Schocktraumatisiert

Nach einer sehr langen Pause in den asozialen Medien, habe ich beschlossen, mein fotografisches Glück in den Online-Gemeinschaften 500px und Fotocommunity zu suchen. Als analogfotografierender Halbgott und Photoalchemist ist mir vollkommen klar, dass ich in dem erlauchten Kreis der digitalen Vollzeitpropheten ein steinzeitlicher Aussätziger bin. Wie hat es mein Ex-Busenkumpel in Worte gefasst: Meine Art zu fotografieren ist zu besonders geworden und trifft nicht die hohen Erwartungen zeigefreudiger Frauen. Ich verstehe seinen Hinweis und doch gab es bisher die eine oder andere junge Dame, die genau diese andere Art der Fotografie von mir wollte. Ein besser motiviertes Fotomodell kann ich mir nicht wünschen. Nur scheinen diese Ausnahmen von der Regel, genauso wie experimentierwütige Analogfotografen wie ich einer bin, auszusterben.

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Regal hat starken Superhaarausfall

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung, es könnte ikonisch-banale Satire bis episch-herausragender Sarkasmus sein:

Medien an.

Freund, das ist ein fantastisches Werk!
Dieses Bild könnte verkauft werden.
Lotta macht Ninja.
Heißluftfritteuse?
Homo Galactous Empathicus.
Mösenfröhlich.
Körperbutter.
Plattenspieler mit Encoding.
Komplexe Problemlage?
Füllhorn der Ausreden.
Bienensticherotik.
Freshtastic.
Satäng.
Ich kann mich nicht erinnern.
Kunst als perverse Dienstleistung.
Ist das Nutzen von SB-Kassen ein meldpflichtiger Nebenjob?
SB-Kassen machen den Käufer zum Angestellten des Supermarkts.
Typische Täter – Opfer – Umkehr.
Erst einmal googeln, dann retten.
Gefährlich rutschig.

Verwertung von beweglichem Anlagevermögen aus Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren.

Nachdem HBO den eigenen Streamingdienst gestartet hat, ist WOW/Sky wie leergefegt.

Effektive Behandlung von Hamorrhoiden in jedem Stadium.
Perfekte Nackenhaltung, keine Schlaflosigkeit mehr.
Nacktbilder.
Schliesst mich nicht aus.
Das fetale Alkoholsyndrom.
Böse Theorie.
Mein Atelier ist eine vornehme Gegend des Schweigens.
Ein Leben der Dauerbetroffenheit.
Therapeutische Wohngruppe.
Zu früh erwachsen, aber hilflos.
Iva hat Mimimi.
Angst vor dem Denken.
Mit Soziologie und social media Menschen helfen.
GenZ kann eines richtig gut: Gendern!
Komplexe traumatische Belastungsstörung.
Wir sind alle kaputt.
Wir sind alle im Arsch.
Ich brauche ein eigenes Störungssyndrom.
Queer, um nicht schwul zu sein?
Ihr habt so toll auf meine Essstörung geachtet.
Das ist voll krass süss von euch.
Ich habe ganz viel Aufmerksamkeit.
Tanzmaus.
Fischlose Seen.

Ich habe beim Feministischen Weltverband nachgefragt, ob frau (man) zwecks Wiedererkennungswert ein Symbol hat. Nachdem frau (man) die Frage verneint hat, bot ich meine grandiose gerahmte Arbeit „Die Aufrechtstehende“ an. Kostenlos. Bis heute ist man mir eine Antwort schuldig. Liegt es am Motiv: Was ist prägnanter als das Männlichkeitssymbol des verhaßten Feindes auf seiner Kriegsflagge im Kampf voranzutragen?

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Die Kichererbse, eine vegan-feministische Ruhestörerin

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung, es könnte sich um banale Satire oder blanken Sarkasmus handeln:

Medien an.

Ein Acker lärmender Hülsenfrüchte.
Verdacht auf Superfood!
Arbeitgebermärchen Krankenstand.
Das neue Unternehmerparadies: Sklaverei 3.0.
48 Stunden am Tag arbeiten, ohne Pause.
Lohn? Nein Danke!
Körperliche Züchtigung muss sein.
Lehre ist echt anstrengend.
Studium ist echt anstrengend.

Arbeiten ist echt anstrengend.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, ist echt anstrengend.
Ausbildungsabbrüche.
Hierarchien sind für die heutige Jugend schwer zu ertragen.
Also doch Generation Krokodilstränen.
Ich wohne in Mimosistan.

Mit dem Smartphone verwachsen, fühlt sich die Jugend respektlos von älteren Generationen behandelt, weil sie unter anderem nicht die coolen Aufgaben machen kann. Dabei steht die Jugend am Anfang ihrer Erfahrungskette. Sie muss sich erst Wissen aneignen, nicht durch KI, sondern durch Erkenntnis und Erfahrung.

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Streusalzverbot und der Sinus des Pythagoras

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und mit extremer Pollenvorwarnung:

Medien an.

Hat der Donald endlich seinen Friedensnobelpreis?
Der Typ weiß gar nicht, wie lange ich schon darauf warte.
Donald ist zwar nicht „Ganz Amerika“, trotzdem ist das Land nicht mein Freund.
Make USA under a great Glocke again, now and forever.
Luftpumpen.

Warum hat Makkerrony keine Einladung zum Friedensrat bekommen? Makkerrony ist mit seinem Lichtbildprophet der Friedensstifter schlechthin und die eine Miarde Abogebühr zahlt er aus der Portokasse des weltbekannten Blogs um die analogfotografischen Heldentaten des Berliner Photoalchemisten. Pfui, schäm dich, Donald, du Kreditrakete.

Kleiner bockiger Junge: Ich will, ich will, ich will.
Über Politisches mag ich nicht mehr diskutieren.
Es wird sehr schnell laut und ekstatisch.
Das Internet, der allerbeste und allwissende Kumpel.
Innerlich bin ich aufgewühlt ruhig.
Das Ende ist in Sicht.

„Ich weiß nicht, wie Frauen ein normales Leben führen können. Ich meine Arbeiten und ins Kino gehen. Wenn ich eine Frau wäre, würde ich wahrscheinlich den ganzen Tag und die halbe Nacht damit verbringen, mit meinen Reizen zu spielen. Aber das liegt wahrscheinlich nur daran, dass ich keine Frau bin, sondern nur ein Mann mit seinen Fantasien.“

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Die Bilder der Anderen

Nein, es geht mir nicht darum, wie gut oder wie schlecht andere Menschen Bilder malen oder fotografieren. Den Schwanzlängenvergleich habe ich schon vor Jahren aufgegeben. Entweder gibt es Bildwerke, die mich ansprechen und nicht nach einem gewissen Moment langweilen, oder es gibt Bilderwerke, die nichts sagend und leicht zu vergessen sind. Ich mag keine lauten Bilder, der Neudeutsche sagt wohl eye catcher dazu. Mich sprechen ruhige, eher klassische Bilder an. Es muss kein schneller, höher, weiter oder alles zu sehen sein.

Nein, es geht mir nicht um ein Pastiche oder eine anderweitige Art des Nachäffens. Ich möchte nicht – was in meinem Auge – Besonderes nachahmen oder kopieren. Über die Jahre war es immer so, dass ich Etwas tat und man mir sagte, mein Ergebnis sehe nach Künstler X oder Y aus.

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