Über Träume, Sex und Reue

Fantomöse.
Erotik ist online gestorben!
Erst die Wäsche.
Wann ist das beste Ehejahr, in den man sich scheiden lässt?
Mein Tun, meine Arbeit.

Ich bin nur im Internet, um mich als Künstler mit anderen Künstlern, vor allem aber mit Modellen zu vernetzen.

Störe nicht die Gespräche mit mir selbst.
Meerstrom.
Mehr Strom.
Wie fühlt sich die Macht an?
Ich suche einen wunderschönen Tag.
Denkbar undenkbar.
Sommerwelle.
Helmpflicht.
Gängiges Modell.
Arschsaufen.
Glockenhaken.
Überzeugender Schwachsinn.

Jede digitale Lösung soll ein reales Problem lösen, um letztlich an der Realität zu scheitern. Warum also das Ganze?

Unbequeme Wahrheiten gehen einen schweren Weg.
Es kann sein, was nicht sein darf.

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Plan

Diversitätstag.
Ablenkungsmanöver.
Die besondere Leichtigkeit der Schuld.
Komplett überarbeitet.
Bitte alle einwählen.
Wie viele von den Rotweißen habt ihr noch da, die Edlen?
Das importiert keiner mehr.
Juni/Juli haben wir 40 Grad.
Luftkühler.
Unbekannter Knipser und Kleckser aus Berlin.
Ich möchte wieder ich sein.
Klingeln und nichts wollen.
Schattiges Plätzchen für die Nacht.
Richtig, richtig schwer.
Richtig, richtig knapp.
Bla, bla, bla.
Wohnschule.
Miete zahlen.
Vorschlaghammer.
Dein Vorschlag ist der Hammer.
Wo bleibt da der Mensch?
Auf der Strecke.
Eine Gerade.
Sonnensegel.
Wunderbiene.
Superfood.
Panzerringtausch.
Russische Soldaten essen Hunde.
Barbaren.
Untermenschen.
Propagandaschlacht.
Streben nach Vollkommenheit.
Geh entlang meiner Gesetze.
Gehen erfordert Anstrengung.
Lernen ist ein aktiver Prozess, der seine Mühen erfordert.
Ich kann nicht fordern, wenn ich nicht selbst meine Forderungen lebe.

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Das letzte Gefecht

Impfmittel.
Registrierter Alias.
Primitivismus der Gebildeten.
Bodensatz der Banalität.
Kanzler der Ungeimpften.
Landschaftsaktbilder.
Vier-Augen-Modell.
Doppeltes Dreieck.
Vier-Augen-Verlag.
Hochwertig und lehrreich.
Lieblos.
Gefühlskalt.
Perfekte Langeweile.
Buchtrilogie.
Makellos emotionslos.
Vaginamuseum.
Warmweiß glühend.
Übersterblichkeit.
Antivaxxer.
Ich bin kein Impflingschwein, dass man nach Vermutung vollpumpen kann.

Lese ich eure Nachrufe, ist immer das Ausnahmemensch gestorben. Nur, es war von dem Genie nie zu seinen Lebzeiten zu hören. Ich glaube euren Lügen nicht.

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Das Muss der Rechtfertigung

Sie bringt mir zwei Gläser Käsecreme mit.

Denn irgendwann haben wir darüber geredet, dass die Käseflips von Kaufland gar nicht richtig nach Käseflips schmecken. Also tunke ich sie in diese chio Käsecreme und schon schmeckt der Käseflip nach Käse.
Plus scharf.
Lecker.
Bei ihrer Einkaufstour entdeckt sie, dass die Käsecreme im Angebot ist.
Theoretisch bekomme ich zwei Gläser zum Preis von einem Glas.
Nun ist das mit dem Essen so eine Sache bei mir.
Was mir fehlt beziehungsweise verlorengegangen ist, ist das Appetitgefühl. Folglich stehe ich unentschlossen wie ein Nörgler da und kann mich nicht entscheiden, was ich gerne möchte. Entsprechend zurückhaltend bin ich auch beim Einkauf der verspeisbaren Waren.
Denn das was da ist, muss ja auch gegessen werden.
Immerwieder fällt mir da ein Spruch aus meiner Kindheit ein: Die hungrigen Kinder in Chile und Vietnam würden sich freuen, wenn sie jetzt etwas zu essen hätten.
Um ihr einen Gefallen zu tun, nehme ich zwei Gläser.
Sie sorgt sich um mich und irgendwie werden die beiden Gläser schon alle. Denn mein neuster Gourmet-Coup sieht so aus: Im Ofen zubereitete Steakhouse Pommes mit Käsecreme genüsslich verspeisen.

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Unfall – Eine Theorie zum Zufall

Gestatten Unfall. Und ich mache Unfälle. Alles kam einfach so, ohne dass ich jemals gefragt wurde oder mich jemand dazu anstiften musste. Mein Vater schwängerte die Frau die mich geboren hat, weshalb sie, die Frau, ihn – damals war es so üblich – heiraten musste. Für sie, die Frau die mich geboren hat, war ich nun der Unfall. Das ist die perfekte Mischung für eine gestrenge Hiebe-statt-Liebe-Erziehung. Jahre später darauf angesprochen kann sie sich an keine ihrer Grausamkeiten erinnern. Das würde ich wohl auch nicht tun wollen. Folglich konnte ich ihre Beteuerung, dass sie mich liebt, nie wirklich glauben. Mein Bruder, ein paar Jahre später mit demselben Mann gezeugt, hatte da etwas mehr Glück. So bleibt es mir vorbehalten in einer Zeit der Berufsopfer auch ein Opfer sein zu dürfen.

Lebt sie, die Frau die mich geboren hat, eigentlich noch?

Die meisten Künstler sind sich egal welcher Stilrichtung zugewandt einig, dass Kunst Leben nachahmt. Der aleatorische Künstler nimmt den Gedanken einfach wörtlich und schlussfolgert, dass wenn Kunst das Leben imitiert, der Prozess des Kunstmachens den Prozess des Lebensmachens nachahmen muss. Wenn dem so ist, dann muss die Kunst von einem Ort kommen, der den Ort nachahmt, von dem das Leben kommt. Damit stellt sich die Frage: Woher kommt das Leben?

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