Scheinglücklich im tiefen Frusttal.
Kuschelstrick.
Lichtbildburg.
Kurze Nacht der langen Gedanken.
Schlaflos.
Übergangsphase.
Videomusik.
Jeden Schritt den du tust bewegst du mich.
Schlaf.
Du beobachtest mein Atmen.
Musikvideo.
Das eigene Land, es ist mir unbekannt.
Viel Raum.
Lange Nacht der kurzen Gedanken.
Leere macht wohl Angst.
Leere schafft jedoch Raum.
Ich hoffe auf eine kreative Zeit.
Was ist mit Emily?
Parteien ohne ein Volk.
Jedem Individualist seine Partei.
Eine Wanderung für Körper und Geist.
Der Tag ist vorbereitet, er kann kommen.
Ich habe Hoodie.
Es sind weniger Gedanken an den Überfluss.
Das tagtägliche Leckerli.
Heute war ich früher als die Sonne wach.
Die Nacht ist bereits müde und lässt mich frei.
Wolken verbinden.
Der kleine Makel für die unvergängliche Schönheit.
Die Polizei ist nicht mehr cool.
Voran ging eine ausführliche Kommunikation, wohl mit Fäusten geführt.
Einkaufen.
Obstfliege.
Fruchtfliege.
Anwesenheit unerwünscht.
Donnerstag geht gar nicht.
Mittwoch ginge, aber da darf ich nicht.
Montag ist es zu spät.
Vielleicht Dienstag, aber ich weiss nicht.
Freitag muss ich, kann also nicht.
Wochenende, ach da hab ich soviel zu tun.
Klingelstreich.
Draußen höre ich es nur mähen.
Ungefragt.
Jetzt, wo alle Raucher weg sind, sollte ich wieder mit dem Qualmen beginnen.
Fragen?
Schlagwort: muss das sein
Laute Ruhe
Es fehlt mir die Fantasie, eine grenzenlose Stille vorzustellen.
Pansexuell.
Geschlecht und Geschlechtsidentität.
Erdgeschoss links.
Weißt du, wie man ein Einhorn fängt?
Nachts um vier.
Flüstern ist interessanter als schreien.
Wenn der Tag des Jüngsten Gerichts kommt, hoffe ich, dass es ein Publikum gibt, denn ich möchte für deines da sein.
Licht und Dunkelheit.
Frauen sind kompliziert. Ich auch.
Ich denke nicht in Bildern.
Manchmal mag ich es objektiviert zu werden.
Schatten.
Power-Gerät mit Fernbedienung.
Modi.
Richtig kühl, richtig frisch.
Verallgemeinern.
Subjektiviert.
Wahrnehmungsprozess.
Klappmesser für Sammler.
Ich biete Bilder für Sammler.
Ein Schälchen für deine Almosen.
Postcode-Lotterie nervt.
Meine Bilder sind die Einheit aus Denken und Herstellen.
Trance?
Trugbilder.
Das Morgen schränkt gedanklich ein.
Warum sind die Arbeitsbedingungen nur im eskalierten Arbeitskampf schlecht? Wo ist der aktive Kampf der Gewerkschaften zwischen den Tarifverträgen?
Es muss Stillstand geben.
Sexuell explizites Verhalten.
Eilmeldung: 120 Gramm Schweinefilet in 200 Gramm Rahmsauce ertrunken!
Kontaktlos.
Gutmensch-Idylle: Die Tiere kennen sich mit Namen.
Raute gedrückt.
Es scheint so, als gibt es gute und böse Hetzer.
Abköpfen.
Das Muss der Rechtfertigung
Sie bringt mir zwei Gläser Käsecreme mit.
Denn irgendwann haben wir darüber geredet, dass die Käseflips von Kaufland gar nicht richtig nach Käseflips schmecken. Also tunke ich sie in diese chio Käsecreme und schon schmeckt der Käseflip nach Käse.
Plus scharf.
Lecker.
Bei ihrer Einkaufstour entdeckt sie, dass die Käsecreme im Angebot ist.
Theoretisch bekomme ich zwei Gläser zum Preis von einem Glas.
Nun ist das mit dem Essen so eine Sache bei mir.
Was mir fehlt beziehungsweise verlorengegangen ist, ist das Appetitgefühl. Folglich stehe ich unentschlossen wie ein Nörgler da und kann mich nicht entscheiden, was ich gerne möchte. Entsprechend zurückhaltend bin ich auch beim Einkauf der verspeisbaren Waren.
Denn das was da ist, muss ja auch gegessen werden.
Immerwieder fällt mir da ein Spruch aus meiner Kindheit ein: Die hungrigen Kinder in Chile und Vietnam würden sich freuen, wenn sie jetzt etwas zu essen hätten.
Um ihr einen Gefallen zu tun, nehme ich zwei Gläser.
Sie sorgt sich um mich und irgendwie werden die beiden Gläser schon alle. Denn mein neuster Gourmet-Coup sieht so aus: Im Ofen zubereitete Steakhouse Pommes mit Käsecreme genüsslich verspeisen.
Eine neue Ermächtigung
Der Systemling in seiner Sündenbockrolle
spaltender Versöhner
es kann immer schlimmer sein
die kritikfreie Zone
denn ein Niemand hat die Absicht.
Ein Finger und viele mehr. Alle.
Erst im Gleichschritt fällt die kleinste Abweichung auf.
Echt.
Genau.
Stimmt.
Ich denke daran, was ich möchte und bedenke nicht, was ich habe.
Männermordendes Toilettenpapier
Deutschland und seine Edel-Experten!
Nach Frau Prof. Dr. Laura Kirschner und ihren aggressiven Papillomen, die sich mit einer sensationellen Nahrungsergänzung niederringen lassen, stoße ich in einem Qualitätsmedium auf die Verlautbarung eines Experten, der der geschundenen Prostata wieder auf die Sprünge helfen möchte. Zugegeben, rechts oben ist vermerkt, dass es sich um eine Anzeige handelt. Doch Hand aufs Herz: Als Teilnehmer am „Jahr der Wahrheit“ sollte ein ach so seriöses Informationsportal auf solche Taler aus dem Reich der Mythen und Legenden verzichten. Zumindest nach meinen überholten Moralvorstellungen. Anders formuliert: Der Gutmensch und seine Welt ist nur deshalb gut, weil er sagt sie sei gut.
Worum geht es?
Um den Harnkomfort.
Was auch immer Harnkomfort ist.
Ich stehe nicht auf Pinkelspiele oder Natursekt-Duschen. Harnkomfort erinnert mich an den Begriff Lebensqualität. Das ist auch so eine scheinheilige Umschreibung für ziemlich viele Abstriche, zum Beispiel nach einer schweren Erkrankung. Ein gewisser Daniel Adrian möchte mich in einem kurzen langen Video darüber aufklären, was meinen Harnkomfort arg übelst beeinträchtigt und mich als Mann und Mensch schädigt. Ich brauche Geduld um aus dem berufenen Mund Daniel Adrian’s zu erfahren, warum Toilettenpapier meinen Harnkomfort bedroht und die Sägepalme mich errettet.
Es sind die …
Achtung lieber Leser, halte dich fest:
Xenoöstrogene!
Da guckst du wie ein Strauß.
Strauße sind wie Menschen: Grosse Augen, kleines Hirn!
Diese Xenoöstrogene sind nicht nur an allem Schuld, sie kommen auch überall vor. Da ist das gefährliche Klopapier nur ein Vorwand, weil die Prostata halt in der Nähe der Rosette liegt. Xenoöstrogene machen den Schwanz kaputt, lassen die Haare ausfallen und machen eben auch Klopapier zum Sondermüll. Doch es gibt die Stechpalme. Damit haben sich schon die Indianer genüßlich einen von der Palme gewedelt und einer gesunden Prostata erfreut. So jedenfalls Daniel Adrian und namentlich nicht genannte Wissenschaftler. Und damit es mir genauso wie den lieben Indianern geht, kann ich mir bei Daniel Adrian Vitalisium Prosta 360 kaufen. 60 Kapseln für nur 69 Euro. Zwei Kapseln soll ich pro Tag mit einem großen Wasserglas einwerfen. Das Zwei Euro-Stück pur heruntergeschluckt bringt vielleicht mehr. Denn lese ich bei den Miesmuscheln von Stiftung Warentest nach, lindert ein Stechpalmen-Präparat die Beschwerden nicht besser als ein Scheinmedikament.
Uff!
Das ist ja jetzt blöd?
Wozu also Daniel Adrian, die bösen Xenoöstrogene und wirkungsfreie Stechpalmen in Pillenform?
Ich sage nur: Jahr zur Wahrheit fängt bei der Werbung an.