108_2020

Renkung

the erotic side of the photographic depressionism
Renkung
Nr. 1708
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony

Modell Ohne Namen

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In allen Medien vermischt sich heute Halbwissen, Spekulation und Quote.

Drei doch kontra also zum Baum des Lebens

Gedanken zu einer abstrakten Malerei

Der Mensch,
er redet viel über den Baum des Lebens.

Also nahm ich meine Kamera und suchte ihn.
Doch keiner konnte mir den Baum des Lebens zeigen.
Also wollte ich ihn malen.
Doch keiner konnte mir sagen, wie tief und hoch der Baum des Lebens gewachsen ist.
Also begann ich ihn zu malen, ganz so wie ich ihn sehe.
Doch beschwert euch nicht, wenn er am Ende so anders aussieht und nicht so, wie ihr euch den Baum des Lebens vorstellt.

107_2020

Hasel

the erotic side of the photographic depressionism
Hasel
Nr. 1714
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony

Servicekatastrophen und Kundenabwehr lässt sich viel positiver verkaufen, wenn man ein Ticket daraus macht.

Die Alltagsmaske – Update

Dass es bei der ‚Lockerung‘ der Kontaktbeschränkungen auch um die Frage des verpflichtenden Tragens einer Nase-Mund-Maske gehen wird, war mir schon irgendwie klar. Dass es dazu nicht kommen kann auch. Denn wenn es schon unter Anstrengung nicht gelingt, das Plegekräfte, Ärzte, Verkäufer ausreichend versorgt sind, wie will man dann die restliche Nation dazu verdonnern, eine entsprechende Maske zu tragen.

Man erinnert sich an die gute alte DDR, Bastelanleitungen und Influencer im Homeoffice: Fetzige Youtube-Videos mit kühlen Bauplänen für krasse Nase-Mund-Masken. Da das Kind einen Namen bekommen muss und in Sachen Schutz die selbstgehäkelten Dinger eher fragwürdig sind, schafft irgendein Genie den Begriff ‚Alltagsmaske‘. Mir schießt sofort Stalins Badezimmer in den Kopf.

Und so taucht das Neuwort gestern zuhauf auf, die Alltagsmaske im Paarlauf mit der Maskenpflicht. Ich hatte ja gehofft, dass mir gestern Abend die Mutti oder der bayrische Landesfürst erklärt, was eine Alltagsmaske denn nun ist und vor allem wie das ständig vor dem Rüssel getragen wen wie schützen soll? Stattdessen bekomme ich die klare Ansage, dass die guten hilfreichen Masken, die der Bund und die Länder dem Markt entziehen, für die vielen Noch-Helden des Alltags sind. Ich, der vor fast einem halben Jahrhundert auch als Junge Nadelarbeit hatte, der sich gerade noch an den Kreuzstich erinnern kann, soll mir eine Maske selber basteln. Kleben. Stricken. Falten. Oder Ertanzen.

OK, meine Erinnerung an die Zivilverteidigung, dem niveaulosen Bau der eigenen Atemschutzmaske, blende ich wegen Wiederholungsgefahr mal aus. Wenn es jemals zuvor eine ‚Alltagsmaske‘ gab, dann war es maximal eine modische Nutzlosigkeit und mit dem Vermummungsverbot spätestens verboten!

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