AMAZON KartenService an Ronaldo: ‚Registrierung eines bislang unbekannten Gerätes‘

Ich möchte ja keinem Tech-Giganten wie Amazon oder der renommierten LBB widersprechen.
Trotzdem möchte ich festhalten: Ihr Nervsäcke wandelt auf irrenden Pfaden!
Gewaltig und geht mir damit so etwas von auf dem Zünder!
Zugegeben, ich bin ein elitäres Arschloch und kann mir mehrere Geräte der Firma Apfel leisten. Windows hat bei mir Hausverbot.
Doch in euren neugestalteten und sicherheitstechnisch auf höchstes EU-Forderungsmanagement gebrachtes Portal logge ich mich immer nur mit ein und demselben Device ein.
Und jedesmal muss ich das bekannte unbekannte Gerät neu authentifizieren.
Ist ja nur eine SMS die ihr durch die Atmosphäre jagen müsst, ist aber tierisch sicher.
Obwohl Device bekannt.
Was bewegt euch zu dieser Dummheit, es ist schon Blödheit?
Ist es der Umstand, dass ich nach jedem Onlinegang den gesammelten Datenmüll lösche und damit euer Cookie flöten geht?
Dann löst das Problem bitte anders.
Ich möchte weder mit unnötigen Sendestrahlen die Umwelt rösten, jeden abgeladenen Schranz in meinem Cache belassen müssen noch Traffic mit Nutzlos-Mails wie diese generieren:

Zitat Anfang
Guten Tag Herr Capybara,
Sie haben sich heute von einem bisher unbekannten Gerät im Kreditkarten-Banking angemeldet.
Haben Sie sich nicht mit diesem neuen Gerät angemeldet, setzen Sie sich bitte schnellstmöglich mit uns in Verbindung.
Freundliche Grüße
Amazon.de KartenService

Zitat Ende

Amazon an Ronaldo: ‚Eine wichtige Nachricht von Amazon.de zu Ihrer Bestellung‘

Ich gestehe: Ja, ich mag die Cappuccino-Kapseln von Nestle nicht. Die Marke Nestle ist mir zutiefst unsympathisch und das Zeug schmeckt nach Chemie. Amazon’s Happy Belly-Kapseln entfalten dagegen einen kräftigen Kaffeegeschmack, was in etwa dem Geschmack eines echten Cappuccino entspricht. Blöd nur, dass Plastikfragmente aus der Hülse enthalten sein können. Sagt jedenfalls Amazon.

Hülse? Ich dachte zuerst an eine Nussallergie oder so. Aber man meint wohl mit Hülse die Kapsel. Ist bei Nestle der Inhalt so plastikfrei? Ich traue den für eine vermeidlich perfekte Crema und aus reiner Geldgier zu, dass sie ‚zum Wohle‘ des Kunden das Produkt mit Mikro- und Nanokunststoffe verfeinern. Der Käufer und Genießer will es so, so zumindest das Totschlag Argument der Industrie. Ist ja nicht ihr Krebs, den man dann irgendwann man auszutherapieren hat.

Da ich diese Happy Belly-Kapseln bereits ein paar Mal gekauft und verkonsumiert habe, bekomme ich für jede dieser Bestellung eine Mail. Kennt man nicht die Sammelmail? So macht Amazon’s fürsorgliche Benachrichtigung zuerst den Eindruck einer Spam-Mail a la der aktuellen Fake-Kontosperrung durch die Deutsche Peanuts-Bank. Einzig die Mehrzahl der Mails binnen einer Minute erzeugt eine gewisse Plastik-Panik in mir:

Zitat Anfang
Guten Tag,
wir schreiben Ihnen, da Amazon einen freiwilligen Rückruf eines Produkts veranlasst hat, das Sie laut unseren Unterlagen bei Amazon.de gekauft haben:

Amazon-Marke: Happy Belly Cappuccino Kaffeekapseln kompatibel mit NESCAFÉ* DOLCE GUSTO*, UTZ, 3×16 Kapseln (24 Portionen)

Das von Ihnen gekaufte Produkt kann Plastikfragmente aus der Hülse enthalten. Wenn Sie das Produkt noch haben, konsumieren sie es nicht mehr und entsorgen Sie es bitte unverzüglich. Eine Rückgabe des Artikels ist nicht erforderlich.
Sollten Sie den Artikel weitergegeben haben, bitten wir Sie, den Empfänger entsprechend zu informieren.
Sofern nicht bereits geschehen, werden wir den Kaufbetrag innerhalb der nächsten 2 bis 3 Werktage auf die für Ihre Bestellung verwendete Zahlungsart erstatten. Sobald die Erstattung bearbeitet wurde, bestätigen wir Ihnen dies per E-Mail und Sie können die Erstattung dann auch online über „Mein Konto“ bei den Bestelldetails einsehen.
Der Amazon Kundenservice ist per E-Mail und Telefon 7 Tage die Woche erreichbar.
Ihre Sicherheit hat bei uns oberste Priorität und wir bedauern den Vorfall sehr.
(Dies ist eine automatisch versendete E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die E-Mail-Adresse nur zum Versenden, nicht aber zum Empfang von E-Mails eingerichtet ist.)
Freundliche Grüße
Kundenservice Amazon.de

Zitat Ende

(M)eine Amazon Story

Neulich las ich eine dieser Geschichten von Amazon über Amazon. Es ging um Besucher, die sich ein Versandzentrum angesehen haben. Ich habe auch eine eigene Story, die ich gerade mit dem Giganten durchmache. Dabei geht es um ein relativ simples Produkt, vom Abzählen und der Frage, ob ich demnächst überhaupt noch kaufwürdig für Amazon bin.

Mit dem Ende der Chemotherapie kam gefühlt auch das Ende meiner Nasenschleimhäute. Erst glaubte ich nur an häufige Kopfschmerzen, doch die trockene Nase lies es mich mit Meerwasser-Nasenspray probieren. Und das eine, mit Dexpanthenol und Kamillenöl, erwies sich für mich als echt gut. Die Kopfschmerzen wurden weniger und selbst der Heuschnupfen trat – gefühlt – nicht mehr so stark in Erscheinung. Bequem wie ich bin, bestelle ich das Nasenspray bei Amazon. In einem fünfer Set ist es ein Schnäppchen.

Alles klappt zu meiner vollen Zufriedenheit, bis zum April diesen Jahres.

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Amazon’s Lieblos Kindle Fire HD 10

Wer den Lichtbildprophet regelmäßig liest wird staunen, dass ich die Bindung von Hard- und Software an einen Hersteller gar nicht so schlecht finde. Nehmen wir Apple: Appstore, iTunes, iCloud und Apple Device’s – das Zusammenspiel funktioniert mittlerweile (fast) problem- und reibungslos. Das System ist noch soweit offen, dass ich nicht gezwungen bin alles von Apple nehmen zu müssen. So bevorzuge ich statt der iCloud, Pages & Co. lieber Microsoft’s OneDrive einschließlich dem Office-Paket.

Wer erleben möchte, wie man das Verzahnen von Diensten mit eigenen Geräte gezielt lieblos umsetzen kann, der lege sich ein Amazon Kindle Fire HD zu. Ich schaue einmal über den billigen Eindruck des Kunststoffgehäuse hinweg. Unglücklich an einer von mir noch nicht beschreibbaren Stelle gehalten, geht es einfach an. Ob direkt neben dem Router oder auf Distanz zum Repeater: Das Kindle Fire HD 10 (Modell Mitte 2018 als Neuprodukt erstanden) mag keine WLAN-Verbindung. Verbindungsabbrüche stehen auf der Tagesordnung. Befrage ich das Datenorakel Google, so ist es kein seltenes Kindle-Phänomen. Da andere, auch mobile Devices problemlos funktionieren, schließe ich ein Router-Einrichtungsproblem oder so aus.

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Neue Probleme im Leben ohne ein Mobilfunk-Sprachgerät und -vertrag (Drittes Update)

Wie teile ich dieser Welt auf ADHS mit, dass ich in ein paar Tagen kein Smartphone-Vertrag mehr besitze und auch keinen neuen Vertrag abschließen, kein Prepaid-Angebot nutzen oder auf das klassische Festnetz umsatteln werde. Über Wochen, manchmal auch Monate, interessiert sich keine Sau für meiner einer. Da verbraucht das iPhone ausschließlich nur Strom, spielt Mikrowelle und mehr nicht. Wenn dann mal jemand anruft, dann geschieht das zu einer Zeit, wo es für mich gerade absolut unpassend ist. Das brauche ich nicht, erst Recht allein der in meinen Augen unverschämten Schein-Flatrates schon nicht.

Mittlerweile habe ich mich an das Leben mit einem Tablet gewöhnt und reagiere auf Mails oder Datennachrichten schneller als auf einen Anruf. Da wir alle ja so social media sind, genügt eigentlich der Facebook-Messenger. Wer will, der kann mich auch via Apple’s Nachrichten oder – mit großem zeitlichen Verzug – mit dem guten alten Skype erreichen. Ich denke das genügt, um mir mit Belanglosem und überzogenen Selbstdarstellungen auf den Sack und Senkel zu gehen.

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