nichts geschieht ohne eine gewisse Absicht und vor allem um Geld zu verdienen.

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Zwei mal drei Traktat – Bildgestaltung (IV)

Es gibt unterschiedliche Wege sich dem Thema Bildgestaltung zu nähern. Die Regel besagt: Alle mehr oder minder klugen Weisheiten aufzählen und den Hilfesuchenden in sein Unglück stürzen lassen. Meine Erfahrung besagt, dass das Thema auf der einen Seite sehr vielschichtig ist, auf der anderen Seite die Lösung und vor allem das Verständnis in der Vergangenheit der Fotografie liegt.

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Zwei mal drei Traktat – Bildgestaltung (III)

Jeder nimmt für sich in Anspruch, die Realität zu kennen und absolut unreflektiert – somit ganz objektiv – darzustellen. Jedenfalls behaupten das die Analog- und Digitalfotografen jeweils von sich. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Es gibt also so etwas wie den neutral-objektiven Lichtpinsel, der hyperrealistische Bilder zeichnen kann. Und über diese Fähigkeit verfügt nur der, der die objektivste Technik und das größte fotografische Wissen sein Eigen nennt! Flieht ihr Narren …

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Zwei mal drei Traktat – Bildgestaltung (II)

Jeder Abschnitt ein verbaler Peitschenhieb, maximal sechs Stück an der Zahl, die in meinem Ordnungssystem 2 mal 3 ergeben. Der Wissende erinnert sich an ein paar Regeln, die auf dem Wechselspiel der beiden Zahlen beruhen. Was ich niederschreibe, soll nicht kommentiert werden dürfen. Ihr Narren redet schon genug, ich selbstverständlich auch! Es sind ganz meine Gedanken und darin hat niemand anderes etwas zu suchen. Ich bin alt genug und darf das. Noch!

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Memento mori

Gedenke des Todes, gemahne mich der Vergänglichkeit! Nichts ist so beständig, dass es für ewig ist.

Erste Zeilen voller Pathos, ein Geschwulst an Worten des Bildungsbürgers. Der sensible Leser wird meinen, ich befände mich in einer Lebenskrise, bedarf zumindest seiner, wenn nicht sogar professioneller Hilfe. Dem Gleichgültigen, der vielleicht das eine oder andere öffentliche Traktat von mir gelesen hat, wird nicht umhinkommen, sich zur Äußerung hinreißen lassen, dass ich mal wieder übertreibe.

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