Laufbursche

Kapernklopse.
Ihr Einsatz bitte.
Taschenmuschi.
Sehstudio.

Ich will nicht smart taggen. Der Intellekt eurer Mschinen und Programme entspricht nicht meinem.

Selbstbestimmt, nicht faul.
Bequem.

Bei den Ungeimpften muss man schon noch zwischen den ganzganz frommen und den nicht so gottesfürchtigen Impfverweigerern unterscheiden. Unbedingt.

Ganz, gänzer, am ganzesten.
Ganzganz klingt besser.
Hunde und Ungeimpfte müssen draußen bleiben!
Hatten wir das nicht schon einmal?
So ähnlich meine ich.
Zeitmaße.
Hart? Kuscheleinlage!
Ich lass auch meinen Zapfen streichen.
Großer Zapfenstreich.
Ich meinte streicheln.
Ein Wunschlied wäre „Highway to hell“.
Die Jungs sollen sich ruhig quälen, wenn ich gehe.
Dauergeil?
Angeber*In.
Maja nicht die Biene.
Pornoplattform.
Nein, es geht nicht um Jappy.
Onlyfans.
Kitschuniversum.
Parallelwelt.
Elend hat seine eigenen Gesetze.
Häng die Hupen in den Wind.
Ist es Gier zu genießen, was das Leben bietet?
Etsy macht derart auf schwul, dass es als Realsatire schon wieder voll homophob rüberkommt.
Stahlbolzen.
Leibesvisitation.
Analfissur.

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Privat!

Der allerletzte Jahresauftritt zu dem Preis.
Über hundert Leute leer.
Physik a la TV-Shop: Die Energie wird 1:1 umgesetzt!
Schnäppchenglück.
Energie zurückgeführt.
In zwei Augenblicken heiss.
Wir brauchen hier in Deutschland ein Ministerium der Wahrheit.
Gegen die Vorschriften.
Die Pfanne geht durch die Decke.
Alle fürs Klima.
Monstermäßige Preissenkung.
Metrofliesen.
Erinnerung.
Du bist. Wie du bist.
Weihnachten.
Ort der Liebe, Ort der Familie.
Das Leben ist in Wirklichkeit eine Reise im Geist.
Stille ist ein Geschenk.
Allein geht die Zeit langsamer.
Das Nichtsein akzeptieren.
Es ist verdammt zu spät.
Dann bist du still, so als gäbe es mich nicht.
Es ist zu spät zu verstehen.

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Willkommen in der Realität

Dunkler Morgen.
Das Atelier lässt mich in sein Reich.
Zeit allein.
Unwirklich.
Ich habe es jetzt zum dritten Mal erlebt, dass ein Tag genügt, um ein Leben umzukrempeln.
26. August 2021
Hör auf zu zählen.
Es war Zeit, die zu mir gehört.
Zu uns gehört.
Damit das, was jetzt alles sein soll Realität wird, muss ein Tag mindest 48 Stunden haben.
Willkommen Alltag.
Was ein Weiterkommen blockiert, muss aus dem Weg geräumt werden.
Halb Fleisch, halb Gemüse.
Panscher.
Gold der Lausitz.
Barfuß durch’s Leben kann mir niemand etwas in die Schuhe schieben.
Herrschaftszeiten.
Später an früher denken.
Blackout.
Verbote bedeuten Fortschritt?
Der Himmel wartet.
Dein Ja.
Unbeschreiblich.
Es gibt mehr aber als ja. Schade.
Bedingungslos.
Meine Frau.
Mein, doch nicht meins.
Ich will alles.
Möchte.

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Urlaubsmodus

Alle Türen dicht und jedes Klingeln überhört: Ich habe Urlaub.
Selbst Einkaufen gehen ist gar nicht so schlecht.
Ich esse nur noch was ich möchte. Nicht weil ich muss.
Mindesthaltbarkeitsdatum.
Ich weiß gar nicht, ob ich den Moment will.
Ist es nicht vielmehr eine Inszenierung?
Lange Momente. Ich mag lange Momente.
Bilderbarbier.
Juhu, wir haben wieder einen Feind. Einen neuen alten Feind.
Empfehlung.
Wie fühlt es sich an?
Mein Spiegelbild ähnelt mir nicht.
Ein gefrorener Blick, kurz vor dem Taupunkt.
Wie passt ein Kino in den Kopf?
Zu viele Gedanken, die nicht wissen, was sie wollen.
Zu viele Zweifel, die ahnungslose Gedanken fressen.
Gedankenfrass.
Nach Anerkennung streben oder Aufmerksamkeit suchen.
Bin ich dein? Bist du mein?
Ich knipse kuntergrau und kleckse dunkelbunt.
Vorurteile bedrängen mich.
Ich bin für dich nur deshalb egoistisch, weil dein Denken beschränkt ist.
Spatz.
Es ändert sich. Vieles. Alles. Nur eines nicht: Ich bleib allein.
Ich ziehe deine Schuhe an und du rennst weg.
Leiden in Liedern.
Als der Stein unter dem Bein brach.
Der Grauzone fehlt es an Farbe.
Ich schulde mir nichts.
Ich gehe mir selten aus dem Weg.
Konzerte.

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Notiz an mich: Ich denke nicht alleine so!

Als ich den Beitrag in meiner Lieblingspostille gelesen habe, fühlte ich mich in meinen eigenen Gedankengängen um das Vermasken der Bevölkerung bestätigt. Es geht mir nicht um den fragwürdigen Einbahnstrassen-Schutz (unentdeckt Infizierter steckt keine Nichtinfizierte an), der damit ‚erzielt‘ werden soll. Es geht mir bei der lieblosen Aktion um die gezielte Verharmlosung anderer, viel wichtiger Kriterien wie die allgemeine Körperhygiene und der Mindestabstand.

Angesichts der Personendichte in öffentlichen Verkehrsmitteln scheint die Pflicht des Maskentragens sinnvoll. Aber auch hier dürfen es selbstgehäkelte Modeaccessoires sein, die nach Versiffen und einem höheren Risiko schreien. Wenn Maskenpflicht, dann bitte richtig: Ich bekomme vor dem Betreten meiner Tram des Vertrauens eine Maske angelegt (oder Hände desinfizieren und selbstangelegt), die ich bei erreichen meines Fahrziels umgehen entsorgen muss. Danach desinfiziere ich wieder meine Hände.

Fertig.

Wenn es zurück in meinen Betonpalast geht, das ganze Spielchen noch einmal.
Das kann man auch im Einkaufsladen so durchziehen.

Eine Frage am Rande: Was ist mit dem Tragen von Einweg-Handschuhen in den Öffis? Wäre das nicht genauso angebracht, fummelt sich unentdeckt Infizierter und Nichtinfizierter doch genug im Gesicht rum?

Geht nicht?
Viel zu aufwendig?
Wer soll das bezahlen?
Zuviel Müll?
Keine ausreichende Zahl Masken?
Keine ausreichenden Mengen Desinfektionsmittel?
Wollt ihr eindämmen oder nur die Leute irgendwie ablenken, damit sie keine peinlichen Fragen stellen?